Skip to content

Releases! Releases! Releases!

Ablaze - Slow Death

Die Debüt EP der portugiesischen Formation. Eine geniale Inszenierung von Mathcore und Post-Hardcore im Gewand der 90er Produktion. Recht geniales und raues Songwriting, welches in der Präsentation der Songs ständig zwischen Hardcore und Mathcore wechselt, ohne stockend zu wirken. Fans von Converge, Botch und Poison The Well können beruhigt ein Ohr lassen.

Adeline Gray - Portrait Of Our Descent

Das italienische Outfit mit seiner Debüt EP. Die Alternative Metaller vereinen in ihren Kompositionen Metallic Hardcore, Groove Metal, Mathcore, Metalcore und Post-Hardcore, wobei der Hardcore-Anteil überwiegt am Ende. Recht spannendes Songwriting, welches alle Genre überspannt, aber nie wirklich wie ein Debüt erscheinen mag.

  • Agenbite Misery - Remorse Of Conscience


    Das Debüt des amerikanischen Trios, welches sich Ulysses von James Joyce im Songwriting und Lyrics vornimmt. Entstanden ist ein existentiell-avantgardes Werk des Sludge? So einfach ist es leider nicht. Hier wird eine Fusion von Noise, Experimental Black Metal, NOLA Sludge, Post-Punk und DIssonant Death Metal geliefert. Elementar werden auch Elemente des Ambient, Post-Rock und Mathcore mit einbezogen, so dass die Gesamt-Komposition von Abwechslung nur so strotzt.

Akira Kosemura, Hiroshi Iguchi - Reach for Naga

“Reach for Naga” ist eine Kollaboration zwischen dem japanischen Komponisten Kosemura und dem japanischen Sound Engineer Iguchi. Die Live-Improvisation bietet eine Fusion von Post-Classic, Ambient und Field Recordings. Die Field Recordings entstammen in einem Naga Stamm Dorf in Myanmar.

Alice Costelloe - Move On With The Year

Die britische Singer & Songwriterin mit ihrem Solo-Debüt. Man kennt sie aus dem Shoegaze-Duo Big Deal, doch diesmal ist sie für sich und genauso fühlt sich das Werk auch an. Shoegaze-y Gitarren klirren durch die Indie-Kompositionen, welche mit Melodrom, Flöte und Piano verfeinert werden. Alles wird zu einem Art-Pop-Werk vereint, das mit seiner Imperfektion glänzt und nicht untergeht.

All The Damn Vampires - Vicecore

Das Projekt, welches unter dem amerikanischen Multi-Instrumentalisten und Producer Davey Oberlin geboren wurde, mit seinem Debüt Longplayer. Eine Melange aus New-Retro-Wave und Alternative Metal. Keine wirkliche Neuheit und auch im Songwriting wird nicht so viel geboten am Ende. Die Produktion birgt auch nicht wirklich viel, was bei dem Repertoire Davey’s merkwürdig erscheint.

  • Among Wolves - Reflections Of The End


    Mit ihrem dritten Longplayer vervollständigen die Dänen ihr 2022 Werk The Void Above. Beim Riffing erkenne ich viel Death, aber auch moderne Melodic Death Einflüsse. So ist die Gesamt-Komposition irgendwo zwischen klassischem Florida Death Metal, Melodic Death Metal und Progressive Metal. Ein recht spannendes Werk in Songwriting und Produktion.

Artifact - Umbra

Die australische Formation mit ihrer neuesten EP, welche die physische Zusammenfassung ihrer Streaming-Singles darstellt. Modern Metalcore, welcher nicht wirklich viel Bewegung in sich trägt, trotzdem dem Genre ein gewisse Progressivität zugeschrieben wird. Die Produktion selber ist dem Genre typisch recht bombastisch, am Songwriting selber muss gearbeitet werden, um sich in “der Welt” behaupten zu können.

Assignment - With the End comes Silence

Die deutsche Formation kann auf 30 Jahre Bandgeschichte schauen und hat es sich für ihren sechsten Longplayer in ihrer Discography nicht nehmen lassen, alle Kompositionen selbst zu produzieren. Entstanden ist ein Werk des Progressive Metal, welches mit der symphonischen und melodischen Kraft des Power Metal ausgestattet ist.

Barbara Wiernik - Between Whispers

Die belgische Jazz-Vokalistin mit ihrem neuesten Output. Ein Werk des Vocal-Jazz, welches Elemente des klassischen Jazz und dem Chamber-Jazz mit in sich integriert. Es werden Räume geschaffen durch die Improvisation verschiedener Vokals, welche wie eine Konversation erstrahlen durch die Kompositionen.

Barbro - Crossfade

Das Sophomore Release des dänischen Singer & Songwriters und Visual-Artist Barbro Kuypers. Der Art-Popper kreuzt auf seinem neuesten Longplayer Alt-Pop, Left-Field Pop, Alt-Folk, Minimal Electronica und Indie-Folk zu einem avantgardistischen Werk, welches Vibes des Bedroom Pop nicht verstecken kann und auch nicht vermag.

Before I Turn - Immoral And Malevolent Happenings

Die amerikanische Combo mit ihrem neuesten Release. Modern Metalcore mit einem gewaltigen Kick Progressive Metal. Die Kompositionen werden von djent-y, symphonic, theatralischen, math-y und deathcore-y Elementen begleitet. Die ganze Rezeptur eröffnet weit die Türen im Songwriting, welches am Ende recht bleak ausfällt. Ideen sind vorhanden, um sich von “der Masse” abzuheben.

Belonging, Inny - The Dog

Die Split EP der beiden Portland-Based Bands. Belonging spielen ihren Mix aus Post-Grunge, Sludge und Alt-Rock in ihrem eher schleppenden Tempo. Inny versucht die Zügel dann ein wenig anzuziehen mit ihrem Mix aus Garage-Rock und Garage-Punk, mit einer kleinen Hardcore-Note. Allerdings werden auch hier die Zügel eher locker angefasst, so dass die Split durchweg eher eine Melancholie abbildet.

Benjamin Gustafsson - For you, Noam

Der schwedische Komponist und Multi-Instrumentalist mit seinem neuesten Werk. Eine theatralische Melange aus Neo-Classic und Cinematic Ambient. Gustafsson spielt dabei Piano, Harfe, Cello und Synthesizer und verarbeitet diese zu einen imaginären Soundtrack, welcher einen Traum in Klang verwandelt.

Big Big Train - Woodcut

Das international aktive Kollektiv (UK, Italien, USA, Schweden) bietet zu seinem 35-jährigen Bestehen ihr erstes Konzeptalbum. Eine ~66 Minütige Geschichte des Progressive Rock, welche in ihren Kapiteln die Wege mit Folk Fusion, Chamber Pop und 70s Symphonic Rock kreuzt und eine meisterliche Inszenierung an den Tag bringt.

Blossoms Fall - La Alma

Die amerikanische Formation mit ihrer Debüt EP. Vom Label als “Sound like Spiritbox and Jinjer” gelabelt, wird den Hörer/der Hörerin eine enorme Falle gestellt, denn man kann nicht weiter vom Songwriting und Produktion weg sein. Wenn man dem Scam vom Label missachtet, wird Mensch ein recht straightes Werk des Modern Metalcore geboten, welches Einflüsse von Post-Hardcore und Alt-Metal nicht verschweigen kann.

Cattle Hammer - Dark Thoughts With Lights Out

Oh boy. My ears are bleeding. Der Debüt Longplayer der australischen Band. Bereitgestellt wird Blackened Funeral Sludge? Nihilistisch wird das Tempo auf das Minimum heruntergeschraubt und mit sludge-y Riffs versehen.

Coming Wolves - Death To The Rotten

Das französische Trio mit seinem Sophomore Longplayer. Man kann es recht einfach dem Crossover zuordnen, da es im Grunde alle Boxen ankreuzt. Thrash Metal, welcher mit einer Portion Hardcore, Alt-Metal und Hip Hop versehen ist. Die Kompositionen selber werden recht oft von Old School Death Metal durchquert. Die Vocals selber bewegen sich zwischen Hip Hop, Hardcore, Death Metal und gar Deathcore. All dies und die passende Produktion lassen nicht wirklich Langeweile aufkommen.

Cyclone - Known Unto God

Das belgische Urgestein ist wieder zurück mit einer neuen EP. Ihr letztes Release war “Inferior to None” aus dem Jahre 1990. Sie sind ihrem Style treu geblieben. Geboten wird ein klassisches Werk des East-Coast Thrash Metal, welches mehr vom Hardcore gelernt hat, als vom klassischen Heavy Metal oder Punk.

Dalot, Awakener - Ianos

Die Kollaboration zwischen der griechischen Producerin Maria Papadomanolaki (Dalot) und der vietnamesischen Sound Designerin Nhung Nguyen (Awakener) birgt eine kollektive Improvisation, welche sich in den Bereichen der Minimal Neo Classic, Ambient und Field Recordings zu Hause fühlt.

  • Daniele Brusaschetto - Dichotomous


    Das neueste Werk von der italienischen “Noise Ikone”. Wieder im “Power Trio” formiert wird dem Ohr sehr viel geboten. In den Kompositionen wird meist ein Skelett geboten zwischen Thrash Metal und Sludge, welches sich im Verlauf der Songs mit Progressive Rock, Space Rock, Post Punk, Alt-Rock, Gothic Rock, Math Rock, Noise Rock und Psychedelic füttert und zu einer meisterlichen Demonstration des Avantgarde Metal heran wächst.

Delinquent Habits - El Ritmo

Die legendäre East-LA Hip Hop Crew mit ihrem neuesten Release zu ihrem 30 jährigen Bestehen. Das Album verbindet ihren charakteristischen Spanglish-„West Coast“-Sound mit lateinamerikanischen Einflüssen und der “Golden-Era” DNA.

Dethrüt - PANACEA

Das Newcomer Release des britischen Duos. Eine Melange aus Nu-Metalcore, Deathcore und Industrial wird am Ende geliefert. Abheben tut sich das Duo ein wenig wegen der Industrial-Einflüsse, welche es allerdings nicht alle Kompositionen der EP geschafft haben.

Douglas J. Cuomo, Joe Lovano, Winston Salem Symphony, Michelle Merrill - a raft, the sky, the wild sea

Der amerikanische Komponist Douglas J. Cuomo geht hier in Kollaboration mit dem legendären Jazz-Saxophonisten Joe Lovano. Alles wird gestützt von der Winston Salem Symphony. Eine Improvisation von Jazz-Saxophon und theatralischer Klassik. Entstanden ist ein Werk zwischen Spiritual Jazz, Modern Classic und Post-Minimalismus.

Ellur - At Home In My Mind

Die britische Singer & Songwriterin Ella Ryan mit ihrem neuesten Release. Eine melancholisch erfrischende Reise durch Alt-Pop, Alt-Folk, Dream Pop und Indie-Rock. Man merkt ihre Liebe für die britische Glitch-Pop-Landschaft in Emotion, Produktion und Songwriting.

Emilie-Claire Barlow - La plus belle saison

Die renommierte kanadische Singer & Songwriterin mit ihrem neuesten Werk. Die Vocal-Jazz-Künstlerin bietet hier ein Werk zwischen Chanson, Chamber Jazz, Chamber Pop, Bossa Nova und Samba. Alles eingefangen in magischen französischen Lyrics, welche dem Werk die nötige Note verleihen.

Ensanguinate - Death Saturnalia

Das Sophomore Release des slowakischen Outfits. Eine Melancholie des Blackened Death Metal, mit welcher ein wenig experimentiert wird. So werden auch Töne des Old School Death, Thrash Metal und Melodic Black Metal mit in die Kompositionen verbaut, was einen Hauch des Avantgarden aufblühen lässt.

Epinikion - The Force Of Nature

Die belgische Formation mit ihrem neuesten Werk. Ihr theatralischer Symphonic Power Metal und der Dual-Gesang bilden Kompositionen, welche sich wie eine Oper anfühlen und dabei nie die heavy Instrumentalisierung aus dem Auge verlieren.

  • Evoked Eclipse - The Cries Of Evil


    Der Debüt Longplayer der italienischen Combo. Ein melancholisches und melodisches Werk des Black Metal wird geboten, welches mit langen, kalten und träumerischen Passagen die Kompositionen fast in einen Nebel aus Misanthropie, Nihilismus und Dystopie verwandelt. Die Melancholien entwickeln sich gut im avantgardistischen Songwriting.

Falling Empires - This Is The End

Die Debüt EP der britischen Formation kann sich sehen lassen. Eine Melange aus Post-Hardcore, Metalcore und Emocore wird im Grundbau geboten. Dieser Grundbau wird vor allem beim letzten Track mit recht progressiven Strukturen versehen, was Hoffnungen im Songwriting beschert. Der EP wurde dank Joe Marsh eine hervorragende Produktion verliehen.

Feral Nature - Cradle Of Twigs & Bone

Die Sophomore EP der norwegischen Formation. Irgendwo zwischen Post-Sludge, Atmospheric Sludge und Sludge-Crust treffen sich die Welten hier. Ein Werk, welches die Energie von Hardcore in die Tiefen des Sludge zieht wie Sagittarius A* Sterne in sich zieht.

Forced To Bleed - Forced To Bleed

Das kalifornische Duo mit seiner neuesten EP. Technical Brutal Death Metal, welcher einige slam-y und deathcore-y Passagen versucht zu verbergen, im technischen Gitarrenspiel. Trotz der Ambition ist das Songwriting doch eher ohne Atem ausgerüstet.

Full House Brew Crew - Glasgow Grin

Die griechische Formation mit ihrem neuesten Longplayer. Eine Komposition des Groove Metal wird hier in der Grundstruktur geliefert. Diese wird mit Elementen des Metalcore, Alt-Metal und Metallic Hardcore versehen, ohne jedoch den Ethos von Hardcore anzunehmen. Alles wirkt und fühlt sich eher an wie ein Werk für die “Fäuste-In-Die-Luft-Heben” Metalheads an.

grāvelōrd - ANESTHETIC

Die Amerikaner mit ihrem Debüt Longplayer. Modern Metalcore, welcher mit einer Portion Nu-Metal und Post-Hardcore zu einer Art melodischen aber nicht progressiven Bogen zu Nu-Metalcore interpretiert werden kann. Abwechslungsreiches Songwriting, welches mehr eine straighte Form annimmt am Ende. Alles wurde in eine elegante Produktion verpackt.

Giuliano Poles - Apatheia

Das neueste Werk des italienischen Komponisten. Das Projekt beschreibt eine „innere Suche“, die das Bewusstsein für das Schicksal und die Zerbrechlichkeit des Lebens reflektiert. Es zeichnet sich durch eine theatralische Mischung aus Piano, Synthesizern und komplexem Sounddesign aus, die „die Weite des Weltraums und die Zerbrechlichkeit der menschlichen Erfahrung“ hervorrufen soll.

Heir Corpse One - Destination: Domination

Der Sophomore Longplayer der schwedischen “Supagroup”. Klassischer Schweden Death Metal wird dem Ohr geboten im Sound der “Sunlight Studio” Ära. D-Beat Drumming trifft auf Gitarren, welche sich wie Kettensägen durch die Kompositionen bewegen.

Hundreds - Sirens

Das deutsche Trio mit seinem neuesten Werk. Das Album bildet eine Morphose von atmosphärischen Pop mit dunkleren, orchestralen Texturen und elektronischen Club-Sounds und lässt sich von Mythen und Märchen inspirieren, um zeitgenössische Themen wie Identität, Verlust und Hoffnung anzusprechen.

I Am Mook - Hollow Allegory

Die amerikanische Band mit ihrer Sophomore EP. Myspace Deathcore hat man früher dazu gesagt. Deathcore, welcher mit vielen Movie-Samples, Electronica, Frequency-Masking und lästigem E-Drumming die Nerven verbiegen kann.

In Aeternum - …Of Death And Fire

Nach einer kleinen 20-jährigen Auszeit sind die Schweden mit demselben Line-Up wieder am Start. Es dröhnt ein Werk des Blackened Melodic Black/Death Metal aus den Boxen oder den Kopfhörern. Im Songwriting, wie auch der Produktion, wird eher eine Gerade gelaufen, welche nicht viele Kurven oder Kreuzungen anzubieten weiß.

Induction - Love Kills

Die deutsche Formation mit ihrem dritten Longplayer in ihrer Discography. Symphonischer Power Metal, welcher recht klassisches und nicht überraschendes Songwriting besitzt. Ein treibendes Werk mit klassischer Produktion, nicht mehr und auch nicht weniger.

  • Karnivool - In Verses


    Die Australier haben ihre 13 jährige Auszeit anscheinend gut genutzt, um mit voller Kraft wiederzukommen. Ich mochte immer die Genre-Bezeichnung Progressive Alternative Rock für die Formation, denn im Grunde werden hier Alternative Rock, Progressive Rock, Nu-Prog, Psychedelia und Desert Rock zu einem vollkommenen Monument des Rock fusioniert.

KMFDM - ENEMY

Das Projekt um den “Vater des Industrial Rock” mit seinem neuesten Werk, welches das 24ste in ihrer langen Karriere darstellt. Auch nach über 40 Jahren im Geschäft sind die Kompositionen nicht weniger intensiv. Industrial Rock, welcher auch Elemente des Dark Wave, Post-Punk und Industrial Metal in sich verbaut und mit der entsprechenden Produktion wie auch treibenden Songwriting ausgestattet ist.

Líom - Goneform

Das neueste Werk der niederländischen Komponistin und Producerin. Ein meditatives Werk des Ambient wird hier produziert. Dieses wirkt wie eine Schlaf-Meditation, um das gestresste Nervensystem zur Entspannung zu führen.

M. Walking on the Water - e

Die Vervollständigung zu ihrem letzten Release Lov. Wieder wurden die Kompositionen in einem intimen Rahmen im Unplugged-Style vor einer kleinen Zuschauerschaft aufgenommen. Aufgenommen zu ihrem 40 jährigen Bestehen wird ein intimes Werk des Psych-Folk interpretiert.

  • Mandy, Indiana - URGH


    Das Sophomore Release des europäischen Kollektives. Experimentell werden Industrial, Noise, Electronica, EDM, Club Beat, Dance-Punk, Dance-Core und Post-Punk zu einer extravaganten, wie auch avantgarden Komposition komponiert. Die französischen Lyrics geben dem Gesamtwerk das gewisse Extra mit. Ein Werk zwischen Tanz und Protest.

Mané Fernandes - sQuigg: playground_etiQuette

Der portugiesische Producer, Komponist und Gitarrist mit der Fortsetzung seines sQuigg Projekts. Ein Werk des Nu-Jazz ist entstanden, welches Elemente des Hip Hop und der Electronica mit in sich begreift. Der Künstler nennt dies “Post-Beat Aesthetics", was die experimentelle Fusion von Jazz und den Methodologien von Electronica, Sampling und Hip Hop ausdrücken soll.

Mayhem - Liturgy of Death

Nach über 40 Jahren Bandgeschichte bringt die legendäre norwegische Formation ihren siebten Longplayer unter die Menschen. Eine Misanthropie des Black Metal, welches rauer und mit weniger Experimenten versehen ist und eine Art “Wurzel-Arbeit” vollzieht. Das Fehlen von Experimenten steht dem Werk am Ende besser.

Monovoth - To Live in the Breath of Worship

Das Projekt um den argentinischen Multi-Instrumentalisten Lucas Wyssbrod mit seinem Sophomore Release. Ein überwiegend instrumentales Werk, welches Post-Metal, Doom, Black Metal, Cinematic Ambient, Noise und Crust in ein surreales Element fusioniert.

Mors Verum - Canvas

Das Debüt der kanadischen Formation bildet ein Experiment in sich selbst. In der Morphose des Songwritings werden Death Metal, Sludge, Post-Prog, Math-Rock und Crust zu einer evolutionären Figur vereint. Das Songwriting bietet viele verschiedene Experimente, welche exzellent in Form gebracht werden. Die Vocals wirken im Gegensatz zu der Instrumentalisierung eher monoton. Dieser Gegensatz könnte ein künstlerisch gewolltes Element sein.

  • Mount Palatine - Wormholy World


    Das finnische Trio mit seinem Sophomore Output. Das Gesamtwerk bildet eine Melange aus Post-Sludge, Psychedelia, Funeral Folk, Desert Rock und Drone. Die Instrumentalisierung wirkt dabei sehr erfrischend-experimentell. Der Gesang hingegen kann nur an bestimmten Stellen diese Freude am Experiment erfüllen.

Night Of The Vampire - The Enchanting Winds Of The Dreamweaving Masquerade

Das finnische Projekt um den Multi-Instrumentalisten “The Count” mit seinem Sophomore Release. Ich wurde es als misslungenes Blackgaze-Experiment beurteilen. Laute Synthesizer versuchen sich mit Post-Punk und New Wave zu vereinen, was nicht gelingt. Der Gesang ist im Stil des klassischen Black Metal gehalten. Da gibt es Bands in dem Genre, welche den rauen DIY Charakter der Black Metal Produktion genialer verpacken können.

Outer Gloom - Outer Gloom

Die amerikanische Formation mit ihrer Debüt EP. Ein Art “Supagroup” mit Musikern von Shai Hulud und With Honor. Geboten wird rauer, ehrlicher und brutaler Metallic Hardcore, welcher ein paar Background-Elemente des Metalcore mit in seine Kompositionen einbindet. Ansonsten ist das Werk Abriss, Abriss, Abriss.

  • parapariah - Whispers In The Dark


    Die kanadische Formation mit ihrem Debüt Longplayer. Im Grundbau wird auf Post-Hardcore gesetzt, welcher allerdings mit einer enormen Alternative Rock Note versehen ist und auch nicht die Finger von Mathcore, Shoegaze und Metalcore lassen kann. Das Songwriting ist sehr abwechslungsreich, was eine gewisse Neugier erzeugt.

  • Phendrana - Cathexis


    Das Projekt um den mexikanischen Multi-Instrumentalisten und klassischen Komponisten Anuar Salum mit seinem Sophomore Release. Eine existentielle Tour durch Progressive Metal, Progressive Rock, Progressive Folk, Post-Metal, Black Metal, Modern Classic, Free Jazz und Avantgard Metal. Thematisch wird der Existentialismus alá Camus im Songwriting verarbeitet. Geradliniges aber durchdachtes Songwriting, was eine Art Oper des Existentialismus erzeugt.

  • Predatory Void - Atoned In Metamorphosis


    Die Debüt EP des belgischen Kollektives. Die Verbundenheit mit der Church of Ra ist erkenntlich. Das Kollektive erzeugt ein künstlerisch wertvolles Werk zwischen Post Black Metal, Progressive Sludge, Post-Metal, Crust, Post-Doom, Spoken Words und Hardcore.

  • Puma Blue - Croak Dream


    Der britische Singer & Songwriter, Multi-Instrumentalist, Komponist und Producer mit seinem neuesten Werk. Eine Fusion aus Soul-Jazz, Trip Hop, Shoegaze und Ambient. Die Kompositionen wirken wie eine Melancholie des industriellen Zeitalters und Verlust. Reiht sich sehr schön die britische Trip Hop Riege ein.

  • Puscifer - Normal Isn’t


    Das “Creative Outled” von Maynard James Keenan (Tool, A Perfect Circle) mit seinem neuesten Werk. Das Carina Round weiterhin mit an Bord ist, tut dem Songwriting sehr gut. Die Kompositionen bewegen sich zwischen Alternative-Prog, Post-Industrial, Post-Punk, Goth-Rock und Experimental Rock hin und her und bieten ein obskures Produkt der Selbstverwirklichung.

Rafael Anton Irisarri - Points of Inaccessibility

Der amerikanische Komponist, Producer und Multi-Instrumentalist mit seinem neuesten Werk. Um dem Werk mehr Tiefe zu verleihen, wurde es in einer verlassenen Klink für psychisch kranke Menschen aufgenommen. Entstanden ist eine Improvisation des Minimal Ambient und Drone, welche sich durch Loops und drone-y Gitarren behauptet.

Ratboys - Singin’ to an empty Chair

Das neueste Studioalbum der amerikanischen Formation. In selbstreflektierender Art und Weise wird Indie-Rock, Indie-Folk, Post-Country und Post-Grunge zu einem Gesamtwerk produziert, welches das psychologische Konzept des “Empty Chair” wiederspiegeln soll.

Shatterheart - Infernal Symphony

Das internationale Musik-Projekt mit seinem neuesten Longplayer. Symphonic Power Metal, welcher musikalisch viel Hard Rock in seine Kompositionen einbindet. Kevin Talley (Suffocation, Chimaira) an den Drums hat sicherlich einen recht entspannten Gig abbekommen.

She Past Away - Mizantrop

Das türkische Duo mit seinem neuesten Release. Mit dem gewissen Schwung und der passenden Melancholie wird ein elegantes Werk des Dark-Wave interpretiert, welches Elemente des Post-Punk und New Wave in sich trägt.

  • Silversun Pickups - Tenterhooks


    Die amerikanische Formation bildet eine Art künstlerische Fortsetzung zu ihrem Vorgänger Physical Thrills. Ein experimentelles Werk des Alternative Rock, welches Elemente von Shoegaze, Electronica, New Wave und Psychedelia in sich bindet. Ein experimentelles, wie avantgardes Werk, welches mit abwechslungsreichen Songwriting beschenkt wurde.

Sleeping Giant - The Beauty Of Obliteration

Der Debüt Longplayer der isländischen Formation. In kalter Tradition wird eine Komposition aus Sludge Metal, Doom Metal und Stoner Metal mit growl-y Vocals in die Ohren geblasen. Manchmal wird die Geschwindigkeit hochgeschraubt, so dass die Kompositionen an den Thrash heranreichen, was mit dem Vocals dann ein Gefühl des Old School Death erzeugt.

Supralunar - Dead Come To Dance?

Das schwedische Outfit mit seinem neuesten Release. Ein “Fun Right” von Hard-Rock und Classic-Rock. Alles wird mit catchy und straighten Songwriting hergestellt. Wenn man mal Lust auch straight-forward und catchy Hard-Rock hat, dann sollte man hier ein Ohr lassen.

Sweet Gum Tree - Velvet Underkill

Der französische Singer & Songwriter Arno Sojo mit seinem neuesten Werk. Ein meisterlich inszeniertes Werk zwischen Progressive Pop, Art-Rock, New Wave, Psychedelia und Art-Pop. Das Songwriting mit der Produktion bildet ein modernes Bild der 60er Avantgard-Szene, welche sich Britpop als künstlerisches Vorbild nahmen und ihrem Expressionismus freien Lauf ließen.

Tailgunner - Midnight Blitz

Der Sophomore Longplayer des britischen Quartetts. Ein Werk des klassischen NWOBHM, welches von Geschwindigkeit und Duell-Solos strotzt. Die Kompositionen werden von einem Sänger begleitet, welcher die 80er sehr gut einfängt. Die Produktion ist recht modern, ohne dabei aber die Nostalgie hinter den Titeln zu zerstören.

Tested - Venomous

Das amerikanische Outfit mit seiner Debüt EP. Modern Metalcore, welcher mit ein paar djent-y Parts ausgestattet ist, es aber nicht übertreibt, sondern mehr in den Gefilden von Metalcore und Deathcore bleibt. Das Songwriting wird von Duell-Gesang unterstützt, welcher Hardcore Screams auf der einene Seite abbildet und Deathcore Growls auf der anderen Seite.

  • Thistle Sifter - Forever The Optimist


    Das neueste Werk vom Projekt um den niederländischen Musiker und Komponist Pete Barnes. Instrumental Post-Rock mit starken Cinematic Ambient Einflüssen. Das Konzept des Albums dreht sich um den Einfluss von Mensch auf die weltlich erlebbare Umgebung. Dabei wird z.B. das Konzept des “Hidden Land” von George Monbiot (Redeausschnitt im Song “Ghost Acres”) künstlerisch vertont. Desweiteren werden die Konzepte Sklaverei (Siddharth Kara) und Kulturgeschichte (Jay Griffiths) verarbeitet.

  • Tigran Hamasyan - Manifeste


    “Manifeste” beschreibt die neueste Komposition des armenischen Jazz-Pianisten und Komponisten. Das Album bildet eine “ritual-ähnliche Sequenz”, die eine Brücke zwischen zeitgenössischem Jazz, Progressive Rock, elektronischem Sounddesign und armenischen spirituellen Traditionen schlägt.

  • Ulrika Spacek - EXPO


    Der neueste Longplayer der britischen Formation. In surrealistischer Art wird Psych-Rock, Post-Prog-Rock, Avant-Rock und Krautrock zu einer experimentellen musikalischen Expression fusioniert.

  • Uncultivates - This Will Become Clear Later, Like The French Revolution


    Das Debüt der irischen Formation kann sich sehen lassen. Das Cover führt einen gewollt in eine Falle. Das musikalische Skelett bildet Mathcore, welcher mit Post-Hardcore und Noise-Core verfeinert wird. Abwechslungsreiches und verrücktes Songwriting, so wie man es von Mathcore erwartet. Alles wird ohne moderne Einflüsse in Ton und Qualität zu einer meisterlichen Oper des Mathcore verpackt.

Victoria Alexanyan - VISHAP

Die armenische Sängerin und Komponisten mit ihrem Debüt als Quintett. Unterstützt wird die Sängerin von Armin Al Aiedy (Oud/Nay), Vincent Forestier (Piano), Yann Phayphet (Bass) und Matheo Ciesla (Drums). Entstanden ist eine Improvisation des Jazz, welche unterstützt wird von Armenian Folk und Chanson. Dabei bildet die Stimme ein weiteres Instrument in den Kompositionen.

  • Voka Gentle - Domestic Bliss


    Das britische Trio mit seinem neuesten Werk. Eine Band, die ihre Evolution noch lange nicht abgeschlossen hat. Von Album zu Album wird der avantgarde Faktor immer präsenter. Entstanden ist hier ein Klangexperiment zwischen Avant-Rock, Avant-Pop, Indie-Rock, Industrial und Indie-Rock. Evolutionäres Songwriting verpackt in eine spannende LoFi-Produktion, welche alle Elemente passend abbildet.

What Will Be - Primordial

Die britische Band mit ihrer Debüt EP. Nicht langweilig aber eingängig komponierter Alternative Rock, welcher mit symphonischen und theatralischen Elementen versehen wurde. Leider ist der Gesang und die Produktion ziemlich gesichtslos, was dem Gesamtprodukt sehr schadet. Das Songwriting hat Potential in der Alternative Welt.


Earlier the week …

Karin Krog, John Surman, Rob Luft, Rob Waring - Tomorrow's Yesterday

Die legendäre norwegische Jazz-Vocalistin mit ihrem vermutlich letzten Werk. Nach einer 62 jährigen Karriere in der nordischen Jazz-Szene ist mit diesem Werk ein mehr intimes Werk entstanden, welches die Stimme Krog’s in verschiedenen Paarungen im Duo oder Trio vervollständigt. In Kollaboration tritt Krog dabei mit Saxophon, Bass und Klarinette von John Suman, der Gitarre von Rob Luft, dem Vibraphon von Rob Waring und dem Piano Erlend Slettevoll’s.

Morari - Rain of Heaven

Das LA-Based Duo mit seinem neuesten Release. Die Kompositionen vereinen Post-Metal mit Blackgaze. Die Produktion ist rauer, was bei Blackgaze seinen Charme haben kann. Das Songwriting ist einfallsreich und bietet genug catchy Elemente um im Genre überleben zu können.

NTHNL - What Kind of World is This?

Das neueste Studioalbum des amerikanischen Multi-Instrumentalisten und Producers Jacob Nathan. Das Album stellt eine Abkehr von seinen früheren Ambient- und “Flöten-Meditations”-Werken hin zu einem strukturierten, vom Jazz beeinflussten elektronischen Sound dar.

Paganizer - As Mankind Rots

Das schwedische Urgestein mit seinem 14ten Longplayer in ihrer Bandgeschichte. Gespielt wird Schwedish Old School Death, welcher viel Links zum Thrash aufweist und auch ein paar doom-y Einflüsse nicht vermissen lässt. Ansonsten ist die Rezeptur: D-Beats, Gitarren, welche sich wie eine Kettensäge durch das Songwriting sägen und ein klassischer growl Gesang.

  • space travelers union - Married but Separated


    Das amerikanische Kollektiv mit seinem neuesten Longplayer. Entstanden ist ein Release der Jazz-Fusion, welches stark beeinflusst von Miles Davis, Herbie Hancock und Robert Glasper ist. Dabei streift das Werk Modern Jazz, Fusion, Experimental Ambient, Funk und Soul.