Releases! Releases! Releases!
36 - Night Language
Das neueste Release vom britischen Producer Dennis Huddleston aka 36. Ein theatralisch-träumerisches Werk des Ambient, welches analoge Synthesizer in Frequenzen der Nacht verwandelt und ein imaginären Soundtrack der Nachtwanderung widerspiegelt.
Above, Below - I Guess It Was Nowhere
Die australische Formation mit ihrem Sophomore Release. Modern Progressive Metalcore, welcher trotz seinem sehr modern ausgelegten Anstrich, ein paar wundervolle Wandlungen im Songwriting vorweisen kann. So wechseln sich im Songwriting Progressive Metal Kompositionen mit djent-y Modern Metalcore Kompositionen ab und bieten eine gute Waage zwischen dem Genre.
Abronia - Shapes Unravel
Die Kapelle aus Amerika mit ihrem sechsten Longplayer in ihrer Discography. Die Spielwiese wird mit vielen Stationen gespickt. Psych-Country, Krautrock, Avant-Folk, Psych-Rock, Avant-Jazz und Fusion. Allerhand zum Experimentieren. Das Songwriting selber hat keine Probleme alle Zutaten zu einem wundervollen Klangerlebnis zu bilden.
Abstracted - Hiraeth
Das Sophomore Full-Length der brasilianischen Band birgt eine intelligent gestrickte Fusion aus Progressive Metal und Progressive Death Metal. Dabei wird sich berufen auf klassisches Songwriting und klassische Produktion. Das Songwriting ist sehr abwechslungsreich und verliert an keiner Stelle seine Experimentierfreude.
All Get Out - Side A
Das amerikanische Quartett mit seinem neuesten Longplayer. Eine der wenigen Bands, welche auf Alternative-Rock-, Indie-Rock-, Pop-Punk- und Emocore-Listen gleichermaßen auftauchen. Dies geschieht aber auch aus gutem Grund, da die Band genau diese Genre mit ihrem Songwriting bedient und das auf bester Art und Weise. Dieses Release erinnerte mich stark an Get Up Kids und Cold War Kids gleichermaßen, was eine Auszeichnung ist.
AmongRuins - Advent of Chaos
Das neueste Release der Griechen. Melodic Death Metal, welcher sich im Songwriting stark an Amon Amarth richtet, aber auch Einflüsse von Dark Tranquillity und Arch Enemy verarbeitet. Leider leidet das Songwriting enorm unter den starken Einfluss der genannten Bands, was es am Ende sehr repetitve Erscheinen lässt.
Anna Kolchina - Reach for Tomorrow
Die amerikanische Sängerin hat sich für ihr neuestes Album sechs Jazz-Gitarristen der Welt-Klasse eingeladen, um ihre Stimme zu umschmeicheln. Entstanden ist ein intimes Werk des Vocal-Jazz, welches durch die minimal Begleitung Strukturen des Chamber-Jazz, Chanson und Bossa Nova annimmt.
Apparat - A Hum of Maybe
Das Projekt um den deutschen Producer und Multi-Instrumentalisten Sascha Ring mit seinen neuesten Klängen. Nach einer ernsthaften Phase des “Writers-Block”, ist er wieder zurück … und wie! Electronica, Nu-Jazz, Modern Classic, Avant-Pop, Alt-Pop, Alt-Rock, Synth-Pop, Avant-Jazz … Es wird allerhand Kunst experimentiert, um die emotional aufgeladenen Kompositionen zu verpacken.
Atlas - Sunder
Die Finnen sind wieder da mit neuem Material. Modern Metal, welcher mit Elementen des Nu-Gaze gekreuzt wird. Ihnen selber wurde der Begriff “Northcore” mal zugewiesen, um die kalte Impression von Modern Metalcore abzubilden. “Core” kann man hier allerdings ausschließen.
Bella Lista - Drasticism
Die amerikanische Singer & Songwriterin Isabella Komodromos mit ihrem Debüt Longplayer. Die mystische Klangfarbe Isabella’s wird von Kompositionen des Barock-Pop, Alt-Pop, Prog-Pop und Avant-Pop begleitet. Meisterlich theatralisches Songwriting, welches gern progressive Elemente auffasst.
Belzebong - The End Is High
Die polnische Formation mit ihrem neuesten Streich. Eine Melange aus Sludge, Post-Metal, Stoner Doom Metal und Psychedelia wird in instrumentaler Art und Weise unter die Menschheit gebracht, welche den typischen Geruch der Straßen Kaliforniens mit sich trägt.
Bizarrekult - Alt Some Finnes
Das Projekt um den russischen Multi-Instrumentalisten “Roman V.” mit seinem neuesten Release. Erschaffen wurde eine kalte Melange aus Post Black Metal, Atmospheric Black Metal und Progressive Black Metal. Das Songwriting versprüht Kälte, Energie und Melancholie zugleich und weiß zu gewisser Zeit zu überraschen.
Black Sea Dahu - Everything
Die schweizer Formation mit ihrem neuesten Longplayer. Die nachdenklichen und melancholischen Kompositionen bewegen sich nahtlos zwischen Melo-Folk, Psych-Folk, Art-Pop und Chamber-Pop. Trotz der melancholischen Ausrichtung, weiß das Songwriting die entsprechenden Spannungsbögen aufzubauen.
Brandon Seabrook - Hellbent Daydream
Der amerikanische Jazz-Gitarrist und Banjoist mit seinem neuesten Experiment. Im Quartett wird mittels Gitarre/Banjo, Piano/Synthesizer, Bass und Violine ein Werk des Avant-Jazz fusioniert, welches nicht an Einfallskraft und Spiellaune scheitern zu weis.
Chained To The Bottom Of The Ocean - Let Us Not Speak Of Them But Look And Pass On
Die amerikanische Formation mit ihrer neuesten EP. Gespielt wird ein Hybrid aus Sludge Metal, Doom Metal und Death Metal. Dieser Hybrid entfaltet sich in seinen Kompositionen als eine reine Lawine der tiefen und schleppenden Töne und Stimmungen.
Clawfinger - Before We All Die
Das norwegisch-schwedische Outfit mit seinem neuesten Longplayer. Die Pioniere des “Rap Metal” bringen wieder viel politisches Messaging mit in ihre Kompositionen. Den Part “Rap” habe ich noch nie wirklich nachvollziehen können. Was ich höre ist ein ausgewogenes und nicht wirklich langweiliges Werk des Alternative Metal mit Ausflügen in den Crossover und Groove Metal.
CONVEY - A Place In Hell For Us Both
Die britische Band mit ihrer Debüt EP. Ein energiereiches Werk des Nu-Metalcore, welche djent-y Elemente und klassische Hardcore Elemente in sich bindet. Im Songwriting wird die Attitüde der 2000er Hardcore Szene wiedergespiegelt, was mit der Überhand von Metallic Hardcore und dem Lyrics unter beweis gestellt wird.
Coscradh - Carving The Causeway To The Otherworld
Der Sophomore Longplayer der irischen Formation. Old School Blackened Death Metal, welcher im Songwriting die Zeit gute 30 Jahre zurück schraubt, was hier kein Verbrechen darstellt. Der Gesang wird mit passenden hallenden Präsenz versehen und die Instrumentalisierung zerfetzt jeden Gegner mit ihrer Genauigkeit und Geschwindigkeit.
Crowen - Through The Dying Mist
Das Projekt um den finnischen Multi-Instrumentalisten Esa Uusimaa mit seiner neuesten EP. Melodic Death Metal, welcher im Songwriting eine gute Form darstellt, in der Produktion allerdings ein wenig wackelig wirkt.
CrowsAlive - Bri=dge
Das japanische Quartett mit seinem Sophomore Longplayer. In der Retrospektive wird eine Melange aus Modern Emocore, Sad Pop Punk und Alternative Rock geboten. Freunde des Sad Pop Punk der Myspace Ära kommen hier voll auf ihre Kosten.
Daidalos - Dante
Das Sophomore Release vom Projekt um den deutschen Multi-Instrumentalisten Tobias Püschner. Eine lyrische Symphonie, welche eine göttliche Komödie des Symphonic Black Metal durch die Ohren erklingen lässt.
Darklore - The Great Elven War
Die australische Formation mit ihrem Sophomore Full-Length. Mit elfischer Kraft wird eine Melange aus Symphonic Black Metal, Blackened Death Metal und Blackened Folk Metal aufgebaut, welche mit einem ausgesprochen kämpferischen Songwriting in die Schlacht zieht.
Death By Dissonance - Exile Within
Sechs Jahre nach ihrem Debüt präsentiert die deutsche Formation nun ihren Sophomore Output. Im Klang wird sich dabei am Metalcore alá Caliban orientiert, welcher mit Melodic Death Metal und ein paar progressiven Sprenkeln versehen wird und ohne Clear Vocal am Ende auskommt. In Produktion, wie auch Songwriting werden einem die 2010er vor die Augen geführt.
DIESECT - Hide From The Light
Die australische Formation mit ihrer neuesten EP. Nu-Metalcore wirkt als das musikalische Skelett, welches mit Drum & Bass, Trap und Modern Metalcore durchflossen wird, um einen Körper der musikalischen Entfaltung abzubilden. Das Songwriting bietet wenig progressive Elemente und ist eher aggressiv gestaltet in der Grundtonalität.
Dissentience - Kaiju
Die amerikanische Formation mit einer neuen Konzept-EP. Das Konzept erforscht dabei die psychologischen Auswirkungen der Zerstörung und die menschliche Reaktion auf eine unvorhersehbare Bedrohung. Eingebunden wird das Konzept in eine Mixtur aus Progressive Death Metal und Thrash Metal.
Domhain - In Perfect Stillness
Der Debüt Longplayer der nordirischen Kapelle. In emotionaler, wie auch melancholischer Art und Weise wird ein Werk des Blackgaze erzeugt, welches die Verzweiflung des Black Metal einfängt in seinen dystopischen Formen. Das Songwriting weiß dabei genau, an welchen Stellen es Verzweiflung und an welchen Melancholie säen soll.
Dusk - Bunker
Die Formation aus Costa Rica mit ihrem neuesten Longplayer. Erzeugt wird ein mechanisches Chaos des Industrial Black Metal, welches experimentelle Electronica und EDM in einer Art Zerrissenheit zulässt. So hätten vermutlich Nine Inch Nails geklungen, wenn sie Black Metal gemacht hätten.
Evig Natt - Vaketimen
Das neueste Release der norwegischen Kapelle. Mit viel Hang zur Melancholie wird eine Symphonie aus Symphonic Metal, Death Metal, Symphonic Black Metal und Doom Metal erzeugt. Die weibliche Klarstimme passt in die ganze Produktion nicht so wirklich. Die Klangfarbe von Kirsten verfällt oft in den Alternative Bereich, mit Nuancen zum Orchestralen. Diese Klangfarbe sticht enorm heraus, was man sicherlich mit einer genialeren Produktion besser hätte integrieren können.
Exhumed - Red Asphalt
Die amerikanischen Pioniere des Deathgrind sind wieder zurück mit ihrem zehnten Longplayer in ihrer Discography. Mit diesem Werk nähern sie sich wieder mehr ihren early 2000er Sound und mixen mit viel Energie und Präzision Old School Deathgrind, Thrash Metal und D-Beat.
Fjørt - belle époque
Die deutsche Kapelle mit ihrem neuesten Werk. Das Grundgerüst wird von Post-Hardcore gehalten. Dieses Grundgerüst wird zum ersten Mal mit Elementen der Electronica ausgestattet, was hin und wieder den Sound in den Modern Metalcore abgleiten lässt. Neben den Electronica Elementen wird auch zum ersten Mal lyrisch ein anderer Bogen gespannt. Diese sind in dieser Zeit sehr politisch geladen, was der Song ‘43 mit der Line “Wir leben in Hakenkreuz-Zeiten” laut heraus schreit. Trotz der etwas neuen Richtung hält das Songwriting bis zum Ende der Scheibe stand.
Foreword - Exposition
Die neueste EP der texanischen Formation. In der Grundtonalität dominiert der Modern Metalcore, welcher mit modernen Elementen der Electronica und des Deathcore ausgerüstet ist. Das Songwriting selber wird den modernen Metalcore-Kid gefallen. Harsh-Vocals im Wechselspiel mit Clean-Vocals, Deathcore-Riffing, Electronica-Breaks, hard hitting Breakdowns und djent-y Riffing. Hören tut man dies die Tage allerdings sehr viel und wirklich herausstechen tun sie nicht. Für das Century Media Roster könnte es aber ausreichen.
FORT - A Token Of Our Depreciation
Der Debüt Longplayer des walisischen Quartetts. Eine theatralische Melange aus Instrumental Post Rock, Post Metal und Progressive Rock. Die progressive Elemente lassen das Songwriting immer wieder im neuen Glanze strahlen und lassen jeden Zweifel verfliegen. Das Gesamtbild ist catchy, experimentell, melancholisch und uplifting zugleich.
Good Tiger - The Most Negative Day Of The Year
Die britische “Supagroup” mit ihrem neuesten Release. Die Band vereint Mitglieder von The Safety Fire, TesseracT, Sky Eats Airplane und Architects. Erschaffen wird ein Sound, welcher Progressive Rock, Post-Hardcore, Alternative Rock und Post-Grunge vereint und damit eine faszinierende Evolution begeht. Progressive Post-Hardcore? Melodic Technical Progressive? Beides beschreibt das Songwriting eigentlich ganz gut.
GOZD - Trees Are Silent
Das polnische Trio mit seinem neuesten Full-Length. In instrumenteller Art und Weise werden die Gefilde von Post Rock, Stoner Rock, Post Metal und Psych-Rock erkundet und mit evidenten Strukturen versehen. Die skeptische Brille wird immer wieder aufgesetzt und mit neuen meisterlichen Evidenzen im Songwriting belegt.
Greg Foat, Sokratis Votskos, The Giorgos Pappas Trio - Impressions of Samos
Die Kollaboration zwischen den britischen Pianisten und Komponisten Greg Foat, den griechischen Saxophonisten Sokratis Votskos und den griechischen Trio The Giorgos Trio wurde in einer Session während Greg im Urlaub auf der griechischen Insel Samos war. Entstanden ist eine Improvisation aus World Fusion, Traditional Greek Folk, Modal-Jazz, Krautrock und Psych-Jazz.
Hammerhedd - Hat in the Clouds
Das amerikanische Trio weiß immer wieder zu überraschen. So haben sie bereits mit ihrem Vorgänger einen enormen Shift bewiesen und standgehalten, was mit ihrem neuesten Release weiter fortgesetzt wird. So werden in experimentierfreudiger und professioneller Art und Weise Psych-Rock, Space-Rock, Krautrock, Desert Rock, Acid-Funk, Prog-Rock, Noise-Rock und Jam zu einem existentiellen/avantgarden Ereignis fusioniert.
Hellstedt - As Right As Rain
Das Projekt um den schwedischen Multi-Instrumentalisten Mircea Nestor mit seinem Sophomore Release. Der Grundbau des Alternative Metal wird immer wieder in seinen Strukturen durchrüttelt, um ein gewolltes Gegenspiel zu erzeugen. So hört man Noise-Rock, Alt-Folk, Prog-Rock, Black Metal, Groove Metal, Post-Grunge und Desert-Rock oft im Duell mit dem Grundbau, was ein recht breites Experiment auf die Ohren lässt.
Hen Ogledd - DISCOMBOBULATED
Das britische Quartett mit seinem neuesten Werk. Die Gedankenwelt wird beim Hören durch verschiedene Ebenen gelenkt. So werden Psych-Folk, Psych-Rock, Prog-Rock, World Music, Prog-Pop, Free-Jazz, Spoken Words, Krautrock und Fusion auf den verschiedenen Ebene entlassen um ein reichhaltiges Spektrum zu erzeugen, welches intelligent am Ende wieder eingefangen wird.
Hilary Duff - Luck … or something
Die amerikanische Singer & Songwriterin und Schauspielerin mit ihrem neuesten Album, nach einer fast 20 jährigen Auszeit vom Musikbusiness. Ein Werk des Pop, welches Synth-Pop, Indie-Pop, Indie-Folk, Introspective Pop und Alt-Pop zu einen mainstream Pop-Manifest vereint. Catchy Songwriting und eine sichere 90s Produktion bringen einen sicheren Stand im Pop, wo selbst das Blink-182 Cover von Dammit (hier geführt als Growing Up, was der originale Subtitel war für den Song) gelungen wirkt.
Incandescence - Hors Temps
Das kanadisch Duo mit seinem neuesten Longplayer. Sie haben eine Bekanntheit in der Métal Noir Québécois Szene erlangt mit ihrem Melodic Black Metal, welcher oft so atmosphärisch ausgelegt ist, dass man Ähnlichkeiten zum DSBM und Atmospheric Black Metal nicht verstecken kann. Die Produktion ist klar auf den Part Atmospheric ausgelegt und besitzt doch den DIY Charme des Black Metal.
Joan Bibiloni - Les parpelles del cor
Der spanische Komponist, Gitarrist und Producer mit einem neuen Output, welches lokal bereits Ende 2025 erschien. Die treibende Ader hier ist Spoken Words. Um diese wurden Kompositionen zwischen Guitar-Jazz, Mediterranean Folk/Pop, Ambient, Jazz Fusion und Pop-Rock aufgebaut. Diese bilden eine imaginäre Geschichte, welche einer spirituellen Vorlesung ähnelt.
Jon Hood - Pieces of Reality
Der Sophomore Longplayer der schweizer Formation. Die Formation spielt mit den Elementen Psych-Indie, Krautrock, Avant-Folk, Post-Rock, Indie-Pop und Electronica einen Ausdruckstanz der experimentellen Freiheit und Freude.
Lammping, Marker Starling, Drew Smith - RISKY
Die Kollaboration zwischen dem kanadischen Duo Lammping, Chris Cummings (Marker Starling) und Drew Smith (The Bicycles) birgt eine Melange aus Prog-Pop, Psych-Indie und Hip-Hop. Ihre Liebe zu 60s/70s Prog-Pop und Psychedelia wird in Produktion, wie Songwriting ausgelebt und mit beat-techniken des 90er New York Hip Hop versehen, was dem Ganzen eine Note des Trip Hop verleiht.
Lead Injector - Witching Attack
Die deutsche Formation mit ihrem Debüt Longplayer. Geboten wird Blackened Thrash Metal, welcher mit einer ordentlichen Kante des Punk ausgestattet wurde. Songwriting und Produktion erinnern dabei an die europäische Szene der 80er, was seinen Charme besitzt und den klassischen Thrash Metal Fan sehr erfreuen wird.
Leigh-Anne - My Ego Told Me To
Das Debüt der jungen britischen Singer & Songwriterin. Entstanden ist ein Werk, welches Elemente des Dancehall, Reggae, Pop, R&B und Afrobeat vereint, um ein Pop-Werk der karibischen Töne zu erzeugen. Da karibische Töne bei Warner gerade nicht so gern gesehen werden, wurde der Vorwand der “kreativen Differenzen” genutzt, um die Künstlerin aus dem Roster zu entfernen.
Liz Cooper - New Day
Die amerikanische Singer & Songwriterin mit ihrem neuesten Release. Eine experimentelle Melange aus Prog-Pop, Indie-Psych, Indie-Pop und Alt-Pop. Ein Band der Abwechslung umgibt das Songwriting, so dass eine charmante und melancholische Individualität an den Tag gelegt wird.
Madzilla LV - Angel Genocide
Das Sophomore Release der amerikanischen Formation. In eigenwilliger Art und Weise werden Heavy Metal, Thrash Metal und Progressive Metal zu einer Metal-Oper vereint. Das Songwriting fällt trotz der Prog-Einflüsse recht flach aus und der Gesang bringt auch nicht viel Energie in die Kompositionen. Selbst die moderne Produktion bringt nicht viel mit sich, so dass das Gesamtbild eher unscheinbar verfliegt.
Manu Delago, Max ZT - Deuce
Die Kollaboration zwischen den renommierten österreichischen Multi-Instrumentalisten und Komponisten Manu Delago und dem renommierten amerikanischen Multi-Instrumentalisten Max Zbiral-Teller birgt eine improvisierte Session zwischen Handpan und Hackbrett. Ein spirituelles Klangerlebnis, welches beide Instrumente immer wieder in verschiedene Konstruktionen abgleiten lässt. So werden Bilder von Piano, Gitarre und Bass konstruiert, welche jedoch nicht vorhanden sind.
Marielle V Jakobsons - The Pattern lost to Air
Das neueste Werk der amerikanischen Multi-Instrumentalistin. Ein imaginärer Soundtrack zu einer SciFi-Konstruktion oder einer DramaCom-Konstruktion. Mit diesem Album macht die Künstlerin einen Shift in mehr aufhellende Sounds. Post-Minimal, Neo-Classic und Ambient werden zu einem theatralischen Release in sieben Akten fusioniert.
Michael Monroe - Outerstellar
Die finnische Legende mit seinem neuen Solo-Longplayer. Hier vereinen sich Ex-Mitglieder von Hanoi Rocks, New York Dolls und The Black Holes und genau danach wirkt das Songwriting auch. Eine Melange aus Glam-Punk, Hard Rock und Sleaze wird in Form gebracht, was die Generation Spandex und Haarspray mit Sicherheit abholen wird, so wie die 77er Punk-Generation.
Midori Hirano - Otonoma
Die japanische Komponistin und Producerin mit ihrem neuesten Longplayer. Ein imaginärer synthetischer Soundtrack für SciFi oder Road Movie. Ein theatralisches Experiment, welches Ambient, Neo-Classic, Minimal-Synth und Electroacoustic in sich bindet, um die Gefühlswelten in der Imagination verschwinden zu lassen.
Mirah - Dedication
Der neueste Longplayer der amerikanischen Singer & Songwriterin. Die Kompositionen bewegen theatralisch nahtlos zwischen Avant-Folk, Indie-Folk, Post-Rock, Dream Pop, Art-Rock und Chamber Pop. Das Songwriting beweist in jeder Komposition die Freude am Erkunden von neuen Sound-Experimenten und bildet so ein magnetisches Anziehungspotential.
Mirrorcell - Long Nights In Lovescape
Die amerikanische Kapelle mit ihrem Debüt Longplayer. Irgendwo zwischen Pop und Aggression angesiedelt werden Kompositionen des Nu-Metalcore erzeugt, welche mit djent-y Riffing und AOR Refrains versehen sind. Octane-Core? Yes. Century-Media-Core? No.
Misanthrop - Trashworld.
Der deutsche Producer und DJ Michael Bräuninger mit seinem neuesten Full-Length Output. Eine Melange aus Drum & Bass, Dark Electronica, Neurofunk und Breakbeat. Der tiefe misanthropische Sound umrahmt gut das Album-Konzept und wirkt wie eine Dystopie in sich selbst.
Moby - Future Quiet
Der renommierte amerikanische Producer, DJ und Singer & Songwriter mit seinem neuesten Kompositionen. In einer Phase Ruhe wird ein Werk erzeugt, welches man der Neo-Classic zuweisen kann. Piano wird von minimal Electronica, Soundscapes und verschiedenen Gast-Sängern/-Sängerinnen begleitet und baut dabei eine Art Retreat auf. All dies wird in einem ansprechenden theatralischen Rahmen gehalten, welcher die Ruhe vor dem Sturm oder die Ruhe nach dem Sturm konstruiert.
Moderator - Shadows on the Ceiling
Der griechische Producer und DJ mit seinem neuesten Release. Eine instrumentale Reise, welche im Grundaufbau Trip Hop nutzt, um diese Klangwelten mit Psych-Rock, Ambient, Prog-Pop und Modern Classic zu fusionieren.
Mona Krogstad - Serenity Now
Die norwegische Jazz-Saxophonistin und Komponistin mit ihrem Sophomore Output. Ein moody, wie auch uplifting Werk des Modern Jazz, welches mit seinen melodischen Geschick und experimentellen Instrumentalisierungen die nordische Jazz-Szene sehr gut umrandet.
Moonchild - WAVES
Der neueste Longplayer des LA-Based Trios. Eine Melange aus Progressive R&B, Neo-Soul, Trip Hop, Acid-Funk und Jazz Fusion. Alles wird in modernes Songwriting und eine moderne Produktion verpackt, was allerdings die Liebe zur Improvisation und Experimentieren nicht untergräbt, sondern mehr hervorhebt.
Mumford & Sons - Prizefighter
Ein Jahr nach ihrem Comeback “Rushmere” bringt die britische Formation bereits den Nachfolger heraus, was den kreativen Output und Lust am Musizieren gut abbildet. Das Werk selber ist eine eher melancholische, nachdenkliche und emotionale Reise durch ihren Sound aus Folk-Rock, Indie-Folk und Bluegrass-Pop.
Nathan Fake - Evaporator
Der britische Producer und DJ mit seinem neuesten Longplayer. Mit der Fusion von Leftfield Techno, Synth-Wave, Ambient-Trance und Deep Electronica erzeugt er ein mehr zugängliches Werk, als seine Vorgänger. Die Gesamtkomposition wird abgerundet mit Organic Soundscapes, Cinematic Synth und Drone. All dies bildet eine Dark-Dance-Floor-Ready-Symbiose.
Necronomicon Ex Mortis - Zombie Blood Nightmare
Die neue EP der amerikanischen Kapelle. Death Thrash Metal der Old School Schiene. Kompromisslos werden die Gitarren geshredded, wie die Thrasher der 80er. Alles verpackt in ein Riffing von 90er Death Metal. Hinzu kommen ein paar technische Exkurse im Songwriting.
New Found Glory - Listen Up!
Der neueste Longplayer der Florida-Based Formation. Die “Erfinder” des Easycore (Pop Punk with Breakdowns) bringen ihre Energie wieder voll zur Ausprägung und gehen mit diesem Release wieder mehr in ihre Anfangszeit. Chad spielte seine Gitarre zwischen Chemotherapie und Krankenhaus ein. Auch wenn die College-y Texte ein wenig cheesy wirken von Menschen, die in meiner Alters-Liga sind, passt es einfach super zu der musikalischen Untermalung und bringt eine gewisse Nostalgie zum Vorschein.
Nightshade - In Essence Divided
Die Schweizer mit ihrem neuesten Release. Ein Werk der experimentellen Freude wird geboten. Im Songwriting werden 70s Prog-Rock, Thrash Metal, Avantgard Black Metal, Alternative Metal und Melodic Metal vereint, was genug Raum für Kreativität gibt, welcher voll ausgefüllt wird von den Protagonisten. Alles wird mit einer recht reinen Produktion versehen, welche in den legendären Abbey Road Studios abgehalten wurde.
Northern Krig - Worship Files For Anthropophagolagnia Predators
Das Sophomore Release der norwegischen Krieger. Rauer, primitiver und melancholischer Black Metal, welcher mit ein paar symphonischen und industrial Elementen versehen wurde. Das Raue und Primitive wurde mit auf die Produktion übertragen, die wie in einer Höhle mit einem zentralen Mikrofone aufgenommen klingt. Das Ganze schadet dem Werk nicht wirklich, sondern gibt ihm einen gewissen nihilistischen Anstrich.
Nytt Land - Aba Khan
Das sibirische Duo mit seinem neuesten Werk, welches das 10te in ihrer Discography darstellt. Eine Melange aus Seberian-Folk, Dark Ambient und Ritual Music wird mit Begleitung traditioneller Instrumentalisierung erzeugt. Die lyrische Untermalung bietet eine Spanne vom ritual-ähnlichen Gesang bis zum klassischen sibirischen Kehlgesang.
Peaches - No Lube So Rude
Die kanadische Singer & Songwriterin und Performerin mit ihrem neuesten Album. Ein Werk welches stilistisch Electropop, Electropunk, Industrial, Hyperpop, IDM und Electroclash in die Kompositionen aufnimmt. Lyrisch setzt sich Merrill mit Body Autonomy, trans rights und dem Altern auseinander.
Phasma - Purgatory
Die internationale (Griechenland, Amerika) Kapelle mit ihrem neuesten Release. Erschaffen wurde ein mitreißendes und aggressives Werk, welches Technical Death Metal, Black Metal, Deathcore und Metallic Hardcore in sich vereint. Die Mixtur wird ohne Zusatz von modernen Elementen in Songwriting und Produktion auf die Menschen losgelassen, was eine Faszination auslösen könnte.
Phew, Danielle de Picciotto - Paper Masks
Die Kollaboration zwischen der japanischen Künstlerin Hiromi Moritani (Phew) und der deutschen Künstlerin Danielle de Picciotto birgt ein langlebiges musikalisches Experiment, welches fünf Jahre in Anspruch genommen hat. Entstanden ist ein Werk zwischen Poesie, Ambient und Avantgard Electronica. Alles mit einer gewissen Extravaganz und Eleganz der kreativen Schafferinnen.
Serpent Gates - The Veil Of Darkness
Der Debüt Longplayer der Finnen. Enthalten ist ein Werk des NWOBHM in einer modernen Produktion. Das Songwriting ist klassisch gehalten, mit Duell-Instrumentalisierung, welche ab und an mit progressiven Ausflügen belohnt wird. Die lytische Untermalung ist klassischen gehalten und besitzt die catchiness, welche NWOBHM auszeichnet.
Shadowspawn - Cadaver Dogs
Die dänische Kapelle mit ihrem neuesten Output. Der Spannungsbogen wird zwischen Schwedish Old School Death Metal, Melodic Death Metal und Groove Death Metal gespannt. Das Songwriting weist wenig Überraschungen in der stilistischen Auslegung auf, was nicht verwundert.
Sonant, We Dream of Eden - Glass Orchard
Die Kollaboration zwischen den britischen Producer Ben Felton (Sonant) und dem amerikanischen Producer Kirkland Glossop (We Dream of Eden) birgt einen imaginären Soundtrack der Verletzlichkeit und Ruhe. Begleitet wird dieser Soundtrack von Cinematic Ambient, Modern Classic und Minimal Drone, was die einzelnen Phasen der Imagination zu gewissen Punkten weiß anzuregen.
Soul of Anubis - Ritual
Das neueste Release aus dem Hause Soul of Anubis. In Portugal genießt das Duo eine gewisse Szenen-Bekanntheit. Gespielt wird eine aggressive Auslegung des Sludge Metal, welche mit Elementen des Doom Metal, Groove Metal, Metallic Hardcore, Crust und Post-Metal verfeinert wird. Trotz der aggressiven Auslegung wird genügend Raum gelassen für expressionistische Versuche.
Sports - Sports
Das neueste Release des amerikanischen Duos. Ihre melancholische Mixtur aus Indie Pop, Dream Pop, Acid Funk und Indie Disco spielt sich zwischen “Weinbar Vibes” und Dancefloor ab. Die Kompositionen behandeln Ängste, Elternhaus und kreative Risiken, welche sie im Verlauf der Produktion eingegangen sind und zugleich als Antrieb benutzt haben.
Story Untold - Generation 404
Das kanadische Duo mit seinem neuesten Release, welches ihr erstes Release nach der Entlassung von Hopeless Records ist. Im Songwriting werden neben Sad Pop Punk auch diesmal Kompositionen des Alternative Metal mit eingespannt. Allerdings werden diese nicht mit den Sad Pop Punk in Klang gebracht, sondern haben ihren eigenen Platz, was ein wenig seltsam erscheint.
Stuck/Down - Queue For The Cure
Die britische Formation mit ihrem Debüt Longplayer. Straighter Groove Metal, welcher die Gefilde des Alternative Metal und Post-Grunge erkundet. Als Vorbild kann man Pantera gut ausmachen, allerdings fehlt den Protagonisten ein wenig das Können um ernst genommen werden zu können. Die Stimme des Frontman variiert zwischen Pantera, Volbeat und Pearl Jam. Die instrumentale Begleitung versucht sein Bestes, klingt am Ende aber ziemlich abgehängt.
Suplecs - Hymns Under A Blood Red Sky
Die Veteranen sind nach einem 15 jährigen Hiatus wieder am Start. Die amerikanische Formation formt mit voller Energie ihren gewohnten Stoner Rock Sound, welcher von Psychedelia und Hardcore-Punk beeinflusst wird, was sie zur Säule des NOLA Szene und des NOLA Stoner Sound gemacht hat.
Sydney Quiseng - That’s My Baby!
Die amerikanische Singer & Songwriterin und Lead-Vocalistin von Echosmith mit ihrer Sophomore Solo-EP. Eine Melange aus Indie-Pop und Americana wird erzeugt und eingängig durch die Gehörgänge gejagt.
Sylosis - The New Flesh
Die britische Formation mit ihrem neuesten Output. Ein Menü aus Technical Thrash Metal, Progressive Metal, Metalcore und Melodic Death Metal wird geboten, welches mit einer subtilen modernen Note gewürzt wird, ohne dabei die Geschmacksnerven zu verbiegen und in die Sameness-Sparte zu versinken. Aggressiver als ihr Vorgänger und dennoch mit genügend Raum für Kreativität.
The Enemy - Social Disguises
Das neueste Studioalbum der britischen Kapelle. Ein energiereiches Werk zwischen Indie-Rock, 70s Pop-Punk, Garage Rock und Alt-Rock. Das Songwriting bleibt auch in den eher melancholischen Momentan hoch energiereich und wirkt nostalgisch erfrischend, ohne Konservativ zu wirken, sondern mit Fokus auf Veränderung.
The Green Apple Sea - Dark Kid
Das deutsche Duo mit seinem neuesten Output. Eine Melange aus Americana, Country-Rock und Indie-Folk, welcher in neun Kapitel eine hoch persönliche Geschichte einer schwierigen Kindheit erzählt, welche die Transformationen “Traurigkeit zu Melancholie” und “Wut zu einer ausgestreckten Hand” in sich trägt.
The Magus - Daemonosophia
Das Solo-Projekt um “The Magus” (George Zacharopoulos) mit seinem Sophomore Longplayer. Ein Werk des Hellenic Black Metal, welcher sich durch seine Aggressivität auszeichnet. Diese Aggressivität wird durch theatralische und atmosphärische Elemente erweitert, um ein größeres und ausgereiftes Klangerlebnis des Nihilismus zu erzeugen.
The Messthetics, James Brandon Lewis - Deface The Currency
Die zweite Kollaboration zwischen dem amerikanischen Trio und dem amerikanischen Jazz-Saxophonisten. Die Klangwelten spielen sich zwischen Jazz-Fusion, Jazz-Punk, Free-Jazz, Avant-Jazz, Art-Rock und Math-Rock ein, um bestimmte Extreme normal erscheinen zu lassen. Eine hoch energiereiche Improvisation, welche sich selbst immer gern überrascht und die Ohren immer wieder vor neue Herausforderungen stellt.
The Veer Union - Reinvention
Die kanadische Formation mit ihrem neuesten Werk, welches ich in die Riege der “Sameness” eingliedern würde. Nur geeignet für das Ohr des Massensounds oder wie ich es gern betitel “Century-Media-Core”. Djent-y Modern Alternative Metal, mit aggressiven Modern Metalcore Sprenkel und Breakdowns. Am Ende ist es ein reines Produkt und weniger ein Werk, was die Natur des “neuen Metalsounds” vermutlich am besten zum Ausdruck bringt.
Tim Easton - fIREHORSE
Das neueste Studioalbum des amerikanischen Singer & Songwriters. Eine Melange aus Roots-Rock, Americana, Country-Blues und Folk. Das Album markiert eine Rückkehr zu einem „Full-Band-Sound“, ähnlich wie bei seinen Werken aus den frühen 2000er Jahren, und schafft eine Balance zwischen „kraftvollen“, auf Tournee erprobten Rhythmen und intimen akustischen Geschichten.
trauma ray - Carnival
Die amerikanische Formation mit ihrer neuesten EP. Die Band selbst beschreibt sich als “Grungegaze”, was die Kompositionen im Grunde gut umschreibt. Hier wird eine Melange aus Post-Grunge, Alternative Rock und Shoegaze erzeugt, welche ab und an auch einen Hauch Sludge abbekommt, ohne aber wirklich in diesen abzurutschen, sondern eher die Kraft in der Produktion nutzt.
Unmother - State Dependent Memory
Das Sophomore Release des britischen Trios. Thematisch können sie den RABM zugewiesen werden, durch ihre klare Ablehnung von Faschismus, Nationalismus, Sexismus und Rassismus, welche in den Lyrics zum Ausdruck gebracht wird. Das Songwriting bietet aggressiven, rauen Black Metal, welcher kleine experimentelle und avantgardistische Auflockerungen erfährt.
Worm Shepherd - Dawn Of The Iconoclast
Die amerikanische Formation mit ihrer neuesten EP. Modern Technical Death Metal, welcher mit Elementen des Symphonic Death Metal und Deathcore versehen ist. Symphonisch-technische Parts treffen auf Deathcore “gegurgel”, Symphonic Black Metal Riffing und Deathcore Breakdowns. Wie man es von den neuen Größen der Symphonic Deathcore Szene gewohnt ist.
Worries And Other Plants - Sweet Heart Sugar Love
Das Debüt Full-Length des schweizerischen Outfits. Straight 70s inspired wird Krautrock, Space Rock, Psych-Rock und Surf-Rock zu einem sonnigen Klangerlebnis gebündelt. Songwriting und Produktion passen wie die Faust auf das Auge und garantieren einen Soundtrack für die Straße, den Strand oder die Wellen.
Zahn - Purpur
Der neueste Longplayer der deutschen “Supagroup”. Mit viel Geschick und Können werden Progressive Rock, Krautrock, Post-Metal, Industrial, Prog-Sludge und Noise Rock zu einem Hörerlebnis der oberen Klasse fusioniert. Alles wird in einem instrumentalen Rahmen gehalten, so dass mehr Fokus auf die ausgewogenen experimentellen Räume geschaffen wird.
Zepter - Zepter
Die österreichische Formation mit ihrem Debüt Longplayer. Eine Melange aus Proto-Metal, NWOBHM, Speed Metal und Heavy Metal. Dabei wird im Songwriting peinlichst genau darauf geachtet, dass der Pro-Metal-Anteil eine große Rolle einnimmt. So entsteht ein Soundgefilde von Thin Lizzy über Black Sabbath bis hin zu Slayer. Die Produktion unterstreicht jede Note dieses Werkes exzellent.
Earlier the week …
Beyond Melancholy - No Time for Living …
Das neueste Output vom Soloprojekt des italienischen Multi-Instrumentalisten Gaetano Allegrezza. Ein perfektes Beispiel für Depressive Suicidal Black Metal (DSBM). Atmosphärische Melodien, begleitet von depressivem Geschrei und schleppenden Black Metal, ist die Schaukiste für das Genre.
Death Of Youth - Nothing Is The Same Anymore
Das Debüt des britischen Outfits. Gespielt wird eine klassische und straighte Form des Melodic Hardcore, welcher mit MIdwest Emo Einflüssen hier und da versehen wird. Wie die Form, so auch das Songwriting. Straight. Klassisch. Bei Melodic Hardcore kann ich nicht Objektiv werden, da es zu einer subjektiven Lebens-Leidenschaft gehört. Wer Touché Amoré, Broom, Have Heart und Defeater etwas anfangen kann, wird hier mit Freude seine Ohren verlieren.
Eternell - Audela
Das physische Release vom schwedischen Producer Ludvig Cimbrelius. Eine imaginäre Situations-Konstruktion aus Deep Ambient, Ethereal, Modern Classic. Eine traumhafte Ambient-Welt, die über mehrere Jahre hinweg langsam und geduldig gestaltet wurde. Sie zeichnet sich durch transzendentale Klangströme aus, die der Entspannung, Erholung und Meditation dienen.
neverbloom - neverbloom
Die Sophomore EP der kalifornischen Formation. Modern Metalcore mit Elementen der Modern Classic. Das Songwriting erinnert an Architects und und und … keine eigenen Merkmale. Songwriting und Produktion verschwinden im Meer der Sameness, wie so vieles.
Willow - Petal Rock Black
Die amerikanische Multi-Instrumentalistin und Bandleaderin Willow Smith mit ihrem neuesten Release, welches als Überraschung für die schaffenden Kräfte gedacht ist. Ein hoch experimentierfreudiges Werk, welches mit Psych-Soul, Spiritual Jazz und Art-Rock nur so herum spielt und immer wieder neue Räume eröffnet. Willow steuert zu dem Werk Piano, Gesang, Gitarre und Drums bei, wenn diese nicht gerade von einem Gast belegt werden.