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Releases! Releases! Releases!

41 - AREA 41

Das amerikanischer Rapper Kollektiv mit seinem Debüt Studio-Longplayer. Eine Mischung aus Brooklyn Drill, Jersey Club und melodischem Hip-Hop. "AREA 41" - das ist der Sound, der die Straßen von Brooklyn zum Kochen bringt. Die Chemie zwischen den drei Musikern ist elektrisierend: Sie liefern sich einen Schlagabtausch über gläsernen Synth-Teppichen und erderschütternden Bässen. Es ist energiegeladen, kokett und zweifellos aktuell. Wenn der Sound des ersten Albums oben noch ein Aufruhr war, dann ist dieses hier die Party, die direkt danach losgeht.

AllNineYards - Violet

Die deutsche Formation mit ihrem neuesten Output. Sie spielen eine Mischung aus Modern Rock und Alternative Metal mit Einflüssen aus Pop-Punk und Nu-Metal. Das ist Party-Metal mit Herz. Er verbindet schwere Riffs mit Pop-Melodien, die im Ohr bleiben. Er ist emotional, dynamisch und wie geschaffen dafür, bei einem Live-Konzert laut mitzusingen.

Altared States - Borrowed Time

Technisch gesehen das Comeback-Full-Length der amerikanischen Thrasher. Old-School-Thrash-Metal mit Einflüssen aus dem neoklassischen und progressiven Metal. "Borrowed Time" ist eine energiegeladene Reise zurück in die goldene Ära des Thrash. Das Album ist schnell, roh und voller unbeugsamem Geist. Es ist genau die Art von Platte, bei der man sofort den nächsten Moshpit suchen möchte.

Amerikan Kaos - The Sheeple Swing

Das internationale Projekt unter der Leitung des Gitarrenvirtuosen Jeff Waters (Gründer der Thrash-Legenden Annihilator) mit dem letzten Teil ihrer "Amerikan Kaos"-Trilogie. Dies ist der energiegeladene Abschluss von Waters’ experimenteller Trilogie. Das Album ist schneller und vermittelt ein lebendigeres Gefühl als die vorherigen Teile. Freut euch auf Songs, die von politischen Kommentaren bis hin zu absoluter Albernheit reichen (wie "(I Won) The Hottie Lottery") und von erstklassigen Gitarrenklängen begleitet werden.

Anasarca - Achlys

Die Veteranen der deutschen Death-Szene mit ihrem neuesten Longplayer. Ihr Stil ist knallharter Old-School-Death-Metal. Ein unerbittlicher akustischer Schlag. Wenn du die Zeiten vermisst, in denen Death Metal sich wie eine düstere, physische Last anfühlte, ist dies dein Soundtrack. Es ist Blasting im traditionellsten Sinne - ungefiltert und schwer wie Blei.

  • Angine de Poitrine - Vol. II


    Das Sophomore Release des kanadischen Duos. Ein selbsternanntes "Mantra-Rock-Dada-Pythagoreisch-Kubistisches Orchester". Genauer gesagt handelt es sich um eine Mischung aus Math Rock, Avant-Prog und mikrotonalem Psychedelic Rock. Das ist unsexy Musik, die einfach unwiderstehlich ist. Es klingt wie ein betrunkener Mathelehrer, der versucht zu tanzen - abgehackt, schräg und unglaublich groovig. Es ist eine mikrotonale Menagerie, die zugleich ein technisches Meisterwerk und ein absoluter Wahnsinn ist.

Apolaustic - No Plenitude Without Suffering

Das Debüt des schweizer Trios. Eine hochwertige Mischung aus klassischem europäischem Melodic Death Metal mit einem dunklen, atmosphärischen Black-Metal-Touch. Lass dich vom Wort Leiden im Titel nicht abschrecken - dies ist ein atemberaubendes Werk von technischer Brillanz. Es schafft es, brutal schnell und eiskalt zu sein und gleichzeitig diese gewaltigen, schwebenden Melodien zu bieten, die einem im Gedächtnis bleiben. Es ist raffinierte Wildheit, die beweist, dass Schweizer Metal so präzise (und scharf) ist wie ein Taschenmesser.

Arlo Parks - Ambiguous Desire

Die Mercury-Prize-Gewinnerin schlägt auf ihrem dritten Album einen kühnen neuen Kurs ein und tauscht ihren Live-Band-Indie-Sound gegen modulare Synthesizer, Sampler und pulsierende Club-Texturen ein. Arlo tanzt den Schmerz weg auf diesem Album. Es ist euphorisch, verletzlich und fängt die schweißtreibende Magie einer dunklen Tanzfläche um 1 Uhr morgens ein. Ihre poetischen Texte sind immer noch da, aber jetzt reiten sie auf Breakbeats und schimmernden Synthesizern. Es ist der ultimative hoffnungsvolle Schmerz für deine Late-Night-Playlists.

As A Flame - Without Warning

Und die Sameness geht weiter. Die britische Formation mit ihrem Debüt. Dieses Album macht seinem Namen alle Ehre - es trifft einen wie ein plötzliches Gewitter. Es schafft einen Ausgleich zwischen diesen Refrains, bei denen man aus voller Kehle mitsingen möchte, und Breakdown-Riffs, die den Asphalt zum Bersten bringen könnten. Es ist genau die Art von emotionalem Ausbruch voller Energie, der einen dazu bringt, in der eigenen Küche einen Moshpit anzufangen.

Belexum - Belexum

Die neue Supergroup, bestehend aus Mitgliedern von Cloak, Mystic Priestess und All Your Sisters. Ihr Debütalbum ist eine düstere, treibende Mischung aus Goth-Rock, Post-Punk und Blackened Heavy Metal. Wenn du schon immer wissen wolltest, was passiert, wenn man eine Goth-Party in Lederkluft in einer brennenden Kirche schmeißt, dann ist das hier genau das Richtige. Es hat all die gruseligen Synthesizer-Klänge der 80er, aber mit einem harten, metallischen Touch, der dafür sorgt, dass niemand ohne ein bisschen Schmutz unter den Fingernägeln nach Hause geht. Pure, nächtliche Energie.

Bill Laswell - Mount Analogue

Ein umfangreiches Doppelalbum-Projekt unter der Leitung des legendären Bassisten und Produzenten Bill Laswell sowie des Musikers und Komponisten P.ST. Der Sound ist eine fesselnde Mischung aus Ambient Jazz, Electronica und experimenteller freier Improvisation. Dies ist weniger ein Album als vielmehr eine spirituelle Wanderung. Die erste CD bietet ein 50-minütiges musikalisches Gedicht, das sich wie ein langsamer Aufstieg durch wechselhaftes Wetter anfühlt, während die zweite CD mit atemberaubenden Gitarrenimprovisationen aufwartet. Es ist dicht, psychedelisch und perfekt, wenn man sich in einer nicht-euklidischen Klanglandschaft verlieren möchte.

Bloody Valkyria - Requiem: Reveries Of The Dying

Das produktive finnische Soloprojekt von Jere Kervinen präsentiert sein neuesten Longplayer. Der Stil ist melodischer/epischer Black Metal mit symphonischen und cineastischen Elementen. Kervinen gönnt sich eine Pause von den Fantasy-Schlachten und taucht ein in die von Trauer erfüllte Seele eines Sterbenden. Es ist eine erschütternde, 53-minütige Auseinandersetzung mit dem Lebensende, geprägt von schwebenden, melodischen Lead-Klängen, die sich wie ein letzter, epischer Abschied anfühlen. Es ist düster, wunderschön und in Bernstein verewigt.

Born of Blood - What Have I Become?

Das belgische Deathcore-Projekt unter der Leitung des Multi-Instrumentalisten Robbie Aaron Smeyers mit seiner Debüt-EP. "What Have I Become?" ist ein geballter Schlag aus Reue und Qual. Die Songs sind tief und langsam und bestechen durch die fetteren Riffs, die man sich nur vorstellen kann, unterbrochen von abwechslungsreichem, angestrengtem Gesang. Wenn du Musik magst, die sich wie ein Autounfall in Zeitlupe anfühlt - im besten Sinne des Wortes.

Bronco Forte - Lightning Scars

Das amerikanische Quartett, bestehend aus Mitgliedern von All Hail The Yeti und A Storm Of Light, präsentiert sein Debütalbum. Sie spielen Stoner-Rock und Grunge, inspiriert von der Mojave-Wüste. Dieses Album ist das musikalische Äquivalent einer Mitternachtsfahrt durch Joshua Tree bei geöffneten Fenstern. Die Riffs sind tief und rau, doch die Gesangsharmonien verleihen dem Ganzen eine überraschende Pop-Süße. Es ist sonnenverwöhnt, vom Leben auf der Straße gezeichnet und fängt den "Rancho De La Luna"-Charme perfekt ein.

Bruce Hornsby - Indigo Park

Der dreifache Grammy-Gewinner kehrt mit einem selbstreflexiven Album zum 70. Geburtstag zurück. Es verbindet seinen typischen, vom Klavier geprägten Pop mit Folk, Country und experimentellen, jazzartigen Eigenheiten. "Indigo Park" ist ein nachdenkliches Fotoalbum von einem Album. Es beginnt sanft und melodisch, bevor es einem musikalische Überraschungen entgegenwirft - scharfe, dissonante Klavierklänge, die daran erinnern, dass Hornsby kein Interesse daran hat, auf Nummer sicher zu gehen. Es ist raffiniert, leicht exzentrisch und zutiefst bewegend.

Cassus - Scalis Felden

Die leidenschaftliche und intensive britische Screamo-/Post-Hardcore-Band, die für ihre komplexen Strukturen und ihre rohe, emotionale Ausdruckskraft bekannt ist, präsentiert ein neues Studioalbum. Bei Cassus ging es schon immer um die Schönheit im Zusammenbruch, und diese Veröffentlichung bildet da keine Ausnahme. Es ist ein Wirbelwind aus rasenden Gitarren und verzweifeltem Gesang, der mitten im Sturm irgendwie Momente atemberaubender Melodien findet. Es ist auf die bestmögliche Art und Weise anstrengend.

Chainfight - EP II

Die Sophomore EP des thailändischen Outfits. Sie verbinden die rohe Aggression des Hardcore der frühen 2000er Jahre mit der erdrückenden Wucht des Metal. Das ist ein Aggressionsabbau, der keine Sekunde deiner Zeit verschwendet. Der Song ist wie geschaffen für den Moshpit, mit kehligen Vocals und Riffs, die sich wie ein echter Schlag anfühlen. Wenn du einen Soundtrack für das Training im Fitnessstudio suchst oder einfach nur Dampf ablassen willst, bist du hier genau richtig.

Chariots Overdrive - The End Of Antiquity

Das energiegeladene amerikanische Heavy-Metal-Quartett mit seinem Debütalbum. Ihr Sound ist eine natürlich von den 80ern inspirierte Produktion mit mitreißenden Soli und kraftvollem Schlagzeugspiel. Eine kraftvolle Mischung aus der Energie der NWOBHM und des US-Power-Metal. Wenn du Metal mit einem Schuss alter Geschichte suchst, bist du hier genau richtig. Die Texte tauchen tief in alte chinesische Mythen und Geschichte ein, gepaart mit Hymnen, die so kraftvoll sind, dass man am liebsten auf einem echten Streitwagen in die Schlacht stürmen möchte.

Charles Joseph Smith - Collected Works and War of the Martian Ghosts

Dr. Smith ist ein klassisch ausgebildeter Klaviervirtuose und eine feste Größe der DIY-Szene in Chicago. Sein Stil reicht von klassischem Solo-Piano über Experimetal Electronica bis hin zu elektronischen Beats. Dies ist eine monumentale Hommage an das musikalische Talent eines stummen Kindes, das sich zu einem 30-jährigen Vermächtnis entwickelt hat. Von raffinierten Klavierpassagen bis hin zu einer regelrechten Oper über Marsmenschen - es ist ein wunderschöner, vielseitiger Einblick in die Gedankenwelt einer wahren Chicagoer Legende.

Charley Crockett - Age Of The Ram

Dies ist das 17. Studioalbum des produktiven "Son of Davy". Es ist eine raue Mischung aus traditionellem Country, Blues und Folk mit einer filmischen Western-Atmosphäre. Crockett vollendet seine epische Saga mit der Geschichte von Billy McLane, einem Landarbeiter aus West-Texas, der in die Weidekriege verwickelt wird. Es ist eine Meisterleistung des modernen Cowboy-Storytelling - staubig, gefährlich und vorgetragen in jenem charakteristischen, weich wie Whiskey klangvollen Gesangsstil.

Codefendants - Lifers

Das genreübergreifende Trio (mit Fat Mike und Ceschi), das mit seinem zweiten Studioalbum den Crimewave-Sound - eine Mischung aus Hip-Hop, Punk und Reggae - geprägt hat. "Lifers" ist ein Stinkefinger an alle, die glauben, Punk und Hip-Hop passten nicht zusammen. Mit Gastbeiträgen von Legenden wie The D.O.C. und N8NOFACE ist es ein provokantes, spannungsgeladenes Album, das beweist, dass Szenen nur Räume im selben Haus sind.

Common Holly - Good, Like It Should Be

Die neue EP der kanadischen Singer & Songwriterin Brigitte Naggar bietet leisen, introspektiven Indie-Folk, der sich durch zarte Gitarrenklänge und raffinierte, tagebuchartige Arrangements auszeichnet. Diese EP ist eine stille Rückbesinnung auf sich selbst. Es ist eine klangliche Welt, in der Naggar gesellschaftliche Erwartungen aus einer sanften, aber entschlossenen Perspektive hinterfragt - der perfekte Soundtrack für einen regnerischen Morgen oder einen langen, nachdenklichen Spaziergang.

concealer. - This Room Could Be Heaven.

Die amerikanische Kapelle mit ihrem Debüt Longplayer. Sie spielen emotiven Metalcore, der stark auf atmosphärische Klänge und Noise setzt. Das Album entstand während nächtlicher Sessions, die bis zum Sonnenaufgang dauerten, und wirkt wie ein Fiebertraum. Es ist ein Meisterwerk aus Stille und Lärm, das Alltagsgeräusche mit wuchtigen Gitarrenklängen verbindet, um Themen wie Verlust, Sucht und moralische Konflikte zu ergründen.

Corrosion Of Conformity - Good God / Baad Man

Die Heavy-Metal-Veteranen aus North Carolina, die als Pioniere des Crossover-Thrash bekannt sind, haben sich mit ihrem neuen Doppelalbum zu einem unverwechselbaren sumpfigen Southern-Rock- und Sludge-Sound entwickelt. Dieses gewaltige Doppelalbum ist ihr erstes seit acht Jahren und eine Hommage an den verstorbenen Gründungsschlagzeuger Reed Mullin. Es fängt das gesamte Spektrum ihrer Geschichte ein - von energiegeladenen Punk-Wurzeln bis hin zu düsteren Grooves, die sich anfühlen wie eine lange, heiße Fahrt durch das Mississippi-Delta.

Crème Flesh - For Your Ass Only

Das knallharte Brutal-Death-Metal-Quartett aus Kanada und sein Sophomore Album. Die Band ist dafür bekannt, gnadenlose Härte mit extremem, oft anstößigem, derbem Humor zu verbinden. Wenn du Musik magst, die wie eine regelrechte Lawine akustischer Brutalität klingt, aber mit Songtiteln wie "MILF of Magnesia" und "Sleepless On Cialis", dann ist das hier deine neue Lieblingsplatte. Sie ist gnadenlos, eklig und überraschend gut gespielt - zeig die Texte bloß nicht deiner Großmutter.

Darkswoon - Antivenom

Das amerikanische Electronic-Shoegaze-Trio präsentiert sein neues Werk. Eine dichte Mischung aus Darkwave, Post-Punk und Shoegaze. "Antivenom" ist ein klanglicher Schutzschild - schützend, zielstrebig und gewaltig. Es schafft ein Gleichgewicht zwischen kalten, mechanischen Texturen und ätherisch schwebenden Vocals sowie rauen Basslinien. Es ist Musik als Denkmal und Warnung, die einen Ort bietet, an dem Wut und Fürsorge Seite an Seite in einem wunderschönen, dunklen Klanggewebe bestehen können.

  • Dead Wrong - The Extent


    Die amerikanische Formation mit ihrem langersehnten Studio-Debüt. Energiegeladener, melodischer Pop-Punk mit modernem Touch. Lust auf "Summer Runaway"-Vibes? Dieses Album steckt voller Refrains zum Mitsingen und treibender Rhythmen, die Lust machen, sich das Skateboard zu schnappen (oder einfach mit heruntergelassenen Fenstern zu schnell zu fahren). Es macht Spaß, ist ehrlich und fängt die klassische Philly-Punk-Energie perfekt ein.

deary - Birding

Das Debüt des britischen Duos ist stark von der "heiligen Dreifaltigkeit" des Shoegaze inspiriert: Cocteau Twins, Slowdive und My Bloody Valentine. Bei "Birding" geht es nicht nur um gefiederte Freunde; es ist eine poetische Erkundung von Freiheit und Verletzlichkeit. Es klingt wie eine wunderschöne Klangwolke - ätherisch und schimmernd, aber mit einem melancholischen Unterton, der es auf dem Boden hält. Es ist das perfekte Album, um davonzutreiben und dabei dennoch etwas Tiefes zu spüren.

Death Dies - Maledicti In Aeternvm

Das sechste Album der italienischen Veteranen. Verwurzelt im ursprünglichen Black Metal von Darkthrone, Hellhammer und Bathory, aber angereichert mit aggressiven Thrash- und Hardcore-Elementen. Diese Platte ist eine Einbahnfahrkarte in den dunkelsten Abgrund, wo Licht und Hoffnung enden. Sie ist schnell, gewalttätig und schneidet wie eine Klinge. Wenn du Musik magst, die sich anfühlt wie ein uraltes, böses Ritual, das in deinem Wohnzimmer stattfindet, dann hat Legione genau das geliefert, was du brauchst.

Deathbird Earth - Objective Consciousness

Das Debüt des amerikanischen Psychedelic- und Space-Rock-Duos. Wenn du schon immer einmal durch ein Schwarzes Loch schweben wolltest, während dein Gehirn vor verzerrter, unruhiger Energie vibriert, dann ist dies dein Soundtrack. Es ist gepflegter Noise für den Nachdenklichen - atmosphärisch, trippig und perfekt für eine nächtliche Session, in der man an die Decke starrt.

Doodseskader - The Change Is Me

Das belgische Duo, bestehend aus Tim De Gieter (Amenra) und Sigfried Burroughs (Kapitan Korsakov), präsentiert sein neues Album. Ihr Sound ist eine genreübergreifende Mischung aus Industrial Dream Pop, Hip-Hop und Sludge. Das ist das unberechenbare Kind einer Mischung aus Witch-House-Rave und Stadion-Rockkonzert. Es markiert eine Abkehr von ihrem früheren "Year"-Zyklus hin zu einem Sound, der selbstbewusster, aber dennoch überwältigend ist. Es ist beunruhigend, wunderschön und absolut gewaltig.

Down And Out - Guilty As Hell

Die neueste EP des austrialischen Outfits. Eine energiegeladene Mischung aus Pop-Punk und Alternative. Wenn du einen Soundtrack für eine schlechte Entscheidung brauchst oder einfach nur in deinem Zimmer herumhüpfen willst, bist du hier genau richtig. "Guilty As Hell" strotzt nur so vor schnellen Drumbeats und Refrains, bei denen man einfach mitsingen muss - genau das Richtige, um für ein paar Minuten die Pflichten des Erwachsenenlebens zu vergessen. Es ist laut, macht Spaß und ist genau das, was der Arzt gegen ein Midweek-Tief verschrieben hat.

Dust - Thoughts Of A Falling Man

Zum 10 jährigen Bestehen, bringt die italienische Kombo ihr Sophomore Release auf dem Markt. Eine Mischung aus Modern Metal, Doom, Progessive-Metal und Groove Metal. Mit diesem Konzeptalbum nimmt euch Dust buchstäblich mit auf eine Reise nahe dem Tod. Es ist heavy, atmosphärisch und definitiv düsterer als ihre bisherigen Werke. Stellt euch vor, ihr fallt durch die Leere, während ihr hört, wie sich tektonische Platten verschieben - genau dieses Erlebnis des fallenden Mannes haben sie eingefangen.

Elizabeth & The Catapult - Responsible Friend

Die amerikanische Singer & Songwriterin Elizabeth Ziman mit ihrem neuesten Full-Length. Dieses Album ist geprägt von ihren Erfahrungen mit Verlust und der emotionalen Belastung, für andere da zu sein. Paradoxerweise handelt der Titelsong davon, unverantwortlich zu sein - genauer gesagt, mit einem Freund zu flirten, obwohl man das definitiv nicht tun sollte. Es ist intelligenter, chaotischer und auf liebenswerte Weise ehrlicher Indie-Pop.

Eric Dalton - eX-rated

Der amerikanische Singer & Songwriter mit seinem neuesten Longplayer. Der Hörer/Die Hörerin erwartet eine Mischung aus Dark Pop, Electrinica und Alternative. Dieses Album ist wie ein Spaziergang durch eine regnerische Stadt um 2 Uhr morgens, beleuchtet von Neonlicht. Es ist elegant, ein bisschen gefährlich und fängt die Energie einer Hauptfigur in einem Thriller perfekt ein.

Evilean - Exhumation Evilean

Evilean ist eine aufstrebende Größe in der schwedischen Underground-Szene, bekannt für einen schmutzigen Produktionsstil, der den Stockholmer Sound der frühen 90er Jahre würdigt und ihm gleichzeitig aggressivere, moderne Geschwindigkeit verleiht. Das ist "Exhumation" im wahrsten Sinne des Wortes - das Ausgraben der Überreste des klassischen Death Metal und das Einhauchen eines frischen, furchterregenden Lebens. Es ist grausam, voller Kreissägen und riecht nach feuchter Erde und uralten Gräbern. Ein Muss für alle, die Melodie für überbewertet halten.

Exhumation, Funeral Chant - Sacred Oath: Temple of Death

Die Split zwischen Funeral Chant (USA) und Exhumation (Indonesien) birgt einen Mix aus Blackened Death Metal und rasenden Death/Thrash. Das ist eine abscheuliche Verbindung zwischen Ost und West. Es ist eine hirnvernebelnde Fusion, die wie ein schwarzer Blitzschlag in einem verkohlten Krater klingt. Wenn du willst, dass dein Metal wie ein rasendes Ritual in einer verbotenen Kammer klingt, bist du hier genau richtig.

Fleeting Life - Perma Death

Die Band hat ihren Namen und den Titel von der Vergänglichkeit des Daseins abgeleitet und verbindet oft die Aggressivität des 80er-Jahre-Hardcore mit Texten über Sterblichkeit und digitale Charakterlöschungen. Ganz im Sinne seines Namens ist dieses Album schnell, rasend und vorbei, bevor man sich versieht. Es ist Musik mit hohem Einsatz, bei der sich jeder Riff wie ein "Game Over"-Bildschirm anfühlt. Es ist der Soundtrack zu einer Verfolgungsjagd, bei der man nur noch ein Leben übrig hat - spannend, gnadenlos und berauschend.

Forlorn Citadel - An Oath Undone

Das australische Solo-Projekt mit seinem neuesten Studioalbum. Solace ist dafür bekannt, mit epischem und atmosphärischem Black Metal sowie Dungeon Synth hermetische Monumente des Verfalls zu schaffen. Dieses Projekt verzichtet auf Zusammenarbeit und konzentriert sich auf ein einziges, in sich zerfallendes Bewusstsein. Wenn man sich das anhört, fühlt man sich, als säße man in einer zerfallenden mittelalterlichen Ruine gefangen, während draußen ein Schneesturm tobt. Es ist klösterlich, repetitiv und äußerst stimmungsvoll - perfekt für alle, die Spaß darin sehen, den Verlust in einer kalten Steinburg zu zelebrieren.

Grade 2 - Talk About It

Das britische Trio mit seinem neuesten Longplayer. Sie stehen bei Tim Armstrongs Label Hellcat Records unter Vertrag und schaffen einen melodischen Crossover aus Punkrock, Streetpunk und OI!. Diese Platte ist ein Schuss reines Adrenalin. Sie verbindet die kompromisslose Überzeugung der alten Schule mit moderner Härte und greift Themen wie Isolation und die Wut der Generation Z auf. Sie ist wie geschaffen für biergetränkte Clubs und zum Mitsingen, bis die Stimme versagt.

Graveborn - Metempsychosis

Die amerikanische Formation mit ihrem neuesten Output. Geboren als Deathcore Act, entlassen sie immer mehr progressive Töne in ihre Kompositionen und wandeln sich mehr und mehr zum Technical Death Metal Act. Eine Meditation über Kontinuität ohne Trost. Dieses Album ist eine monumentale Klangwand, die inmitten der dissonanten Wildheit irgendwie Melodien findet. Es ist heavy, steht ganz im Zeichen von Science-Fiction und eignet sich perfekt für Momente, in denen man das Gefühl haben möchte, dass das eigene Gehirn professionell auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt wird.

Green Carnation - A Dark Poem, Part II: Sanguis

Die norwegische Formation mit ihrem neuesten Studioalbum. Atmosphärischer Progressive Metal mit Gothic Anklängen. Sanguis (Blut) ist eine tiefgründige, blutrote Reise. Das Album ist dramatisch, geprägt von theatralischer Melancholie und besticht durch schwebende Gesangspassagen, die den Hörer dazu verleiten, aus dem Fenster auf einen regnerischen Friedhof zu blicken. Es ist Metal auf höchstem Niveau für die Seele.

Gus Drax - Theories Of Imperfection

Der Grieche Drax ist ein Gitarrenvirtuose, der für seine Arbeit mit Suicidal Angels und Sunburst bekannt ist. Dies ist sein zweites Soloalbum, das mehr als ein Jahrzehnt nach seinem Debüt erscheint. Dies ist ein Workshop für Gitarren-Akrobatik. Er ist unglaublich schnell und technisch anspruchsvoll, verliert dabei aber nie den Sinn für Melodie. Es klingt, als würde ein Supercomputer versuchen, eine Symphonie zu schreiben - makellos, voller Shredding und für Technikfreaks absolut atemberaubend.

Hekz - Qisma

Das britische Kollektiv mit seinem neuesten Studio-Output. Progressive Metal mit einem "Classic Rock"-Herzen. Qisma (Schicksal) ist eine epische Geschichte, die durch donnernde Basslinien und schwebende Synthesizer erzählt wird. Der Song ist extravagant, abenteuerlich und wirkt wie ein Fantasy-Roman, der mit einem Double-Bass-Pedal zum Leben erweckt wurde. Das ist Prog mit großem P.

Hellwalker - Law And Disorder

Das neueste Release des amerikanischen Outfits. Eine neue Kraft im NWOBHM, die sich auf rohe Energie und den rebellischen Geist der 80er Jahre konzentriert. Dieses Album ist im Grunde eine Lederjacke in akustischer Form. Es ist laut, dreckig und hat absolut kein Interesse daran, anständig zu sein. Es ist der perfekte Soundtrack, um Regeln zu brechen (oder einfach nur ein bisschen zu schnell zu fahren).

Hiding Places - The Secret to Good Living

Die australische Formation mit ihrem neuesten Longplayer. Gespielt wird ein Mix aus Dream Pop, Jangle Pop und Indie Rock. Wenn du mal eine Pause vom ganzen Metal brauchst, ist dies dein Rückzugsort. Es ist luftig, melodisch und fühlt sich an wie ein warmer Nachmittag am Strand - auch wenn dich die Texte vielleicht an all deine peinlichen Teenager-Fehltritte erinnern. Es ist das Geheimnis für gute Laune.

HIKAGE - human.

Die japanische Formation mit ihrem neuesten Output. Eine ungewöhnliche und experimentelle Mischung aus Electronica, Hip-Hop und Alternative. Eine etwas schrullige, aber wunderschöne Auseinandersetzung damit, was es bedeutet, Mensch zu sein. Der Track ist neongetränkt und futuristisch, doch hinter all den Synthesizern schlägt ein warmes Herz. Es ist ein klangliches Rätsel, zu dem man ebenso gerne tanzt wie man es gerne entschlüsselt.

Houses We Die In - A Brief Glimpse of Solace

Die deutsche Formation mit ihrem neuesten Longplayer. Ein aufstrebender Name in der europäischen Alternative-Szene, bekannt für ihre eindringliche, emotionale Darbietung und ihre nackenbrechenden Riffs. Es ist ein kurzer Einblick, der mit der Wucht eines Güterzugs einschlägt. Die Musik schafft einen Ausgleich zwischen vernichtender Aggression und Momenten purer, melodischer Verletzlichkeit. Es ist Katharsis in ihrer reinsten Form - laut, roh und von tiefer Resonanz für alle, die auf der Suche nach ihrem eigenen Trost sind.

Hubris - Acts Of Sedition

Das amerikanische Quartett legt nach seinem Debüt vor 14 Jahren nun sein zweites Album vor. Black Metal mit atmosphärischen und technischen Elementen. Ein klanglicher Aufstand. Es ist kalt, schnell und kompromisslos und fängt das Gefühl der Trotzigkeit, das der Titel andeutet, perfekt ein. Es ist die Art von Metal, die sich wie ein Wintersturm anfühlt - rau, überwältigend und auf seltsame Weise majestätisch.

Index For Working Musik - Bunker Intimations II

Entstanden aus der Londoner Underground-Szene, sind sie bekannt für ihre dichten Klangschichten und dafür, dass sie Genres durch eine Verschmelzung traditioneller Folk-Instrumente (wie Geigen) und chaotischem Noise weiterentwickeln. Eine Mischung aus Experimental Post-Hardcore, Neofolk und abstraktem Noise. Das ist Musik für eine Welt im „unerbittlichen Chaos“. Es ist ein „hybrides Kleinod“, das einen in eine dunkle, leicht unbehagliche, aber zutiefst hypnotische Atmosphäre zieht. Es fühlt sich an, als würde man eine verlassene Galerie erkunden – gleichermaßen unheimlich und avantgardistisch.

Joe Pernice - Sunny, I Was Wrong

Der amerikanische Singer & Songwriter mit seinem Debüt. Eine Mischung aus nachdenklichem Pop/Rock und Americana. Das ist Poesie mit Melodie. Es ist ein unglaublich intimes und eindringliches Album, auf dem Pernice mit unerschütterlicher Ehrlichkeit verpasste Gelegenheiten und alte Reue aufrechnet. Es ist wie ein ruhiges Gespräch auf der Veranda - bittersüß, weise und auf wunderschöne Weise zurückhaltend.

  • Knumears - Directions Due


    Die amerikanische Kapelle mit ihrem neuesten Studio-Werk. Eine der wichtigsten Bands des modernen Emo-Revivals der "fifth Wave", bekannt für ihre rasanten Instrumentalstücke und ihren emotionalen Gesang. Eine Mischung aus Midwest-Emo, Screamo und Post-Hardcore. Wenn du Musik magst, die sich anhört wie eine Panikattacke, gefolgt von einem langen, befreienden Schrei, dann ist das genau das Richtige für dich. Es ist chaotisch, herrlich chaotisch und genau das, was du brauchst, um um 2 Uhr morgens im Auto laut mitzuschreien.

Kronos Quartet - Glorious Mahalia

Das weltberühmte Streichquartett würdigt die legendäre Gospelsängerin Mahalia Jackson. Das Album enthält Archivaufnahmen von Jacksons Stimme sowie Interviews mit Bürgerrechtsführern wie Dr. Martin Luther King Jr. und Clarence B. Jones. Dies ist mehr als nur ein Album; es ist eine lebendige Geschichtsstunde. Das Quartett verwebt seine Klänge mit Mahalias kraftvollem, erderschütterndem Gesang und schafft so etwas, das sich zugleich uralt und dringlich modern anfühlt. Es ist tiefgründig, emotional und wahrhaft herrlich.

Lantlôs - Nowhere In Between Forever

Das deutsche Projekt mit seinem neuesten Output. Eine genreübergreifende Odyssee, die Alternative Metal, Shoegaze und Synth-Pop miteinander verschmilzt. Dieses Album ist ein digitales Mixtape aus verschwommenen Träumen. Es ist stellenweise überraschend eingängig und poppig, trägt aber dennoch diese schwere, rastlose Lantlôs-Seele in sich. Stellt euch das wie einen sonnigen Tag mit einem seltsamen, plastischen digitalen Glitch vor - ein perfekter Soundtrack für 90er-Kids, die sich immer noch ein bisschen heimatlos fühlen.

Letters From Wolves - Immortals

Die britische Formation mit ihrem neuesten Longplayer. Eine Mischung aus cineastischem Alternative Rock und Modern Metal. Dramatischer Rock mit Biss. Er versprüht diese düstere Wolfsrudel-Energie, die schwere Riffs mit elektronischen Klängen verbindet. Es ist die Art von Musik, bei der man das Gefühl hat, einem Sturm davonlaufen zu können - pulsierend und trotzig.

Liminal Silence - Ballroom for Phantoms

Der neueste Longplayer der amerikanischen Kapelle. Man mische Post Hardcore und Modern Metalcore in einem Mixer und schaffe so einen Fokus auf die liminalen Räume zwischen Stille und überwältigendem Klang. Genau das, was der Titel verspricht - gespenstisch, elegant und ein klein wenig beunruhigend. Es ist ein Album, das sich langsam entfaltet und gewaltige Klangwände aufbaut, nur um sie dann zu einem Flüstern zerfallen zu lassen. Perfekt für alle, die gerne durch spukhafte Gedankenlandschaften streifen.

Luke Grimes - Redbird

Das neueste Release des amerikanischen Singer & Songwriter und Schauspieler. Obwohl Grimes vor allem für seine Rolle in der Fernsehserie Yellowstone bekannt ist, hat er erfolgreich den Sprung in die Country-Musik geschafft und setzt dabei auf einen rauen, traditionellen Sound. Das ist Musik für die offene Straße. Sie hat die Rauheit einer staubigen Ranch und die Seele eines klassischen Lagerfeuerliedes. Es ist authentischer, schnörkelloser Country, der sich in einer Spelunke genauso zu Hause fühlt wie auf einer großen Bühne.

Malauriu - The Third Nail

Das neueste Release des italienischen Projekts. Das Projekt ist bekannt für seine rohen, primitiven Aufnahmen, die sich mit sizilianischen religiösen Traditionen und Horror auseinandersetzen. Sie spielen Black Metal, gemischt mit Blackened Punk und rituell-okkultistischen Themen. Im wahrsten Sinne des Wortes höllisch - im besten Sinne. Es ist ein wildes, schmutzverkrustetes Stück Metal, das klingt wie ein Ritual, das in einer verlassenen Krypta abgehalten wird. Düster, dreckig und absolut unerbittlich.

Maria Taylor - Story’s End

Das neueste Solo-Werk der amerikanischen Singer & Songwriterin. Eine stimmungsvolle Mischung aus Folk-Pop, Indie-Rock und Chamber-Pop. Zart, eindringlich und unglaublich intim. Es ist, als würde man das Tagebuch einer Person lesen, während im Hintergrund ein Cello spielt - vielleicht rührt es einen zu Tränen, aber die verändernde Hoffnung am Ende macht den Herzschmerz wieder wett.

Michael Sweet - The Master Plan

Als Frontmann von Stryper ist Sweet seit 40 Jahren eine tragende Säule der christlichen Metal-Szene. Dies ist sein neuestes Solo-Projekt, das auf eine Reihe erfolgreicher, härterer Veröffentlichungen folgt. Es ist eine Meisterleistung in Sachen stadiontauglichem Glauben. Hochoktanige Riffs treffen auf schwebende, melodische Vocals, die beweisen, dass Sweets Stimme immer noch eines der kraftvollsten Instrumente im Rock ist. Man denke an den Glanz der 80er Jahre mit dem Schliff von 2026.

MIKE, Earl Sweatshirt, SURF GANG - POMPEII // UTILITY

Die jahrzehntelange Freundschaft zwischen MIKE und Earl gipfelt in dieser Doppel-LP mit 33 Titeln. Experimental Hip-Hop, abstrakter Rap und Mellow Trap. Das Album ist stark vom gemeinsamen kreativen Ökosystem der Underground-Szene geprägt. Es ist eine Siegesrunde für zwei der brillantesten Introvertierten des Rap. Es fühlt sich an wie ein nächtliches Gespräch in einem verrauchten Raum - dicht, nachdenklich und gelegentlich schräg, aber immer zutiefst menschlich.

Miserable chillers - Innocent victims

Das Soloprojekt von Miguel Gallego, der sich vom "Bummer-Pop" hin zu hochkomplexen, orchestralen Arrangements entwickelt hat, legt ein neues Album vor. Das ist intelligente "Adult Alternative"-Musik, die sich anfühlt wie eine verblasste Polaroid-Erinnerung. Sie ist skurril und ein wenig esoterisch und schafft es, einen Song über eine Radtour durch die Stadt wie ein filmisches Erlebnis wirken zu lassen.

  • Nature Morte - Still Life


    Das neueste Studio-Output der französischen Kapelle. Blackgaze und Post Black Metal. Sie verbinden zarte Indie-Rock-Melodien mit zerstörerischen "Wall of Sound"-Atmosphären. Wenn du es genießt, dich zutiefst traurig zu fühlen, während dich ein Wirbelsturm aus Verzerrungen umhüllt, ist das genau das Richtige für dich. Es ist wunderschön, überwältigend und zutiefst introspektiv - als würde man ein Meisterwerk in einer brennenden Galerie betrachten.

Nervosa - Slave Machine

Die brasilianische Formation mit ihrem neuesten Longplayer. Dieses Album schlägt ein wie ein Vorschlaghammer. Es ist schneller und brutaler als ihre bisherigen Werke, besticht aber in den Brücken durch eine überraschende alternative Eingängigkeit. Es ist der Klang eines ausbrechenden Metal-Vulkans und wohl ihr bisher ausgereiftestes Werk.

No Terror In The Bang - Existence

Das französische Quintett mit neuen Studiomaterial. Cinematic Progressive Metal. Sie verbinden zarte Melodien mit unbändiger Wut. Mit einer Spielzeit von nur 20 Minuten ist diese EP ein Sprint durch eine zusammenbrechende digitale Landschaft. Sie ist dramatisch, schwer wie ein herabstürzender Safe, und Sofias formwandelnder Gesang ist wahrhaft eindringlich. Es fühlt sich an wie der Soundtrack eines hochkarätigen Science-Fiction-Films zum Weltuntergang.

Nobuhiro Okahashi - Lips

Der japanische Producer mit seinem neuesten Longplayer. Okahashi ist bekannt für minimalistische, stimmungsvolle Klanglandschaften mit Titeln wie "dawn", "snow" und "SOLACE". Diese 22-minütige Reise ist ein Paradebeispiel für Weniger ist mehr. Es ist eine ätherische, hochauflösende Reise durch digitale Klangtexturen, die zugleich kühl und intim wirken. Wenn du einen Soundtrack suchst, um aus einem regnerischen Fenster zu blicken und in tiefgründige Gedanken zu versinken, dann ist dies genau das Richtige.

Noi!se - Fate Of The Union

Das dritte Release in der Discography der amerikanische Kapelle. Melodischer Streetpunk und Oi! mit einem Doppelgitarren-Angriff. Zu den Einflüssen zählen Soul, Hardcore und Reggae. Auch nach zehn Jahren haben sie noch immer das gewisse Etwas. Das ist knallharter Punk, der einen tatsächlich zum Nachdenken anregt, während man laut mitsingt. Wenn du laute Riffs und tiefgründige Texte magst, ist das hier deine neue Hymne für dieses Jahr.

Non Est Deus - Blessings And Curses

Das Nebenprojekt von Noise, dem kreativen Kopf hinter der Band Kanonenfieber, mit seinem neuen Album. Bekannt für scharfsinnige gesellschaftliche und religiöse Kommentare, verpackt in rasanten Riffs. Diese Veröffentlichung knüpft an eine Reihe erfolgreicher Underground-Kultalben an. Man stelle sich eine Kathedrale vor, die in Zeitlupe einstürzt, während eine Metal-Band in den Trümmern spielt. Es ist grandios, aggressiv und zutiefst skeptisch gegenüber allem Heiligen. Ein absolutes Muss für Fans von ausgefeiltem und zugleich gnadenlosem Black Metal.

Obey The Sun - Desert Ritual

Die ungarische Formation mit seiner Debüt EP. Grunge und Groove Metal mit einem Hauch von Alternative Metal. Das ist Metal, der einem Sand zwischen die Zähne bringt. Er hat das düstere, schwere Herz des Seattle-Grunge der 90er Jahre, gepaart mit der mechanischen Präzision des modernen Groove Metal. Stell dir Alice in Chains vor - nur wenn sie in einer Wüste leben und einen Panzer besitzen würden.

Omah Lay - Clarity of Mind

Der niegerianische Singer & Songwriter mit seinem Sophomore Longplayer. Es wird als introspektiver Afrobeats und Afropop beschrieben. War sein erstes Album der Sturm, so ist dies die Ruhe danach. Es ist gefühlvoll, nachdenklich und klingt wie ein Sonnenaufgang nach einer sehr langen Nacht. Die Stimmung ist heilend, aber bitte als clubtauglicher Groove.

Paul Cauthen - Book of Paul

Der amerikanische Singer & Songwriter mit seinem neuesten Studioalbum. Eine Fuison aus Country Folk, Acid Funk, Blues, Americana und Roots Rock. Es ist ein Gospel-Revival in einer verrauchten Lounge in Las Vegas. Cauthens Stimme könnte die Fenster einer Kathedrale zum Klirren bringen, und die Musik ist ebenso theatralisch - zu gleichen Teilen Samtanzug und staubige Cowboystiefel.

phil//mills - I cried when they cut my hair

Das neueste Solo-Release vom niederländischen Producer und Singer & Songwriter. Mills blickt auf eine lange Geschichte in der elektronischen und experimentellen Musik zurück. Dieses Projekt widmet sich seiner eher gefühlvollen, facettenreichen Art des Songwritings, geprägt von Einflüssen aus Shoegaze, Ambient und Lo-Fi-Indie. Ein Album wie ein verschwommener, wunderschöner Tagtraum. Es klingt wie das Gefühl, durch ein regennasses Fenster zu blicken und sich dabei an ein Geheimnis aus der Kindheit zu erinnern. Es ist zart, atmosphärisch und ein klein wenig herzzerreißend.

Philine Sonny - Virgin Lake

Das Debüt der deutschen Singer & Songwriterin. Melancholischer Indie-Rock und Folk mit der Intimität des Bedroom Pop. Eine euphancholische (euphorische + melancholische) Reise durch das Erwachsenenleben. Es ist ein verletzlicher, intelligenter Indie-Rock, der sich anfühlt wie eine lange Heimfahrt nach einer Trennung – schmerzhaft, aber auf seltsame Weise schön.

Poison Ruin - Hymns from the Hills

Das amerikanische Outfit mit seinem neuesten Release. Eine „oi-rumply“ Mischung aus Post-Punk, Dungeon-Synth und Metal. Sie klingen wie Crust-Punks, die zu viel Zeit damit verbracht haben, Tolkien zu lesen. Das ist „Chainmail-Punk“. Es ist hymnisch, Lo-Fi und weckt den Wunsch, eine Burg zu stürmen - oder zumindest einen sehr aggressiven Moshpit. Es ist DIY-Fantasy für die moderne Zeit.

  • Rats Will Feast - An Evocation


    Die Finnen mit neuen Material. Experimental/Metallic Hardcore, gemischt mit geräuschvoller Psychedelia und Post-Rock. Stell dir vor, du bist in einer wunderschönen, hallenden Höhle gefangen, während dir jemand gelegentlich über eine Wand aus verzerrten Gitarren hinweg Gedichte entgegenbrüllt. Es ist kathartisch, überwältigend und zutiefst emotional.

Relic - Crown Of Flies

Die amerikanische Kapelle mit ihrem neuesten Full-Length. Blackened Death Metal. Der Sound zeichnet sich durch eine Mischung aus der Wucht des Old-School-Death-Metal und einer schroffen, düsteren Atmosphäre aus. Ein unerbittlicher Klangangriff. Es ist düster, heavy und riecht leicht nach Schwefel - perfekt für alle, denen gewöhnlicher Death Metal für den morgendlichen Weg zur Arbeit einfach nicht böse genug ist.

Robber Robber - Two Wheels Move the Soul

Das Sophomore Release der amerikanischen Formation. Dynamischer Indie-Rock und Alternative mit einem starken Electronica-Einschlag der 90er Jahre. Hätte Angst einen eingängigen Rhythmus, dann wäre es genau dieser. Es ist mitreißender Rock, der sich anfühlt wie ein koffeingetriebener Sprint durch eine neonbeleuchtete Stadt und dabei die raue Energie des Post-Punk mit überraschend tanzbarer Elektronik verbindet.

Sam Barber - Broken View

Der renommierte amerikanische Singer & Songwriter mit seinem Sophomore Outlet. Eine Predigt der Ehrlichkeit von einem Jungen, der schnell erwachsen geworden ist. Es ist gefühlvoll, reduziert und wirkt wie ein langes, ehrliches Gespräch auf der Veranda - es geht um Liebeskummer, Beziehungen und die Last des Älterwerdens.

Scarhaven - Changing

Die Debüt EP des amerikanischen Outfits. Sie haben sich auf Nu-Grunge und Cinematic Rock spezialisiert. Sie lassen sich vom Geist des klassischen Grunge à la Soundgarden inspirieren, verbinden diesen jedoch mit einer modernen, brutal lauten Auseinandersetzung mit der Selbstfindung. Ein rauer und unruhiger Ort der Heilung. Es hat die Rauheit eines Flanellhemds aus den 90ern, aber die Produktion eines modernen Filmsoundtracks - perfekt, um mitten in einer Lebensveränderung laut mitzusingen.

Schattenvald - Alle Hernach

Das neueste Release der deutschen Dunkel-Kapelle. Sie spielen Atmospheric/Symphonic Black Metal, geprägt von fränkischen Legenden und eisigen Klanglandschaften. Wie eine Zeitkapsel aus einem Underground-Plattenladen von 1994. Es ist heroisch, eisig und dicht - ein Hoch auf den germanisch-nordischen Charakter, der sich anfühlt wie ein langer, dunkler Spaziergang durch ein verschneites Gebirge.

  • Singlelito - In Absence of Velocity


    Dies ist das kreative Projekt des Multi-Instrumentalisten Juan Pinto. Der Stil ist eine atemberaubende Mischung aus der verspielten Fantasie der Canterbury-Szene und der dunklen, rhythmischen Intensität des Zeuhl, vermischt mit psychedelischen Klängen. Eine Meisterleistung in Sachen ungewöhnlicher Musik. Es klingt wie eine alte Jazz-Fusion-Platte, die man in einer Raumstation entdeckt hat - warm, nostalgisch und absolut umwerfend.

Sisyphean - Divergence

Als eine der führenden Kräfte der litauischen Extreme-Metal-Szene legen sie hier ihr drittes Album in voller Länge vor. Sie haben sich auf Dissonant Black Metal spezialisiert, der sich durch Atmosphäre und urzeitliches Chaos auszeichnet. Es ist in der Tat eine Abweichung von der Norm. Die Musik vermittelt das Gefühl, in einem Zeitlupen-Sturm aus Glasscherben gefangen zu sein - scharf, kalt und seltsam hypnotisch.

Slaamaskin - Endevendt

Die norwegische Band mit ihrem neuesten Full-Length. Eine Mischung aus Rock-’n’-Roll-Energie im Stil von Kvelertak und der rhythmischen Wucht des modernen Metalcore. Das ist ein echter Kopfnicker. Auch wenn man kein Norwegisch spricht, sind die Aggressivität und der Groove universell. Es fühlt sich an wie eine Kneipenschlägerei, die in eine Party ausgeartet ist - temporeich, rau und unglaublich eingängig.

SolNegre - Anthems For The Grand Collapse

Das spanische Death/Doom-Metal-Projekt, an dem Mitglieder der spanischen Underground-Szene beteiligt sind, und ihr Debütalbum. Ihr Sound ist traurig, langsam und vernichtend schwer. Wie der Titel schon andeutet, ist dies der Soundtrack zum Weltuntergang in Zeitlupe. Er ist grandios, theatralisch und sehr, sehr traurig - perfekt, wenn man das buchstäbliche Gewicht des Daseins spüren möchte.

  • Splendidula - Absentia


    Das belgische Power-Quintett, das die Schnittstelle zwischen Post-Doom, Post Black Metal und Sludge meisterhaft beherrscht, und ihr neues Album. Mit dem eindringlichen, ätherischen Gesang von Kristien Cools im Kontrast zu vernichtenden Riffs. Ein wunderschöner Albtraum. Er schafft den perfekten Ausgleich zwischen der Dynamik von Die Schöne und das Biest - in einem Moment schwebt man in einem traumhaften Dunst, und im nächsten wird man in einen Sumpf aus verzerrten Gitarrenklängen hineingezogen.

Stafrænn Hákon - Suð/Kókos

Das langjährige Projekt von Ólafur Josephsson mit seiner neuesten EP. Es präsentiert seine charakteristische Mischung aus Post-Rock, Lo-Fi und Ambient. Pures isländisches "Hygge". "Suð" ist ein warmes Summen nostalgischer Störgeräusche, während "Kókos" sich anfühlt, als würde man mit einer Tasse heißem Kaffee in der Hand durch das Fenster den Schneefall beobachten. Es ist sanft, melodisch und zutiefst beruhigend.

Sun Dont Shine - From Birth To Death

Das Cross-American Kollektiv mit seinem Debüt Longplayer. Eine All-Star-Besetzung mit Kenny Hickey und Johnny Kelly (ex-Type-O-Negative) sowie Kirk Windstein und Todd Strange (Crowbar/Down). Dieses Album ist das musikalische Äquivalent eines dichten Nebels, der über einen Friedhof zieht. Es ist langsam, erdrückend und auf wunderschöne Weise trostlos. Die Melodik von Type-O trifft auf die schiere Wucht von Crowbar - das Ergebnis ist ein Album, das sich anfühlt wie eine warme, schwere Decke aus Blei.

sunn O))) - sunn O)))

Stephen O'Malley und Greg Anderson kehren mit einem selbstbetitelten Statement zurück. Dies ist der Gipfel des Drone Metal - extrem tiefe Frequenzen, massives Feedback und eine physische Klangwand, bei der die Textur Vorrang vor traditioneller Melodie hat. Es ist nicht nur Musik; es ist eine tektonische Verschiebung. Wenn man sich das anhört, fühlt es sich an, als befände man sich in einer riesigen, vibrierenden Glocke mitten in der Wüste. Es ist meditativ, monolithisch und wird wahrscheinlich die Zähne deiner Nachbarn klappern lassen.

Swae Lee - Same Difference

Die eine Hälfte des Chartstürmer-Duos Rae Sremmurd. Dieses Soloalbum knüpft an seinen charakteristischen Melodic-Trap- und R&B-Stil an und konzentriert sich auf sein ätherisches Falsett und die stimmungsvolle Produktion. Mühelos cool. Es ist der Soundtrack für eine nächtliche Autofahrt, bei der die Lichter der Stadt leicht verschwimmen. Der Song ist eingängig, geschmeidig und festigt Swae Lees Ruf als eine der markantesten Stimmen der modernen Musikszene.

Sweat - Tear It On Down

Das amerikanische Outfit mit seinem neuesten Longplayer. Ihr Sound ist eine bissige Mischung aus klassischer Rock-Aggressivität und rasantem Punk. Ein wildes Spektrum, das von Motörhead und Thin Lizzy bis hin zu den Disco-Rhythmen der späten 70er reicht. Ein pessimistisches Kraftpaket. Es ist ein Album darüber, wie man zusieht, wie die Welt zusammenbricht, sich aber trotzdem dafür entscheidet, sich zu wehren. Es ist melodisch, sauer und rockt von Anfang bis Ende.

Terrordactyl - TRIASSIC TERROR

Das Debüt der australischen Kapelle. Eine Mischung aus extremer Metal-Aggression und einer tiefen Liebe zur Paläontologie. Stell dir vor, ein T-Rex würde in einem Labor einen Moshpit anstoßen. Es ist heavy, technisch anspruchsvoll und macht unglaublich viel Spaß - perfekt für alle, die finden, dass traditioneller Metal mehr urzeitliche Spitzenprädatoren braucht.

The Blue Herons - Demon Slayer

Das transatlantische Duo bestehend aus Andy Jossi (Schweiz) und Gretchen DeVault (USA) mit seinem neuen Album. Sie gestalten ihre Musik im Stil von Dream Pop, Jangle Pop und Indie Pop. Lass dich vom Namen nicht täuschen - hier gibt es keine Anime-Schwertkämpfe. Stattdessen erwarten dich schimmernde Gitarrenklänge und ein Gesang, der so sanft ist, als wäre er tatsächlich aus Wolken gemacht. Es ist melancholischer, filmischer Dreampop, der sich anfühlt wie ein nostalgischer Sommer-Sonnenuntergang, eingefangen in einem Glas.

The Coursing - WELCOME TO THE CREEP SHOW, Vol. 1

Das amerikanische Projekt, das sich mit seinem Debütalbum stark dem Horror-Core und der experimentellen Electronica zuwendet. Es ist als klangliche Hommage an klassische Horror-Anthologien konzipiert und verbindet düstere Synthesizer-Klänge mit aggressiven, theatralischen Gesangspassagen. Es ist ein gruseliges Fest für deine Ohren. Jeder Track wirkt wie eine eigene Kurzgeschichte aus einem staubigen alten Comic - voller kitschiger Angst, plötzlicher Schreckmomente und genug düsterer Energie, um dein Nachtlicht anlassen zu wollen.

The Darker Shore - Further Regions

Das britische Atmospheric-Projekt, das sich durch die Tiefen des Post-Metal und Sludge bewegt. Sie haben sich auf langatmige, sich aufbauende Kompositionen spezialisiert, bei denen Stimmung und Klangtextur im Vordergrund stehen. Eine eindringliche Reise ins Unbekannte. Es fühlt sich an, als würde man einen weiten, dunklen Ozean erkunden - mal ruhig und wunderschön, mal überwältigend mächtig und tief.

Thirteen Days - Winter

Eine feste Größe der europäischen Alternative-Rock- und Pop-Punk-Szene mit neuem Material. Sie sind dafür bekannt, dass sie kraftvolle, treibende Gitarrenriffs mit äußerst melodischen Gesangslinien verbinden. Trotz des Titels fühlt sich dieses Album an wie der erste warme Tag nach einer langen Kälteperiode. Es ist nostalgisch und aufrichtig und bietet den perfekten Soundtrack für besinnliche nächtliche Autofahrten.

Those Without - Burning Down The Curtains

Die Schweden mit ihrer neuesten EP. Eine energiegeladene Band, die Alternative Rock mit Pop-Punk-Elementen verbindet und für ihre eingängigen Refrains und mitreißenden Auftritte bekannt ist. Das ist pure Festival-Saison-Energie. Es ist genau die Art von Musik, die man bei heruntergelassenen Autofenster laut aufdrehen möchte - fröhlich, ein bisschen rebellisch, aber letztendlich macht es riesigen Spaß, mitzusingen.

Thundercat - Distracted

Das erste Album des virtuosen amerikanischen Bassisten und Sängers seit sechs Jahren. Es handelt sich um ein facettenreiches R&B- und experimentelles Jazz-Funk-Projekt, das gemeinsam mit Greg Kurstin produziert wurde. Eine farbenfrohe, chaotische Reflexion über die Überreizung des modernen Lebens. Der Film ist humorvoll, herzzerreißend und bietet einige der rasantesten, unglaublichsten Basslinien, die man das ganze Jahr über hören wird.

Toxic Shock - Future Is Calling

Das erfahrene Crossover-Thrash-Quintett, das seit über einem Jahrzehnt an einem Sound feilt, der die Kluft zwischen Old-School-Hardcore und Thrash Metal überbrückt, präsentiert sein neues Studioalbum. Es ist ein klanglicher Aufruhr, der auf eine dystopische Zukunft abzielt. Stell dir eine Band vor, die am Ende der Welt spielt, während draußen KI-gesteuerte Kämpfer marschieren - schnell, laut und kompromisslos rau.

Vanir - Wyrd

Die neueste Full-Length der dänischen Formation. Epischer Melodic Death Metal mit starkem Fokus auf Geschichte und nordischer Mythologie. Ein grandioser, filmreifer Ansturm über ein Schlachtfeld. Der Sound ist melodisch, kraftvoll und klingt genau so, wie man es sich vorstellt, wenn man einen Kavallerieangriff anführt - oder, realistischer betrachtet, bei besonders energischem Gärtnern.

Voidanth - Death Drive

Das norwegische Quartett mit seinem Debüt Full-Length. Eine düstere Mischung aus Gothic Metal und atmosphärischem Dark Metal. Das ist der Soundtrack für einen nächtlichen Spaziergang durch einen nebligen Friedhof. Es ist traurig, schwer und perfekt, wenn man seinen inneren Romantiker-Gothic ausleben möchte, während man einen unnötig langen Samtmantel trägt.

Wagoneer - Redesign

Das amerikanische Quartett mit seinem neuesten Longplayer. Sie bezeichnet ihren Sound als Twang Rock - eine Mischung aus rauem, melodischem Alternative Rock und Memphis-Blues. Purer Spaß mit einer hammermäßigen Rhythmusgruppe und zwei Gitarren, die sich nicht scheuen, Soli zu spielen. Ein passender Name für eine Band, die ihren Sound zu etwas Kühnerem, Melodischerem und einzigartig Amerikanischem weiterentwickelt.

Walking Down Main - Eye of the Storm

Das amerikanische Quintett mit seiner neuesten EP. Moderner Metalcore mit Schwerpunkt auf eingängigen Hooks und emotionaler Intensität. Stell dir einen Mitternachtssturm in der Motor City vor. Mit seinen knallharten Riffs und emotionalen Achterbahnfahrten bietet er den perfekten New Noise für deine Playlist im Fitnessstudio oder eine befreiende Autofahrt.

  • Wendy Eisenberg - Wendy Eisenberg


    Die neueste Improvisation des amerikanischen Dozenten für Songwriting und virtuosen Gitarristen, der für experimentellen und mathematisch anmutenden Folk bekannt ist. Dieses selbstbetitelte Album wird als poetischer und formal gewagter Folk beschrieben. Eine überraschend beruhigende Platte, die aus dem Gefühl entstanden ist, endlich akzeptiert zu sein. Sie ist weitläufig, zurückhaltend und vertraut darauf, dass der Hörer sich auf ihre halluzinatorischen, psychedelischen Facetten einlässt.

Yukari, Thomas Morgan, Satoshi Takeishi - Zephyr

Ein globales Jazz-Kraftpaket: Yukari (Flötistin/Komponistin) stammt aus Japan, Thomas Morgan (Bass) aus den USA und Satoshi Takeishi (Percussion) lebt in New York. Sie schaffen eine Mischung aus Modern Jazz, Chill Jazz und zeitgenössischer Klassik. Dieses Album hält genau das, was es verspricht: eine leichte, erfrischende Brise. Es ist Chill Jazz für den anspruchsvollen Hörer, bei dem jeder Flötenton und jeder Bassanschlag bewusst gewählt wirkt. Perfekt, wenn man sich beim Genuss von teurem Kaffee besonders schlau fühlen möchte.

Zachary Bakers - Dark Horse

Der Avenged Sevenfold Gitarrist mit seinem Solo-Full-Length. Es markiert eine deutliche Abkehr von seinen Hardrock-Wurzeln hin zu Dark Country und Americana. Setz deinen besten schwarzen Stetson auf. Es ist eine unverfälschte Predigt der Ehrlichkeit, in der Zacky die Harmonien zweier Gitarren gegen fingergepickte Akustikmelodien und Geschichten von windgepeitschten Tälern und verschlafenen Kleinstädten eintauscht.


Earlier the week ...

Amerikan Kaos - The Sheeple Swing

Das internationale Projekt unter der Leitung des Gitarrenvirtuosen Jeff Waters (Gründer der Thrash-Legenden Annihilator) mit dem letzten Teil ihrer "Amerikan Kaos"-Trilogie. Dies ist der energiegeladene Abschluss von Waters’ experimenteller Trilogie. Das Album ist schneller und vermittelt ein lebendigeres Gefühl als die vorherigen Teile. Freut euch auf Songs, die von politischen Kommentaren bis hin zu absoluter Albernheit reichen (wie "(I Won) The Hottie Lottery") und von erstklassigen Gitarrenklängen begleitet werden.

Blasart - Depravatus Christianis Sacris

Das chilenische Projekt mit seinem Sophomore Release. Extremer Thrash, aggressiver Black Metal und pervertierte christliche Sakramente. Das ist harter, kraftvoller und lebendiger Metal. Es ist eine gnadenlose antichristliche Predigt, vorgetragen durch knochenbrechende Grooves und ketzerische Vocals - man kann es sich als musikalischen Exorzismus vorstellen, bei dem die Dämonen tatsächlich das Sagen haben.

Bobby Wiens - Focus

Der kanadische Jazz-Drummer mit seinem neuesten Studioalbum. Wiens ist ein Schlagzeuger und Komponist, der für seine raffinierten, zeitgenössischen Jazzkompositionen bekannt ist. Wie der Titel schon vermuten lässt, ist diese Platte einfach top. Es ist das perfekte Album für den Feierabend - cool, gelassen und rhythmisch faszinierend, ohne jemals überladen zu wirken. Es ist der Sound eines Musikers, der genau weiß, wo jede Note hingehört, und es dabei nicht eilig hat, dorthin zu gelangen.

Bruno Migotto, Edu Ribeiro, Toninho Ferragutti, Vinícius Gomes - O Tempo das Cores

Diese „Supergroup“ besteht aus vier Meistern ihres jeweiligen Instruments: Edu Ribeiro (Drums); Toninho Ferragutti (Akkordeon); Bruno Migotto (Kontrabass); Vinícius Gomes (Gitarre). Das Album ist ein Meisterwerk der zeitgenössischen brasilianischen Instrumentalmusik. Es verbindet Elemente aus Choro, Jazz und Forró mit einer raffinierten, modernen Harmonik. Das Zusammenspiel ist feinfühlig und zugleich kraftvoll und legt den Schwerpunkt auf die Farben (Texturen) der akustischen Instrumente. Es ist wie ein langes, sonnendurchflutetes Gespräch zwischen alten Freunden in einem Hinterhof in São Paulo. In einem Moment erzählt das Akkordeon eine nostalgische Geschichte, und im nächsten ziehen dich Schlagzeug und Gitarre in einen raffinierten Tanz hinein. Es ist warm, unglaublich intelligent und fühlt sich an wie ein sanftes Klang-Kaleidoskop.

Caosonora - The Ladder

Die neueste EP des schweitzerisch-chilenischen Duos. Eine kraftvolle Mischung aus Stoner Rock, Noise Rock und Alternative Metal. Das in Berlin ansässige Duo ist bekannt für seine unberechenbare Energie und seine schweren, treibenden Riffs. Das ist roher Rock in Industrie-Stärke. Es klingt, als wäre es in einem Keller voller brummender Verstärker aufgenommen worden - ehrlich, heavy und herrlich chaotisch.

Dauðaró, PANTHEIST - Af holdi og málmi

Die Kollaboration zwischen dem isländischen One-Man-Project Dauðaró und dem britischen Powerhouse PANTHEIST birgt Kompositionen im Spektrum von Funeral Doom Metal, Drone und Dark Ambient. Schwer reicht nicht einmal ansatzweise aus, um es zu beschreiben. Das ist zyklopische Musik, die klingt, als würde ein riesiges Raumschiff langsam in einen Gletscher krachen. Sie ist unerbittlich, ewig und überraschend perfekt, um über das Ende der Welt nachzudenken.

Dave Spock - Altered States

Das amerikanische Kollektiv mit seinem neuesten Longplayer. Dave Spock ist ein Projekt, das sich an der Schnittstelle zwischen Hard Psych und Space Rock bewegt. Bekannt ist es für seinen schweren, verzerrten Gitarrensound und Texte, die sich mit Science-Fiction- und metaphysischen Themen befassen. Man stelle sich vor, ein Science-Fiction-Taschenbuchcover aus den 1970er Jahren würde zum Leben erweckt. Es ist verzerrt, laut und fühlt sich an wie ein psychedelischer Trip durch einen Asteroidengürtel.

  • Ektachrome - Psychic Readings


    Das neueste Full-Length des amerikanischen Multi-Instrumentalisten Jonathan Spruance. Eine lebhafte Mischung aus Psych-Prog, Instrumental-Rock und Avantgarde. Die Musik ist stark von den Klangwelten der Canterbury-Szene, des Krautrock und des Space Rock geprägt. Psychic Readings anzuhören, fühlt sich an, als würde man auf einem sonnenverwöhnten Dachboden eine Schachtel mit gespenstischen Dias finden. Spruance zaubert sonnenverwöhnte Gitarrenklänge, die durch einen bernsteinfarbenen Schleier aus Tonbandschleifen und geisterhaften Orgelklängen schweben. Die Einbindung von Breakbeat-Drums verleiht der moosigen, von Waldschatten geprägten Atmosphäre eine überraschende, moderne rhythmische Note. Es ist ein Album, das leicht nach Cord und Gefahr duftet - ein perfekter Begleiter für alle, die sich Progressive Rock wünschen, der sowohl nostalgisch als auch ein wenig beunruhigend wirkt.

Forgotten Silence - Idola Specus

Die Veteranen der tcheschischen Avant-Garde-Szene sind zurück mit neuen Studio-Kompositionen. Sie gelten als eine der unberechenbarsten Bands der europäischen Underground-Szene. Aus ihren Death/Doom-Wurzeln haben sie sich zu einer hochkomplexen Experimental-/Progressive-Metal-Band entwickelt, die Elemente des Jazz-Fusion und Ambient-Klänge in ihre Musik einfließen lässt. Das ist eine echte Denksportaufgabe. In einem Moment steht man noch in einem Heavy-Metal-Moshpit, im nächsten befindet man sich in einer verrauchten Jazz-Lounge. Es ist komplex, anspruchsvoll und belohnt Zuhörer, die genau hinhören.

General Purpose - One Last Word

Das neue Album der amerikanischen Progressive-Rock-Band, die für ihre energiegeladenen Auftritte und komplexen Arrangements bekannt ist, bei denen oft eine Rock-Geige zum Einsatz kommt. Es ist ein monumentales Debüt, das klingt, als stamme es direkt aus der Blütezeit des Prog, aber mit einem modernen Touch. Zwischen den Violinsoli und der Energie von "Supper’s Ready" ist es ein weitläufiger, ambitionierter Liebesbrief an die Musik, der sich nicht scheut, ein wenig übertrieben zu sein.

Groove Chamber - A Time Honored Tradition

Die neueste EP des amerikanischen Studio-Projekts die Acoustic-Rock mit Elementen aus Alternative und Hard Rock verbindet. Sie sind bekannt für energiegeladene, riffbetonte Songs, die ein rohes Live-Feeling vermitteln. Das ist Musik für offene Fenster und hohe Geschwindigkeiten auf der Autobahn. Sie hat genug Biss, um gefährlich zu wirken, aber auch genug Melodie, damit man den Refrain noch lange nach dem Ende des Songs vor sich hin summt.

  • Haedrons - Palimpseste


    Das amerikanische Duo mit seiner neuesten EP ist eine kraftvolle, instrumentale Mischung aus Progressive Rock, Art Rock, Avant-Garde Rock und Post-Rock. Dies ist ein brutalistisches Denkmal der Geduld. Von den Künstlern als Konstrukt klanglicher Angst beschrieben, verwebt es pessimistische Klänge zu dichten Schichten, die perfekt auf eine Ära der allgegenwärtigen Furcht abgestimmt wirken. Freuen Sie sich auf wechselnde Tempi, Saxophon im Rock-Stil und eine Atmosphäre, die zugleich beschwingt und zutiefst introspektiv ist.

  • Heartfeast - Creative Control


    Die amerikanische Formation mit ihrem neuesten Full-Length. Sie haben sich auf eine rein instrumentale Mischung aus progressivem Post-Rock und Space-Rock spezialisiert. Ihr Sound zeichnet sich durch eine progressive Abweichung aus, die sich von gängigen Strukturen entfernt und in weitläufigere, atmosphärischere Gefilde vordringt. Wenn du schon immer mal eine Zeitlupen-Surfsession auf einem fernen Mond musikalisch untermalen wolltest, dann ist das hier genau das Richtige. Es ist eine üppige, wortlose Reise, die die Rauheit einer Garage in Santa Cruz mit der Weite des Weltraums in Einklang bringt. Da brauchen keine Texte, wenn die Gitarren schon alles sagen!

Herb Lore - Mysticism

Das Sophomore Release des amerikanischen Producer. Fantasie, Erfindung und Naturreisen nach Oregon und Neufundland. Dieses Album, das als spirituelle Reise beschrieben wird, wirkt wie eine neblige Meditation in einem feuchten Sommerwald. Es ist eine Hommage an das ewige Jetzt - perfekt, um die Kraft der Erde in sich aufzunehmen und den Sonnenaufgang zu beobachten - oder sich einfach in seinem eigenen Garten zu verlieren.

  • Hypothetical Objects - Kinæsthesia


    Eine Kollaboration zweier Veteranen der kalifornischen Avantgarde-Underground-Szene. Ihr Sound lässt sich als freie Improvisation und experimenteller Noise beschreiben und zeichnet sich durch rasante Percussion und stark verzerrte, strukturierte Gitarrenklänge aus. Das ist Musik zum Nachdenken, die sich weigert, stillzustehen. Es fühlt sich an wie ein rasantes Gespräch zwischen zwei Menschen, die eine Sprache sprechen, die ausschließlich aus Rhythmus und Rauschen besteht. Es ist chaotisch, brillant und genau das Richtige, wenn man seinen Ohren etwas Abwechslung gönnen möchte.

Jessie Reyez - Still Paid

Die renommierte kanadische Singer & Songwriterin mit ihrer Überraschungs-EP. Ein Kraftpaket, das sich an R&B, Hip-Hop, Alternative Rock und Soul orientiert. Reyez setzt hier noch einmal ganz auf ihre charakteristische unverfälschte Ehrlichkeit. Es ist eine kompakte, auf das Wesentliche reduzierte Sammlung von Titeln, die sich mit Widerstandsfähigkeit und Heilung auseinandersetzen, darunter ein herausragender Remix von "PALO $ANTO" mit dem britischen Rapper Stormzy. Das Album ist stimmungsvoll, einfühlsam und beweist, dass sie nach wie vor eine der prägendsten Stimmen des modernen R&B ist.

L'ombra Della Sera - Segreti Nel Nero

Dieses Projekt ist tief in der italienischen "Dark Sound"-Tradition verwurzelt und verbindet atmosphärischen Doom, Dark Wave und Progressive Rock. Ein eindringliches, filmisches Erlebnis. Es fühlt sich an, als würde man in der Dämmerung durch ein altes italienisches Dorf schlendern, während sich die Schatten zu unwirklichen, spindeldürren Gestalten ausdehnen. Es ist unheimlich, wunderschön und fängt diese Atmosphäre von Geheimnissen in der Dunkelheit perfekt ein.

Mike Parker - Echo Disintegrator

Der amerikanische Producer und DJ mit seinem ersten Full-Length in 13 Jahren. Parker, ein Titan des hypnotischen Techno, ist für seinen kargen, reduktionistischen Sound auf seinem Label Geophone bekannt. Dieses Album stellt eine Abkehr davon dar und bewegt sich durchgehend im Bereich von 170 BPM - eine Brücke zwischen Techno und Deep Drum & Bass. Stell dir einen Hochgeschwindigkeits-Teilchenbeschleuniger vor, aber mit besserem Bass. Der Klang ist kühl, präzise und pulsiert in einem Rhythmus, der sich anfühlt, als wolle er deinen Herzschlag neu programmieren.

Protex - Sticking With You

Die nordirischen Legenden, geboren anno 1978, mit neuen Marterial. Während sie ursprünglich mit rasantem Punk begannen, tendiert dieses Album eher zu einem melodischeren Power-Pop-Sound. Diese Punk-Veteranen haben einen Teil ihrer jugendlichen Rasanz gegen Sonnenschein und eingängige Melodien eingetauscht. Es ist optimistisch, fröhlich und beweist, dass man einer guten Lederjacke und einem eingängigen Refrain nie wirklich entwächst.

quedalivre - seres urbanos

Das Debüt des brasilianischen Outfits. Ihr Sound wird als eindringlicher Indie-Rock mit einem schweren, chaotischen urbanen Touch beschrieben. Eine rohe, ungeschliffene Liebeserklärung an das Stadtleben. Es ist der Sound eines nächtlichen Spaziergangs durch eine regnerische Großstadtstraße - ein bisschen chaotisch, zutiefst persönlich und überraschend schön.

  • Red Plane - Natural Science


    Das russische Projekt mit seinem neuesten Longplayer. Stark beeinflusst vom psychedelischen Spektrum, das von Space Rock bis hin zu Avant-Garde Electronica reicht. Das ist Labor-Musik für die Seele. Es fühlt sich an, als würde man durch einen digitalen Regenwald schweben, in dem die Bäume aus Synthesizern bestehen und der Regen aus perfekt getaktetem Rauschen besteht.

REXREZ - Parasitic Paradise

Das thailändische Outfit mit seinem Debüt. REXREZ ist eine Powerviolence-Band, die aus der thailändischen Hardcore-Underground-Szene hervorgegangen ist. Ihr Sound ist eine kranke Mischung aus dreckigem Lärm, rasanten Riffs und unerbittlicher Aggression. Stell dir einen Betonmischer vor, der mit rostigen Nägeln und Verzerrerpedalen gefüllt ist und eine Treppe hinuntergestoßen wird. Das ist ein akustischer Angriff, der nicht nur um deine Aufmerksamkeit bittet - er fordert sie mit scharfen Kanten ein.

Separated Skies - Death is Beyond a Field of Flowers

Die ungarische Formation mit ihrem neuesten Output. Ein Instrumentalprojekt mit Schwerpunkt auf Post-Rock, Post-Metal und Ambient-Klängen. Das ist die Art von Musik, die das Starren auf eine Wand zu einem tiefgreifenden Erlebnis macht. Sie ist mitreißend und emotional und fängt die Schönheit und die Trauer des Titels in langen, hallenden Instrumentalpassagen ein, die den Eindruck erwecken, als würden sie nach dem Horizont greifen.

Shin Sasakubo - Music for Peace

Sasakubo ist ein produktiver Gitarrist und Künstler, der dafür bekannt ist, traditionelle Folk-Elemente mit zeitgenössischen avantgardistischen Klängen zu verbinden. Dieses Album fühlt sich an wie ein sanfter Spaziergang durch einen japanischen Garten, der gelegentlich in einen digitalen Traum übergeht. Es ist eine Verschmelzung von akustischer Meisterschaft und leisen elektronischen Klängen - ein friedlicher Protest in musikalischer Form.

Sun Dont Shine - From Birth To Death

Das Cross-American Kollektiv mit seinem Debüt Longplayer. Eine All-Star-Besetzung mit Kenny Hickey und Johnny Kelly (ex-Type-O-Negative) sowie Kirk Windstein und Todd Strange (Crowbar/Down). Dieses Album ist das musikalische Äquivalent eines dichten Nebels, der über einen Friedhof zieht. Es ist langsam, erdrückend und auf wunderschöne Weise trostlos. Die Melodik von Type-O trifft auf die schiere Wucht von Crowbar - das Ergebnis ist ein Album, das sich anfühlt wie eine warme, schwere Decke aus Blei.

The Crazy Nuts - TCN

Das niederländische Duo mit seinem Debüt Full-Length. Ein energiegeladenes Genre-Mashup. Hier vereinen sich die technische Komplexität des Progressive Rock, der rhythmische Flow des Hip-Hop, der Pocket-Groove des Funk und die aggressive Schärfe des Metal. Dieses Album ist im Grunde genommen ein Mixer, der auf hohe Stufe gestellt ist. In einem Moment nickt man noch im Takt eines sanften Funk-Grooves mit dem Kopf, und im nächsten hauen Abel und Ayden einen mit einem polyrhythmischen Metal-Breakdown um. Es ist ambitioniert, chaotisch und genau die Art von „verrückter Wissenschaftler“-Energie, die die Indie-Szene gerade braucht. Es fühlt sich an wie ein spätnächtlicher Festival-Auftritt, der in einer Studioaufnahme verdichtet wurde.

Trion - Terra Tiempo

Das niederländische Progressive-Rock-Trio, bestehend aus Mitgliedern von Odyssice und Flamborough Head, präsentiert sein neues Album. Das ist Seelenfutter für Prog-Fans. Es ist melodisch, meisterhaft gespielt und strahlt eine gewisse Zeitlosigkeit aus (was zu einem Titel wie "Terra Tiempo" passt). Es ist die Art von Musik, bei der man am liebsten die Augen schließt und sich vom Mellotron einhüllen lässt.

Tårfödd, Order of Nosferat - Mörker Täcker Livets Ljus

Das schwedische One-Man-Project Tårfödd bekommt auf seinem neuesten Longplayer Verstärkung durch "Revenant" von Order of Nosferat. Wenn du dich schon immer einmal so fühlen wolltest, als würdest du langsam im schwedischen Permafrost versinken, dann ist dies der richtige Soundtrack für dich. Er ist rau, düster und auf unbehagliche Weise schön - perfekt für Momente, in denen dir die Sonne einfach ein bisschen zu hell ist.

Visions Of Terror - The Dark Triad

Die amerikanische Formation mit ihrer Debüt EP. Moderner Technical Metal, der Thrash- und Death Metal miteinander verbindet. Schnell, präzise und wütend genug, um Farbe von den Wänden zu blättern. Er erkundet die dunklen psychologischen Themen seines Namensgebers mit Riffs, die ebenso präzise wie brutal sind.

Void Of Light - Asymmetries

Das schottische Kollektiv mit seinem Debüt Longplayer. Wuchtiger Post-Metal und Atmospheric Sludge/Doom. Stell dir vor, du wirst langsam von einer gewaltigen, gletscherartigen Klangwand plattgedrückt, die dich dabei irgendwie auch noch ansprechen. Es ist eine brutale Schönheit, die technische Raffinesse mit tiefen, atmosphärischen Hooks in Einklang bringt.

Xavi Reija Electric Quintet - Nu Breed

Das Quintett um den spanischen Jazz-Drummer Xavi Reija mit seinem neuesten Release. Xavi Reija ist ein meisterhafter Schlagzeuger und Pädagoge, der einen ganz eigenen Stil des instrumentalen progressiven Electric Jazz kreiert. Es ist ein dichtes, polyrhythmisches Kraftpaket, das klingt, als würde ein kleines Orchester die Musik zu einem Albtraumfilm komponieren. Wenn du komplexe, kraftvolle und leicht beunruhigende Musik magst, ist dies dein neuer Lieblingssoundtrack für intensive Gedanken.

Zen Carnival - Fusion

Die neuste Studio-Improvisation des amerikanischen Kollektivs. Das Kollektiv blickt auf eine lange Geschichte in der "Crossover-Prog"-Szene zurück und ist für seinen akribischen Perfektionismus im Studio bekannt. Das ist nicht der übliche, steife Prog. Fusion ist, als würde man einer Gruppe musikalischer Wissenschaftler dabei zusehen, wie sie alle Regeln über Bord werfen und einfach spielen. Es ist stimmungsvoll, atmosphärisch und fängt die Energie einer Live-Session ein, ohne die typische Überpoliertheit ihrer früheren Werke.