Releases! Releases! Releases!
Aeveris - Imminence (Act I: Roots)
Die Belgier mit ihrer Sophomore EP. Irgendwo zwischen Melodic Death Metal und Alternative Metal treffen sich die Welten hier. Alles mit nicht zu viel Schrittmaß zum Modern Metal aber mit recht wiederholenden Songwriting, was das Gesamtwerk doch recht langweilig gestaltet, trotz der nur fünf Songs.
Aleph Aguiar - Sugar on my Blackbeans
Der venezolanische Jazz-Gitarrist mit seinem neuesten Werk. Entstanden ist ein klassisches Werk des Guitar-Jazz, welches mit viel Latin-Jazz, Boogaloo und ein paar Fusion-Elementen verfeinert wurde.
American Theory - Where Did All The Flowers Go?
Die amerikanische Formation mit ihrem neuesten und dritten Longplayer in ihrer Discography. Eine moderne Ausschreibung des Post-Hardcore, welcher mit Elementen der Electronica, Synth-Wave und EDM ausgestattet wurde. Die modernen Kompositionen werden in eine passende Post-Hardcore-Produktion verpackt.
Amir Bresler - See What Happens
Der israelische Drummer und Producer mit seinem neuesten Werk. Konzeptionelle Fragmente aus Nu-Jazz, R&B, Soul, Middle Eastern Grooves und Ambient werden zu einem Layback-Genuss gemixt.
Angel Du$t - Cold 2 the Touch
Das Outfit aus Baltimore mit seinem neuesten Release. Melodic Hardcore ist noch in der Ferne zu erkennen aber die Werke entfernen sich immer mehr davon und gehen mehr in Alternative Rock, Hard Rock, Desert Rock und Rock’n’Roll-Revival auf.
Ásgeir - Julia
Das neueste Werk des isländischen Singer & Songwriters. Sein erster Longplayer, bei dem er alle Texte selbst geschrieben hat. Das Songwriting bewegt sich geschmeidig zwischen Folk-Pop, Indie-Pop und Neo-Soul. All dies wird mit dem zauberhaften Falsetto Àsgeir’s in eine wahre Melancholie umgewandelt.
Ashbringer - Subglacial
Die amerikanische Band mit ihrem neuesten Release. Eine Melange aus Post Black Metal, Melodic Black Metal und Post-Hardcore, welcher leider unter seiner merkwürdigen und hoffentlich nicht gewollten Produktion sehr leidet. Das Songwriting selber birgt sehr viele intensive wie melancholische Momente.
August Ponthier - Everywhere Isn't Texas
Das Debüt der amerikanischen Singer & Songwriterin. Entstanden ist ein Werk, welches Elemente des Indie-Folk, Slowcore, Indie-Pop und Alt-Pop zu einer Gesamtstruktur vereint.
aus, The Humble Base - Chalybeate
Die Kollaboration zwischen dem japanischen Producer Yasuhiko Fukuzono (aus) und dem britischen Multi-Instrumentalisten und Producer Ian Hawgood (The Humble Base) birgt ein Werk des Drone Ambient, welches die Gedanken zu heißen Quellen führen soll. Dabei werden Fragmente und Soundscapes geloopt, so dass diese wie eine natürliche Quelle erscheinen und den Hörer/die Hörerin in diese eintauchen lassen.
Austen Starr - I am the Enemy
Das Debüt der amerikanischen Singer & Songwriterin. Irgendwie klingt das Ganze wie eine Wiederholung der Anfang 2000er. Ein Mix aus Hard-Rock, Alternative Rock und Emo-Rock. Ihm wird eine Nähe zum Sad-Pop-Punk zugesagt, was sich aber nicht bewahrheitet am Ende. Ein eher lahmer Versuch, die Kompositionen in die Richtung Paramore oder Avril Lavigne zu schieben.
Black Orchid Empire - Scissormouth
Das britische Trio mit seinem neuesten EP. Eine Melange aus Modern Progressive Metal und Modern Rock. Das Songwriting bietet eine gute Abwechslung und einen gewissen Hauch von Post-Hardcore alà Coheed and Cambria.
Borrower - Killerdemons
Der Debüt Longplayer der italienischen Formation. Eine Melange aus Thrash Metal und Heavy Metal, welcher eine progressive Note zugeschrieben wird, was aber nur aus der Ferne erkenntlich ist.
Bronze Homme - Isle of the Dead
Das kanadische Solo-Projekt um den kanadischen Multi-Instrumentalisten und Producer Janos Ambrus mit seinem neuesten Werk. Melodic Black Metal, welcher Elemente des Symphonic Black Metal, Post Black Metal, Cinematic Folk und Cinematic Ambient in sich vereint, um ein raues, melancholisches und depressives Werk zu erzeugen.
Calvin Love - Throw my Shadow to the Sun
Der kanadische Singer & Songwriter mit seinem neuesten Output. Seine Kompositionen werden beschrieben als “Chris Isaak trapped in a David Lynch movie”, was die Grundtonalität ganz gut umkreist. Das Songwriting umkreist Psych-Folk, Classic Rock und Post-Noir und ist exzellent in nostalgische Komponenten verpackt.
Cardinals - Masquerade
Das irische Kollektiv mit seinem neuesten Werk. Dem Ohr werden melancholische, wie upliftende Kompositionen des Alt-Folk geboten, welche mit typischem Schwung und Instrumentalisierung Irlands versehen sind.
Chet Faker - A Lover for Strangers
Der australische Singer & Songwriter Nick Murphy aka Chet Faker mit seinem neuesten Werk. Eine moderne Retrospektive auf dem Alt-Pop. Der Fokus des Werkes liegt im Barock-Pop, welcher mit Indie-Pop und Breakbeats zu einer meisterlichen Pop-Komposition kombiniert wird. Alles wird umrandet von der melancholisch-lieblichen Stimme Nick’s.
Chuuwee - Te Odio
Der amerikanisch Rapper mit seinem Abschluss seiner Trilogie. Obwohl er an der Westküste seine Kunst ausführt, ist sein Rap mehr an der East-Coast angelehnt. Zu seinem Boom Bap Kompositionen werden Trap, Nu-Jazz, Pop und Ambient gemixt.
Claire Rosinkranz - My Lover
Die amerikanische Singer & Songwriterin mit ihrem Sophomore Release. Als Grundrezept wurde der Alt-Pop gewählt, dieser wurde mit Auszügen von Blues, Indie-Pop und Bedroom-Pop zu einem modernen Werk des Pop vermischt.
Colin Stetson, Trevor Dunn, Greg Fox - Nethering
Die Kollaboration zwischen dem Saxophonisten Colin Stetson, den Bassisten Trevor Dunn und den Drummer Greg Fox birgt in seiner Basis eine Improvisation des Avantgard Jazz, welche mit Strukturen des Free-Noise, Fusion und Noir-Jazz ausgeschmückt wird um einen imaginären Soundtrack des modernen Film-Noir zu erschaffen.
Converge - Love is not enough
Die amerikanische Kapelle mit ihrem neuesten Studio-Output. Die auf Mathcore und Metalcore einflussreiche Band besinnt sich ihren Wurzeln ein wenig mehr und veröffentlicht ihren bis dato kürzesten Longplayer. Voller Energie wird Metalcore, Mathcore, Thrash Metal und Hardcore zu einer Masterclass der Musik vereint.
Deathraw - Reduces To Ashes
Das französische Kollektiv mit seiner Debüt EP. Entstanden ist ein klassisches Werk des Bay-Area-Thrash, welches mit einer modernen aber dennoch rauen Produktion versehen wurde. Das Songwriting erfüllt auch alle Wünsche des Thrash-Jünger.
Demob Happy - The Grown-Ups Are Talking
Das britische Trio mit seinem neuesten Release. Ein recht experimentelles Werk, das Garage Rock, Desert Rock, Alt-Rock, Space Rock und Psych-Rock zu einer modernen Form verhilft.
Diaspro - Diaspro
Das Debüt der italienischen Formation. Mit der passenden Attitüde und dem Können wird ein Werk des klassischen Progressive Rock präsentiert, welches mediterrane Folklore und Pop mit in seine avantgardistischen Strukturen einbindet.
Diskust - Skin Cage
Die Sophomore EP der australischen Band. Modern Metalcore, welcher mit ein paar Sprenkeln Deathcore versehen ist. Die Kompositionen werden alle mit einer Portion Nu-Metal und Metallic Hardcore versehen. Obwohl das Songwriting ein paar Überraschungen bereit hält, fällt es am Ende doch recht einfältig aus.
Dominic J Marshall - The White Prince
Der britische Jazz-Pianist mit seinem neuesten Solo-Werk. Hier werden viele Experimente gewagt. Irgendwo zwischen Nu-Jazz, Hip-Hop, Jazztronica und Fusion werden die musikalischen Ergüsse ausgelebt.
Dream Fatigue - No Requiem
Die Sophomore EP der amerikanischen Formation. Eine Melange aus Alt-Rock, Modern Progressive Rock, Dream Pop und Noise Rock wird geboten. Die Produktion ist kraftvoll und unterstreicht hervorragend das exzellente Songwriting. Was ein wenig störend ist, dass einige Kompositionen meist “künstlich” gekürzt wurden, um vermutlich den EP Status nicht zu überschreiten. Dies lässt die Kompositionen nicht wirklich glänzen am Ende.
Eye Of Purgatory - Darkborne
Das schwedisch/amerikanische Kollektiv mit seinem neuesten Werk. Im Grundbau wird Old School Death Metal geboten, welcher mit Thematiken des Sci-Fi umgeht und entsprechend Elemente des Sci-Fi-Synth mit in seine Kompositionen einbindet.
First And Forever - Faith, Love, Doubt And Everything In Between
Das amerikanische Trio mit seiner neuesten EP. Vier Kompositionen des Sad Pop Punk der Tik Tok Generation werden geboten. In Produktion und Songwriting bilden eine gute Metamorphose und unterstreichen jeden Aspekt in sich.
Flutronix, Chicago Sinfonietta, Mei-Ann Chen - Black Being
Die Kollaboration zwischen dem amerikanischen Duo Flutronix und dem Chicago Sinfonietta unter Aufsicht von Mei-Ann Chen birgt einen experimentellen Zirkel von Chamber Orchestra, Electronica, Soul und Poesie. Lyrisch wurden Texte von Jaki Shelton Green verarbeitet.
Forcefed Horsehead, Shaving The Werewolf - From Horrid To Worse
Die Split der beiden norwegischen Powerhouses. Forcefed Horsehead bezeichnen sich selbst als “Grindpunk”, was sich am Ende als eine Mixtur aus Death Metal, Hardcore und Crust Punk herausstellt. Shaving The Werewolf spielen einen avantgardistischen und experimentellen Mix aus Powerviolence, Noise Rock und Mathcore.
Fossilization - Advent Of Wounds
Der Sophomore Longplayer der brasilianischen Formation. Im Grunde folgen die Brasilianer dem schwedischen Ausleger vom Old School Death Metal, welcher durch seine doomigen Stellen einen Sprung in den Bay Area Death wagt und mit seiner Atmosphäre dem Blackened Death recht nah steht.
Frostmorner - Orbital Kaos
Das Projekt um den italienischen Multi-Instrumentalisten und Producer “Mario Crow” mit seinem Debüt Longplayer. Geboten wird Blackened Cosmic Death Metal, welcher in seiner Thematik Lovecraft einen Tribut zeugt und im Songwriting dem Death Metal einen theatralisch-kosmischen Anstrich verleiht.
Frozen Ocean - Askdrömmar
Nach gut 10 Jahren Release Hiatus ist das russische Projekt um den Multi-Instrumentalisten “Vaarwel” zurück mit einem neuen Werk. Komplett in schwedisch eingesungen wird ein kalter aber avantgarder Mix aus Atmospheric Black Metal, Post-Punk, Dark-Wave und Dark-Ambient.
Garrett Kato - Whenever I Go
Der kanadische Singer & Songwriter mit seinem neuesten Werk. Ein sehr persönliches und nahes Werk des Indie-Folk, welches mit viel Ruhe und Melancholie die räumlichen Weiten eines Musikers und neuen Vaters versucht zu vertonen.
Glassbone - Ruthless Savagery
Die Sophomore EP des französischen Outfits. Brutal Death Metal, welcher seine Hardcore-Wurzeln nicht verbergen kann. Durch sein aggressives Auftreten wird auch an und an am Slam vorbei geschrammt, ohne jedoch jemals den Death Metal aus dem Zentrum zu verlieren.
Gogol Bordello - We mean it, Man!
Das internationale Projekt um den amerikanischen Singer & Songwriter, Producer und Actor Eugene Hütz. Die Gypsy-Punker vereinen in ihren neuesten Komposition Gypsy-Punk mit Post-Punk, New-Wave, Dance-Punk und Power Pop. Experimentelles und eingängiges Songwriting und eine passend träumerische Produktion vervollständigen dieses geniale Werk.
Golden Brown - In the Grove
Der amerikanische Singer & Songwriter, Gitarrist und Producer Stefan Beck mit seinem neuesten Release. Ein durchdachtes und theatralisches Instrumental-Werk, welches Ambient und Folk zu einer Komposition formt.
Heartbent - Bloodlust: Heartbreak Or Death
Das Sophomore Release der amerikanischen Band, welche dem Style der zweiten Emo-Welle aufgreifen. Die Kompositionen bewegen sich zwischen Sad Pop Punk, Post-Hardcore und Metalcore. Die Produktion unterstützt das Songwriting exzellent mit ihrer early 2000er Technik. Das gesamte Werk holte Erinnerungen hervor, wenn ich allein mit meinem Skateboard durch die Nacht der trostlosen Plattenbauten gerollt bin.
Helicon, Al Lover - Arise
Die Kollaboration zwischen der schottischen Formation Helicon und dem amerikanischen Producer und DJ Al Lover bietet einen träumerischen wie auch powerful’en Mix aus Psych-Rock, Trip-Hop, Psych-Folk, Electronica, Psych-Indie und Dub.
Hemlocke Springs - The Apple Tree under the Sea
Die amerikanische Singer & Songwriterin und Producerin Isimeme Udu aka Hemlocke Springs mit ihrem Debüt Longplayer. Ein recht intelligent angelegtes Werk, welches eine Melange aus Soul-Pop, Glitch-Pop, Alt-Pop, Synth-Pop und Pop-Rock abbildet. Die Komposition haben einen gewissen avantgardistischen Anstrich, welcher das Werk mit mehr experimenteller Kraft als Geradlinigkeit ausstattet.
Hoaxed - Death Knocks
Das amerikanische Trio mit seinem Sophomore Longplayer. Das Songwriting bewegt sich zwischen Dark-Rock, Hard-Rock, Alt-Rock, Gothic-Rock und kleinen Exkursen in den Doom-Rock. Die Kompositionen werden in einer retro-romantischen Alt-Rock-Produktion abgerundet.
Howling Bells - Strange Life
Das neueste Output vom australischen Trio. Eine Melange aus Indie-Rock, Post-Grunge und Art-Rock wird dem Ohr geboten. Die Kompositionen werden mit einer ordentlichen Portion Grunge-Attitüde im Songwriting versehen und erhalten ab und an die experimentelle Freude des Art-Rock zu spüren.
Human Error - sour chalk water
Die neueste EP der amerikanischen Formation. Erinnerungen an White Pony werden in die Moderne verfrachtet. Die Beschreibung Nu-Gaze passt hier vermutlich am besten, da es das Spektrum Alt-Metal meets Shoegaze meets Dream Pop am besten einfängt. Das Songwriting ist träumerisch und gut abgestimmt, so dass keine wirklichen Lücken im Gesamtbild erscheinen. Die Formation lässt auf einen Longplayer hoffen.
Jill Scott - To Whom this may concern
Die “Queen of Neo-Soul” is back! Nach einem 11 jährigen Release-Hiatus bringt die Queen wieder eine Meisterleistung des Neo-Soul ans Tageslicht. Die Kompositionen vervollständigen ihr Neo-Soul-Grundgerüst mit Strukturen des Trip-Hop, R&B, Funk, Cocktail Jazz, Hip-Hop und Acid-House.
Kröwnn - Santa Somnia
Die italienische Formation mit ihrem neuesten Longplayer. Im Fundament wird dem Doom Metal gehuldigt. Dieser wird mit Elementen des Thrash Metal, Stoner Metal und Psych-Rock ausgestattet. Der Sänger könnte auch eine Karriere an der Country-Front machen, was jetzt aber auch nicht untypisch ist im Doom Metal.
KVR - Spam Vol. 2
Das Sophomore Release des belgischen Trios, welches aus ⅖ der Band STUFF. besteht. Ein experimentelles Werk des Jazztronica, welches einen stilistischen Exkurs durch Jazz-Fusion, Electronica und Acid-Funk bietet. Die Improvisationen werden oft im analogen Rahmen eingefangen und mit Techniken der Beschleunigung im Klang gebracht.
Lawson Rollins - Next Steps
Das neueste Werk des amerikanischen Gitarren-Virtuosen. Eine Melange aus Instrumental-Guitar-Jazz, Flamenco, Bossa Nova und World Fusion. Alles eingefangen im virtuosen Gitarrenspiels Rollins und mit passenden Background-Loops und Instrumentalisierungen.
LeVelle - All in Love
Der amerikanische Singer & Songwriter mit seinem neuesten Release. Geboten wird eine Mixtur aus R&B, Neo-Soul, Acid-Funk und Hip-Hop. Alles wird eingefangen in einer klassischen 90er R&B Produktion. Allerdings ist das Autotune doch ein wenig zu gut zu erkennen, was jetzt kein Ausscheidekriterium im modernen R&B ist, allerdings dem ein oder anderen Ohr als Schädlich vorkommen kann.
Lesbian Bed Death - Satan's Cellar
Das neueste Werk der britischen Formation. Gothic Rock, welcher Elemente des Hard Rock und Horror-Punk. Die Einflüsse von Alice Cooper und Misfits lassen sich nicht verstecken. Das Songwriting selber wird von einer AOR Produktion eingefangen, was dem Gesamtergebnis nicht wirklich unter die Arme am Ende greift.
Lotus - Rise of the Anglerfish
Die amerikanische Formation mit ihrem neuesten Release. Die Band wird dem Genre der Jamtronica zugewiesen, was die Kompositionen am Ende auch gut einfängt. Hier werden Jam-Rock und Electronica auf ein neues Niveau gehoben. Einflüsse von Space Rock, Acid House, Drum & Bass, Prog-Funk und Disco werden in die Jam-Kompositionen ohne einen Riss zu erzeugen eingebettet.
Lucy Kruger & The Lost Boys - Pale Bloom
Das deutsche Kollektiv mit seinem neuesten Output. Um die Multi-Instrumentalistin Lucy Kruger gesellen sich The Lost Boys und produzieren eine Melancholie aus Slowcore, Dark Folk, Art-Rock und Gothic Rock. Alles wird eingefangen in die theatralisch-melancholische Stimme Lucy’s.
Madi Diaz - Enema Of The Garden State
Die amerikanische Singer & Songwriterin mit einer Track-to-Track-Reinterpretation von Blink’s Enema of the State. Alle Einnahmen des Releases kommen dem “Defending our Neighbors Fund” zugunsten. Bedroom Pop Re-Interpretationen des Pop-Punk-Klassikers.
Malefic - Impermanence
Der Debüt Longplayer der amerikanischen Band. Die Kompositionen sind eine Melange aus Blackened Thrash Metal und Blackened Death Metal. Mit entsprechend viel Antrieb wurde das Songwriting ausgestattet. Freunde der End 90er Schweden-Schule kommen hier auch auf ihre Kosten in meinen Augen. Einflüsse von Dark Tranquillity und Children of Bodom lassen sich im Songwriting sehen.
Melissa Aldana - Filin
Das neueste Werk der chilenischen Jazz-Saxophonistin. Ein theatralisches wie auch melancholisches Werk, welches die Welten von Coffee Jazz und Noir Jazz wundervoll und mit viel Gefühl vereint. Die Kompositionen werden mit einer klaren und ausdrucksstarken Blue Note Produktion (Don Was) versehen.
Momoko Gill - Momoko
Das Debüt der britischen Multi-Instrumentalistin, Komponistin und Producerin. Die Kompositionen bewegen sich zwischen UK Jazz, Trip-Hop, Neo-Soul, Spiritual Jazz und Post Bop. Gill selbst spielt auf diesem Album Drums, Gitarre, Synthesizer, Piano und steuert Gesang und Electronica bei.
No Worth Of Man - The Killing Streets
Der Debüt Longplayer des britischen Trios. Eine geradlinige Melange aus Groove Metal, Metalcore und Modern Melodic Death Metal. Das Songwriting scheint sich im early 2000 Metalcore recht sicher zu fühlen, nutzt aber Elemente des Groove Metal, um ein wenig Auflockerung zu erzeugen.
Overtoun - Death Drive Anthropology
Das amerikanisch-chilenische Kollektiv mit seinem neuesten Werk. Eine Melange aus Technical Death Metal und Progressive Thrash Metal. Das Songwriting mangelt leider an zusammenhängenden Strukturen, so dass einige Songs eher wie eine Sammlung von Fragmenten klingen als ein Ganzes.
Ponte Del Diavolo - De Venom Natura
Das Sophomore Release der italienischen Kapelle. Ein avantgardistischer Mix aus Post Black Metal, Doom Metal, Post Punk, Dark Wave und Fusion-Rock. Das Songwriting bietet viele Ecken und Kanten, welche sich gut zusammensetzen und das Hörerlebnis nicht zerreißen, sondern erfrischend auflockern.
Pony - Clearly Cursed
Das kanadische Quartett mit seinem neuesten Output. Eine Komposition des Power Pop, welche Elemente des Indie-Rock und 1st Wave Grunge in sich trägt. Im Songwriting werden neben ihrer grundlegenden Mischung auch noch Alt-Pop und Psych-Pop hinzugegeben, was das Gesamtwerk recht aufregend gestaltet und die 90er wieder aufleben lässt.
Primaluce - Way of Perfection
Das Projekt um den italienischen Multi-Instrumentalisten und Producer Stefano Primaluce mit seinen neuesten Kompositionen. Eine geschichtsreiche Oper des Modern Progressive Rock, welche gespickt ist mit Elementen des Progressive Metal und Elementen des Modern Metal. Das Gesamtwerk strotzt vor Einfallskraft im Songwriting und vieler eingängiger Melodien, ohne dabei jemals das progressive Augenmerk zu verlieren.
Remember Sports - The Refrigerator
Die amerikanische Formation mit ihrem neuesten Release. Eine Melange aus Indie-Rock, Power Pop, Alt-Rock und Post-Grunge. Songwriting, wie auch Produktion, wurden im Retro-Gewand gehalten, was Nostalgien konstruieren könnte, aber auch nicht wirklich Langeweile erzeugt.
Rise In Vein - Bitter Gravity
Das Debüt der kanadischen Band. Ein Exkurs in den Modern Alternative Metal wird als Grundtenor genutzt, welcher Ausflüge in den Modern Metalcore und Post-Industrial als Option anbietet. Alles wird mit der passenden AOR Produktion versehen, welche den modernen Charakter unterstützt.
Sahara Hotnights - No one ever really changes
Die schwedische Formation mit ihrem neuesten Output. Eine Melange aus Power Pop, Alternative Rock, Post-Grunge und Pop-Rock. Das Songwriting ist mit viel Catchiness ausgerüstet, was die mehrstimmige Unterstützung nur unterstreicht.
Saille - Forebode
Das niederländische Outfit mit seinem neuesten Output. Eine melancholische wie theatralische Melange aus Melodic Black Metal und Atmospheric Black Metal. Das raue Songwriting wird mit dem Einsatz von orientalischer, wie folklore Instrumentalisierung verfeinert, so dass genug Abwechslung in der Kälte zu finden ist.
Sever - Another Nightmare
Das Sophomore Release der litauischen Kapelle. Eine moderne Komposition zwischen Modern Post-Hardcore, Alternative Metal, Mathcore, Post Black Metal, Modern Progressive Metal und Metalcore. Das Songwriting ist abwechslungsreich und stimmig trotz der hohen Energie.
Shawn Lovato - Biotic
Ein neues Release vom amerikanischen Jazz-Bassisten und Komponisten. In Formation eines Trios bekommt er Unterstützung von der deutschen Jazz-Saxophonistin Ingrid Laubrock und dem amerikanischen Jazz-Drummer Henry Mermer.Improvisiert wurde eine farbenreiche Melange aus zeitgenössischem Jazz und Atmospheric Jazz.
Slaughterday - Dread Emperor
Das neueste Studioalbum des deutschen Duos. Old School Death Metal, welcher sich Schweden, wie auch Amerika als Vorbild nimmt. Hartes und schnelles Riffing, doom-y Crawls, punk-y D-Beats und thrash-y Attitüde bringen dem Death Metal Fan viel Freude.
Space of Variations - Poisoned Art
Die ukrainische Formation mit ihrem neuesten Output. Ein übersichtlich aufregendes Werk, welches Metalcore, Post-Metal, Post-Hardcore, Nu-Metal und IDM zu einer Komposition fusioniert. Dabei werden ständig Strukturen gebrochen, ohne jedoch wirklich den Flow zu zerbrechen. Das Songwriting gestaltet sich durch die Experimentierfreudigkeit als sehr progressiv, eingängig und multi-dimensional.
Story Of The Year - A.R.S.O.N.
Die amerikanische Formation mit ihrem neuesten Werk. Mit ihren neuen Material bewegen sie sich wieder mehr in die Post-Hardcore-Richtung ihres Debüts und weg von dem mehr Alternative Rock Kompositionen der letzten Releases. Entstanden ist ein nostalgisches Werk des Post-Hardcire, welches Elemente des Easycore mit in sich vereint.
Temple Balls - Temple Balls
Die finnische Formation mit ihrem neuesten Release, welches gleichzeitig die letzten Aufnahmen mit ihrem verstorbenen Gitarristen Niko Vuorela sind. Im Songwriting wird sich auch hier dem Melodic Hard-Rock gewidmet, welcher in der einen oder anderen Komposition dem Arena-Rock (AOR) nah kommt.
Terrace Martin - Peace
Der amerikanische Multi-Instrumentalist und Producer mit seinem neuesten Output. Zwei Wochen nach Passion veröffentlicht der Künstler ein instrumentales Werk, welches Piano-Jazz, Coffee-Jazz und Modern-Classic in sich vereint und weit entfernt von seinem üblichen R&B-, Hip-Hop- und Neo-Soul-Sound ist.
The Ant Band - From Genesis to Reimagination
The Ant Band mit ihrem neuesten Release. Das deutsche Kollektive widmet sich diesmal dem Debüt von Genesis (From Genesis to Revelation) aus dem Jahr 1969. Dabei folgt die Neuaufnahme Track-to-Track dem Ur-Masterband aus dem Jahr 1968.
The Blue Marmalades - River
Die Sophomore EP des französischen Quartetts. Vintage Stoner Rock wird als Grundbaustein mit Elementen des Reggae, Psych-Rock und Garage Rock zu einer genussvollen Komposition vereint. Das Songwriting bietet viel Abwechslung und bringt den Vibe der alten Psych-Jam-Sessions zurück.
The Day Of The Beast - Nightspawn Descendants
DIe amerikanische Formation mit ihrem fünften Full-Length-Release in ihrer Discography. Eine Melange aus Blackened Death Metal, Thrash Metal und Melodic Death Metal. Das atmosphärische Songwriting bindet alle Elemente der Genres ohne Strukturverlust ein.
The Nude Party - Look who’s back
Das neueste Werk der amerikanischen Kapelle. Mit dem neuen Indie-Label-Vertrag im Rücken bringen die Kalifornier ihren Sound aus Indie-Folk, Cosmic Rock’n’Roll, Art-Rock und Progressive Pop unter die Menschheit. Das Songwriting und die Produktion richten sich an die 70er Jahre der Westküste.
Unseen Faith - Fractured Will
Die dänische Formation mit ihrer neuesten EP. Im Songwriting haben sie nicht wirklich eine Weiterentwicklung erfahren. Weiterhin wird Nu-Metalcore gekreuzt mit Deathcore. Dabei wird der heavy Anteil und die Energie immer hoch gehalten. Dennoch klingt es nicht weiter erfrischend.
Witches Coven - Soul Reaper
Die Singapore-Based Formation mit ihrem Sophomore Release. Eine Melange aus Stoner Rock und Doom Metal wird geboten, welche von Zeit zu Zeit mit Psych-Rock-Elementen versehen wird. Der Mix des Releases ist ein wenig seltsam ausgefallen, da dieser sich sehr auf die Vocals konzentriert und dadurch einen Hard-Rock-Anstrich bekommt, was dem Werk nicht wirklich in die Arme spielt, besonders wenn der Gesang nicht wirklich stark ist.
Worm - Necropalace
Das amerikanische Kollektiv mit seinem neuesten Output. In der Basis bauen sich die Kompositionen vom Symphonic Black Metal auf. An die Basis werden dann Elemente des Doom Metal und Progressive Death Metal geknüpft. Diese Kombinationen bieten ein breites und avantgardes Songwriting an, was mit einer rauen, fast kunstvoll dissonanten Produktion versehen wurde.
Yellow Days - Rock and a hard Place
Der britische Singer & Songwriter George van den Broek aka Yellow Days mit seinem neuesten Release. Ein Werk, welches eine Fusion aus Neo-Soul, R&B, Nu-Jazz, Progressive Pop und Funk bildet. Das Songwriting ist mit vielen kleinen Komplexitäten versehen, was die Kompositionen in die Prog-Soul-Richtung alà Sly & The Family Stone versetzt.
Earlier the week …
Arlie P - Dimension Ions.
Der kanadische Producer Ariel Wadyese mit seinem neuesten Werk. Das Werk ist auf dem Konzept entstanden, wie Technologie und Wissenschaft ein Framework bilden können. Die Songs bewegen sich zwischen LoFi, Hip-Hop, R&B und Neo-Soul. Die Produktion ist in fragmentalen Strukturen und Loops gehalten worden.
Chihei Hatakeyama - Void XXVII Void XXVIII
Die letzen beiden Teile der “Void Series” vom japanischen Producer und Künstler Chihei Hatakeyama. Die Kompositionen drehen sich dabei um Minimal Ambient, Drone Ambient und Minimal Post-Rock. In Void XXVII baut auf einer Improvisation von Gitarre auf, welche durch modulare Synthesizer und den “Raptor” zu einer ambienten Wolke geschaltet wird. Void XXVIII hingegen setzt auf eine Improvisation mit modular Synthesizer, um einen Schimmer der Nacht zu erzeugen.
Echoes And Signals - Solar
Das Projekt um den russischen Gitarrist, Sänger und Producer mit seinem neuesten Output. Mit Können wird hier eine fiktionale Sci-Fi-Oper des Modern Progressive Rock erzeugt. Hin und wieder werden Fragmente des Progressive Metal mitverarbeitet. Sehr theatralisches und aufregendes Songwriting, versehen mit einer modernen Produktion, welche dem Werk mehr hilft am Ende.
Greyhawk - Warriors Of Greyhawk
Die amerikanische Formation mit ihrem dritten Longplayer in ihrer Discography. Ein recht klassisches Werk des Modern Heavy Metal, welches auch Elemente des Power Metal nicht von sich weisen kann. Durch die sehr ausgeglichene Produktion könnte Mensch dieses Album dem AOR zuordnen, allerdings werden doch recht schnelle klassische Heavy Metal Riffs gespielt, was die “Radiotauglichkeit” in Frage stellen könnte.
Nullingroots - Fourth Dimensional Dreamscape
Das amerikanische Duo mit seinem neuesten Output. Entstanden ist eine Symphonie des Blackgaze. Im Songwriting selber werden catchy Melodien erzeugt und mit der Aggressivität des Black Metal vertont. Bei der Band stört mich schon immer die Produktion. Diese fokussiert sich seit jeher eher auf die Synthesizer, sodass die restlichen Instrumentalisierungen verschwimmen. Mit besserer Produktion könnten sie locker in der oberen Liga des Blackgaze mitspielen.
Rome Is Not A Town - Echoes of Love
Die schwedische Formation mit ihrem neuesten Release. Eine dunkle wie melancholische Symphonie, welche zwischen Post-Punk, Indie-Rock und Krautrock hin und her schwebt. Das Songwriting holt seine Inspiration aus den Anfängen des Post-Punk, was mit einer entsprechenden Produktion belohnt wurde.
Sun Guts - Kilonova
Das Debüt des Projekts um den amerikanischen Multi-Instrumentalisten Greg Kubacki, welcher die Gitarre bei der Mathcore Band Car Bomb bemüht. Entstanden ist ein instrumentales Monument des Mathcore, welches mit Electronica, Shoegaze und Technical Brutal Death Metal durchzogen wird und die entsprechenden Dissonanzen nur so tanzen lässt.
THEIVEN - Three Trips Around The Sun
Das Projekt um den amerikanischen Multi-Instrumentalisten, welcher unter dem Namen Addison bekannt ist. Entstande ist ein modernes Werk des Metalcore, welches Elemente des Modern Deathcore und Djent in sich bindet. Im Gesamtdurchlauf bleibt am Ende nicht viel im Ohr hängen, außer möglicherweise Verwechslungen mit anderen Bands.
Tooboe - Ever Green
Das Sophomore Release vom Projekt um den japanischen Producer “John”. Die Kompositionen bewegen sich zwischen Progressive Pop, J-Pop, Progressive Funk, Alternative Rock, Math Rock und Electro-Pop. Japan ist bekannt dafür, Verrücktheiten zu produzieren und Tooboe ist ein gutes Beispiel dafür.