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Releases! Releases! Releases!

Шумы Штормовых Широт - Мрак русского леса

Die russische Formation (Noises of Stormy Latitudes) mit ihrem neuesten Release (The Gloom of the Russian Forest). Instrumental wird Post-Metal mit ein paar Sprenkel von Sludge, Black Metal und Crust versehen.

  • Alexodus - Heaven Is A State Of Mind


    Das Debüt des deutschen Singer & Songwriters, Producer und Multi-Instrumentalisten Alexander Thiel. Sad Pop Punk, welcher mit modernen Elementen des Pop und Hip Hop und Metalcore ausgestattet wurde, ohne aber wirklich die nostalgischen Elemente zu verlieren oder sich in der Moderne zu verlieren. Recht intelligent Produziert wurde das Produkt, muss ich gestehen.

As The Structure Fails - Cry For Mercy

Der dritte Longplayer in der Discography des kanadischen Outfits. Ich würde es dem Modern Progressive Metal zuordnen. Modern Metalcore wird mit einer djent-y Art des Progressive Metal und theatralischen Sound-Elementen vereint.

Banisher - Metamorphosis

Die polnische Kapelle mit ihrem neuesten Werk. Technical Death Metal, welcher experimentierfreudig Türen für andere Metal-Genre offen lässt. So werden auch Elemente des Thrash Metal und Brutal Death Metal in den avantgarde Strukturen verbastelt. Abwechslungsreiches Songwriting ist das Ergebnis.

  • Blackwater Holylight - Not Here Not Gone


    Das amerikanische Trio mit seinem neuesten Release. Oft dem “Doomgaze” zugeschrieben, was ich nicht nachvollziehen kann. Die Kompositionen bewegen sich im Spektrum von Shoegaze, Psych-Rock und Alt-Rock hin und her, wobei die Stimme von Allison das Spektrum von Dream Pop und Gothic Rock erkundet.

BLASTPHEMIAN - Then Came Midwinter

Das Debüt des italienischen Projekts um den Producer und Multi-Instrumentalisten Antonio Allegra. Eine bitterböse Symphonie des Post Black Metal, in welche Strukturen des klassischen Black Metal, Sludge und Post Metal Einzug erhalten. Die Gesangstrukturen versprühen einen Hauch von Hardcore und Crust stellenweise, ohne dabei die Klangwelten des Black Metal zu verlassen.

Buzzcocks - Attitude Adjustment

Die britischen Punk-Legenden mit ihrem neuesten Album. Buzzcocks sind für mich Initiatoren des Pop-Punk und Prog-Punk. Nach dem Tod von Shelly 2018 übernahm Diggle die Rolle des “Frontman”, als einzig verbliebenes Original-Member. Das neue Werk erschafft eine Mixtur aus Proto-Pop-Punk, Surf-Punk und Motown-Soul.

Cast - Yeah Yeah Yeah

Die legendäre Band aus Liverpool ist am Start mit einem neuen Werk. Auch nach mehr als 30 Jahren haben die Britpopper nichts an ihrer Energie im Songwriting verloren. Alles was Britpop von Anfang ausgemacht hat ist hier zu hören und wird in den ein oder anderen Track mit der starken Soul-Stimme von P.P. Arnold unterstützt.

Cindytalk - Sunset and Forever

Das neueste Release vom schottischen Producer Gordon Sharp (Cinder, Cindytalk). Eine Mixtur aus Dark Ambient, Dance, Electronica und Downbeat. Das Album schafft aus kleinsten Details „weitläufige, instabile Architekturen“ und verwendet „gespenstische“, wellenförmige, zyklische Töne.

Circular Ruin - A Sermon In Tongues

Die Schweden mit ihrem Debüt. Die Combo spielt hier eine crust-y Melange aus Death Metal, Thrash Metal, Black Metal und Post Hardcore. Durch die “Mittelfinger Hoch" Produktion,schwebten bei mir Bands wie Satyricon, Celtic Frost … durch den Kopf.

  • Course Of Fate - Behind The Eclipse


    Das norwegische Outfit mit seinem neuesten Longplayer. Ein paar Überraschungen bieten die Progressive Metal Formationen wieder. Das Songwriting ist definitiv “heftiger” ausgefallen und bietet diesmal gar ein paar Harsh-Vocals von Eivind.

Dave Douglas - Four Freedoms

Der amerikanische Jazz-Trompeter Dave Douglas hat sich mit Marta Warelis (Piano), Nick Dunston (Bass) und Joey Baron (Drums) zu einer Improv-Session im Studio getroffen um dieses Werk des Modern Jazz zu erzeugen vor Live-Publikum. Dabei werden die Genre des Free-Jazz, Bop, Post Bop und Chamber Jazz mit avantgardistischer Genauigkeit zelebriert.

David Moore - Graze the Bell

Der amerikanische Producer und Pianist mit seinem Debüt Solo-Werk, außerhalb seiner Tätigkeit mit Bing & Ruth. Ambient, welcher mit einer klassischen Note versehen ist und damit eine theatralische Melancholie erschafft.

Dead Air Divine - The Answer

Das Debüt des amerikanischen Projekts um Tilian Pearson (Dance Gavin Dance) und Lee McKinney (Born of Osiris). Djent-y Modern Metalcore, welcher mit Elementen des Progressive Metal und Alt-Metal ausgestattet wurde.

Defaced - Icon

Das neue Studiowerk der schweizer Formation. Klassischer Death Metal, welcher mit Sound-Fragmenten von Grindcore, Black Metal, Melodic Death Metal und Technical Death Metal vermengt ist.

Dionisaf - Fractals

Das neueste Werk vom amerikanischen Producer und Visual-Artist Dionis Afonichev (Dionisaf). Ein hoch meditatives Werk des Cinematic Ambient ist entstanden, welches in vielen Phasen eine Welt der Kälte erschafft, durch die Fragment-Konstruktionen von Wind und Ferne.

Emily Scott Robinson - Appalachia

Die amerikanische Singer & Songwriterin mit ihrem neuesten Longplayer. Ein recht klassisches Werk des Anglo-American-Folk, welches an Stellen eine recht melancholische Stimmung annimmt, was durch die lyrischen Thematiken klassisch unterstützt wird.

Eximperitus - Meritoriousness Of Equanimity

Die belarussische Formation mit ihrem neuesten Output. Im Grunde wird durchgängig ein recht klassisches Werk des Brutal Death Metal bespielt, was von Zeit zu Zeit ein paar folkige Strukturen mit einbindet, sowie Elemente des Technical Death Metal. Dies könnte eine Art Progressivität abbilden, allerdings macht die schlechte Produktion aus all den Elementen eher einen Brei als ein Erlebnis.

Final Dose - Endless Woe

Die Sophomore EP der britischen Formation. Klassischer, rauer Black Metal, welcher mit der stumpfen Rhythmik des Punk Rock oft auch als Blackened Punk Rock bezeichnet wird. Neben Punk bietet das Werk allerdings auch Einflüsse vom Heavy Metal, welche im flotten Takt des Black Metal eingetaucht werden.

Fueled By Fear - Ordinary Evil

Die Debüt EP der deutschen Formation, welche von einem bestimmten Fanlager bereits lange erwartet wurde. Ich würde die Kompositionen dem Modern Metalcore zuschreiben. Das Songwriting bildet eine Melange aus Metalcore, Melodic Death Metal, Djent und Progressive Metal, was die Kids erfreuen wird.

  • Gavran - The One Who Propels


    Mit “The One Who Propels” liefert das belgische Quartett ihren dritten Longplayer in ihrer Discography ab. In mystischer, avantgardistischer und existentieller Art und Weise werden Post-Metal, Doom, Sludge, Post-Rock, Avant-Rock, Prog-Rock und Shoegaze zu einem Klangwerk der Extreme vereint.

  • Gorrch - Stillamentum


    Das italienische Duo mit seinem Sophomore Release. Die Kompositionen bewegen sich im Spektrum von Avantgard Black Metal und Progressive Black Metal. Das Duo spielt in der Produktion mit der klassischen Struktur, wie auch experimentellen Überspannungen, was dem Werk nicht schadet, sondern eine gewisse eigene Note verpasst. Mich hat überrascht, dass die rohe Produktion nicht das Ganze zu einem Brei vermehrt hat, sondern man jedes Experiment mit Genauigkeit entnehmen kann.

  • Hällas - Panorama


    Die Schweden sind wieder da! Mit “Panorama” wird ein intelligentes, wie auch spielerisch oberklassiges Werk des Modern Progressive Rock abgeliefert. Dies wird gleich in der Opening-Opera zu Beweis gestellt, welche neben Progressive Rock und Psychedelic Rock auch Elemente des Hard Rock und Synth-Rock verarbeitet. Die Schweden haben es wieder geschafft eine Masterarbeit des Modernen Prog unter die Massen zu bringen.

HANABIE. - Hot Topic

Die japanische Band mit ihrer neuesten EP. Im groben kann man es dem Kawaii Metal zuordnen. Die Band selbst bezeichnet sich als “Harajuku-core”. Alles im Allem ist eine Melange auch Modern Metalcore, Post-Hardcore, Pop, Electronica und Nu-Metal.

Harxson - Can’t Kill Us

Die amerikanische Kapelle mit ihrem Debüt Longplayer. Klassischer Thrash Metal, welcher ein wenig holprig vorgetragen wird, obwohl die Members schon lange in der Szene unterwegs sind. Irgendwie seltsames Songwriting und Instrumentalisierung, welche nicht so richtig greifen vermag und keine wirklichen “Banger” erzeugt.

HATE COMPLEX - Dissonance

Der Debüt Longplayer der australischen Metaller. High Octane Chaos beschreibt es am besten. Modern Metalcore mit starken Deathcore-Einflüssen ist die Richtung, was ich in der Moderne nur noch als Century-Media-Core bezeichne. Wenn die Band mehr publik wird, dann enden sie sicherlich bei Century Media.

  • Hér - Monochrome


    Das Debüt Studio Album der polnischen Formation. Die Kompositionen fusionieren Nordic-Folk, Avant-Folk, Avant-Rock, Avant-Jazz und Post-Rock zu einer Art Ritual, welches sich theatralisch seinen Weg bahnt.

  • It It Anita - Hi Hi Ha Ha


    Das belgische Trio mit seinem fünften Studio-Longplayer in ihrer Discography. Noise Rock wird mit einer gewaltigen Portion Post-Hardcore in Harmonie und Ironie verwandelt. Alles wird mit einer fast schon genial massiven Produktion in ein Produkt des Mögens morphiert.

Jagged City - There Are More Of Us, Always

Die amerikanische “Supagroup” mit ihrer Debüt EP. Mitglieder und Ex-Mitglieder von Defeater, Explosions in the Sky, The Armed und Rough Francis haben sich zusammengetan, um ein instrumentales Werk des Post-Rock zu fabrizieren. Die instrumentalen Kompositionen besitzen eine gewisse Progressivität und werden durch die Session-Like-Produktion eine fast schon Avantgard-Stimmung. Irgendwie genial finde ich den Protest auf Spotify. Dort wurde eine Version veröffentlicht welche meist ein paar Sekunden von den Songs enthalten und dann mit einem “Public Service Announcement by Jagged City” ausgespeilt werden.

JawBreakerT.H.C.B.D. - Sleepless Sorrow

Eine neue EP der deutschen Formation. Geboten wird eine Mixtur aus Beatdown Hardcore und Deathcore. Das Songwriting selbst würde ich als puren Beatdown bezeichnen. Der Deathcore-Zusatz ist bezogen auf manche Gesangs-Passagen, nicht auf die Kompositionen selbst.

Joel Ross - Gospel Music

Der amerikanische Jazz-Vibraphonist und Komponist mit seinem neuesten Werk. Ein Werk des Modern Jazz, welches seinen Gospel meditativ widerspiegeln soll. Wenn man theistisch im Geiste ist, dann mag dem eine Wahrheit zustehen. Für alle freien Geister ist hier ein klassisches Werk des Modern Jazz, welches von Elementen des Soul, Post Bop und Chamber Jazz durchsetzt ist.

JOSEPH - Closer to Happy

Das neueste Werk der amerikanischen Kapelle. Dieses Werk stellt eine Art “Neuanfang” dar, da die Band jetzt als Geschwister-Duo und nicht mehr als Geschwister-Trio unterwegs ist. Geboten wird Indie-Pop, welcher mit Bedroom-Pop und Alt-Pop zu einem Gesamtwerk der Tanzbarkeit verwandelt wird.

Joyce Manor - I Used To Go To This Bar

Die amerikanische Band mit ihrem neuesten Release. Ich würde es dem Power-Pop zuordnen, obwohl die lyrischen Thematiken sich mehr im melancholischen Raum bewegen und dadurch eine eher emotional/private Stimmung erzeugt wird. Ich bleibe dennoch bei Power-Pop. Alles wurde produziert von Brett Gurewitz, auf dessen Label das Album am Ende auch erschienen ist.

Kosuke Hashida - Moment Of Silence

Der japanische Multi-Instrumentalist und Producer Kosuke Hashida mit seinem neuesten Werk. Das Songwriting bewegt sich zwischen Deathgrind, Grindcore, Death Metal und Thrash Metal und wird begleitet von einem etwas nervigen MIDI-Drum. Das MIDI-Drum macht das Gesamtwerk aber auch nicht wirklich schlechter, da das Songwriting doch sehr einfältig und redundant erscheint.

Krateros - Lost In Translation

Die Debüt EP der Finnen. Mit “Lost in Translation” wird ein recht modernes Werk des Thrash Metal geliefert. In der Produktion würde ich es zu frühen Avenged Sevenfold und Bullet for my Valentine zählen, das Songwriting bietet allerdings einiges mehr. Hier werden in den modernen Thrash Metal Elemente des Progressive Metal und gar des Neo-Progressive-Rock verarbeitet. Wenn sie in die Richtung des letzten Songs weiterarbeiten, wird das eine runde Sache.

  • Kula Shaker - Wormslayer


    Das achte Studioalbum der britischen Formation. Eine Meisterklasse von Produktion und Songwriting für die Genre Psychedelic-Pop, Psychedelic-Rock, Indie-Pop, Progressive-Pop, Retro-Fun und Space-Rock. Das Ganze klingt und fühlt sich an wie eine moderne, utopische Interpretation von The Beatles Sgt. Peppers Ära. Mein Ohr hat es eingenommen.

Labrinth - Cosmic Opera Act I

Der britische Singer & Songwriter, Producer und Rapper mit seinem neuesten Werk. Entstanden ist ein melancholisches Werk, welches eine Fusion von Classic und R&B darstellt, um die dramatische Thematik noch viel mehr in den Vordergrund zu bringen.

Laura Cannell - The Medieval Drone Society

Ein neues semi-improvised Werk von der britischen Komponistin und Multi-Instrumentalistin. Entstanden ist ein recht progressives und avantgardes Werk der Modern Classic, welches Elemente des Dark Ambient und Avant-Folk in sich trägt.

Minus Youth - Lines Crossed

Das deutsche Outfit mit seinem Sophomore Longplayer. Metallic Hardcore, welcher mit seiner Aggressivität und Progressivität eine durchaus aktive Pit-Stimmung anregen kann. Das Harcore-Herz wird mit Songwriting und Produktion gefüttert, ohne den DIY-Mythos zu zerstören.

  • MØL - Dreamcrush


    Die dänische Formation ist wieder zurück und die Blackgaze-Community könnte nicht mehr befriedigt sein. Catchy Songwriting, welches Elemente von Blackgaze, Post-Metal, Progressive Metal und Post-Punk verarbeitet. Für mich eines der Aushängeschilder des Blackgaze neben Deafheaven und Sadness, da sich diese Bands/Projekte/Kollektive immer neue Strukturen erlauben. Auch auf diesem Werk gehen die Dänen wieder einen Schritt weiter. “Danke” muss ich auch nochmal aussprechen für den Song “Young”. Der Ohrwurm hat sich bereits beim ersten Hören eingebrannt.

Nightmarer - Hell Interface

Das multinationale (Deutschland, Amerika, Australien) Projekt mit seiner neuesten EP. In Patchwork Produktion wurden alle Protagonisten zu einem Werk vereinigt. Entstanden ist ein Klangbild des Avantgard Death Metal, welches dissonante Elemente des Progressive Metal einspannt.

Nils Wülker - Zuversicht

Der deutsche Jazz-Trompeter mit seinem neuesten Output. Das Quartett, bestehend aus Nils Wülker (Trompete, Flügelhorn), Aaron Parks (Piano), Linda May Han Oh (Bass) und Gregory Hutchinson (Drums), nimmt dich mit auf eine sehr fluide Reise durch den Nu-Jazz. Recht poppige Kompositionen, welche den klassischen Jazz mehr und mehr verlassen und fast zu einem Werk des Avant-Pop mutieren.

Noirnoise - Plant Resilience

Der Debüt Longplayer der italienischen Formation. Ein Klangwerk zwischen Psych-Rock, Garage-Rock, Noise-Rock, Post-Grunge und Alt-Rock. Das Gesamtbild wirkt wie eine Hommage an 90er Grunge- und Noise-Größen. Die subtile Produktion bewirkt, dass das Werk wie eine Art Session wirkt.

  • Orchestra of the Upper Atmosphere - Theta Seven


    Das letzte Werk des britischen Kollektives, welches auch den Abschluss ihrer Serie darstellt. Geboten wird wieder viel verschiedenes. Krautrock wird mit Japanischer Folklore vermixt, Fusion mit Psych-Rock, Free Jazz mit Prog-Rock und und und … . Jede Komposition bringt ihren eigenen frischen Wind und Expressionismus.

Our Mirage - Fractured Minds

Die deutsche Formation mit ihrem neuesten Output. Eine moderne interpretation von Post-Hardcore, welche (natürlich) Elemente des Trap, Electronica, Metalcore und Modern Progressive Metal integriert. Die Tik Tok Generation wird sich erfreuen.

  • Palle Mikkelborg - Light


    Das erste Solo-Werk nach gut 25 Jahren von der dänischen Jazz-Legende. Ein sehr intimes und meditatives Werk des Jazz, welches alleinig von Trompete, Flügelhorn und Piano durch den Raum getragen wird. Die Instrumentalisierung wird von faszinierenden und zerbrechlichen Ambient-Soundscapes komplementiert.

Panda Lux - Herz

Die schweizer Indie-Pop-Band ist wieder zurück mit einem neuen Werk. Abstrakt Melodien des Progressive Pop, Indie Pop, Folk und Dark Ambient werden zu eine theatralischen Gesamtkomposition vereint.

Planet Hunter - Soothsayer

Das Sophomore Release der neuseeländischen Formation. “Cosmic Stoner Rock”, welcher eine Melange aus Stoner Rock, Space Rock, Psychedelic Rock und Alt-Rock abbildet. Das Werk bietet eine hohe Energie, was dem Songwriting sehr gut steht und nicht viel Zeit am Ende in Anspruch nimmt.

  • Plantoid - Flare


    Das britische Kollektiv mit seinem Sophomore Release. Eine meisterliche Interpretation von Progressive Rock, Math Rock, Psych-Pop, Jazz Fusion und Art-Pop. Die Stimme von Chloe integriert sich perfekt in die odd-timing Kompositionen.

  • Popsysze - Powiez


    Das vierte Studioalbum des polnischen Trios ist hiermit veröffentlicht. Geboten wird ein darker Mix aus Psychedelic Rock, Post-Punk und Desert Rock. Aber dabei bleibt es nicht. Es wird auch mit Electronica, Dark Wave, Post-Rock und Prog-Rock herum gespielt, was dem Gesamtwerk eine erfrischend experimentelle Note verleiht.

Profane Elegy - Herezjarcha

Das Sophomore Release der amerikanischen Formation. Eine avantgardistische Expedition durch den Blackened Thrash Metal, welcher auch mit progressiven Strukturen weiß umzugehen, ohne den Fokus auf die nihilistische Schicht zu verlieren. Extravagantes, frisches und experimentelles Songwriting, was dem Black Metal ganz gut tut.

Qasu - A Bleak King Cometh

Das Debüt des transatlantischen Projekts. Experimental Black Metal beschreibt dieses Werk vermutlich noch am besten. Einen Hang zum Industrial kann dem Protagonisten nicht abgesprochen werden und auch Elemente des Avantgarde mag man vernehmen. Das experimentelle Songwriting hat seine Faszination, aber auch seine Hürden. Die Produktion des Ganzen ist für mich die größte. Diese gibt dem Werk zwar einen Charakter der Zerstörung, allerdings auch einen Charakter des Unnützlichen.

Scoundrel CA - Scoundrel

Die Self-Titled EP der kalifornischen Formation. Eine Mixtur aus Deathcore, Metalcore und Symphonic Black Metal wird geboten. Das Songwriting selber ist doch sehr eindimensional ausgefallen, trotzdem der Intro-Song einen gewissen Charme besitzt.

Sébastien Tellier - Kiss The Beast

Der französische Singer & Songwriter und Producer mit seinem neuesten Werk. Ein Werk des Synth-Pop, welches Elemente von Disco, Retro-Wave und Indie Pop mit in seine Kompositionen aufnimmt.

Sepalot - Closer

Der deutsche Producer und DJ Sebastian Weiss (Sepalot, Blumentopf) mit seinem neuesten Werk. Entstanden ist ein Mix aus R&B, Soul-Jazz, Hip-Hop, Indie-Pop und Alt-Pop. Die verschiedenen Fragmente wurden in elegantes und fast experimentelles gemixt und stimmungsvolle Klangexperimente verpackt.

Shackleton - Euphoria Bound

Der britische Producer Sam Shackleton mit seinem neuesten Release, welcher sein erstes beim neuen Label AD 93 ist. Mit diesem Release kehrt der Brite wieder mehr zurück zu seinen mehr “tanzbaren” Kompositionen. Es verbindet Elemente aus UK Garage (UKG), Dub-Echos und analogen Impulsen mit seinen charakteristischen mikrotonal verzerrten Vocal-Schnipseln und xenharmonischen Percussions.

Shields - Death & Connection

Nach dem Tod ihres Gründungs-Gitarristen George Christie und einer achtjährigen Pause sind die Briten wieder zurück. Djent-y Modern Metalcore, welcher die typischen Elemente von Deathcore, Electronica, Trip und Hip-Hop verarbeitet. So typisch wie die Elemente, ist auch das Songwriting, trotzdem sich die Thematiken um die Verarbeitung von persönlichen Verlust drehen.

SHINE - Wrathcult

Das Debüt der polnischen Formation. Präsentiert wird Blackened Death Metal, welcher in der Tradition von bestimmten polnischen “Helden” interpretiert werden könnte. Direktes aber nicht inspirierendes Songwriting, was kein Hörhindernis darstellen soll, da es sich am Ende um ein Debüt handelt. Die Produktion ist monumental ausgefallen für ein Debüt.

Sidious - Malefic Necropolis

Das neueste Klangwerk der britischen Formation. Melodic Black Metal der dritten Generation. Aggressive Blast Beats und rauer, melodischer Black Metal werden zu einer Symphonie des Nihilismus komponiert.

Silence The Echo - Liberation

Das Sophomore Release der australischen Band. Modern Metalcore, welcher keine wirkliche Abwechslung zu anderen Modern Metalcore beiträgt. Theatralische Intros, werden mit Electronica und Synth-Pop zu einem djent-y Metalcore-Sound gesteigert. Das Muster kommt einem nicht bekannt vor? Dann wird man hier sicherlich etwas “Neues” entdecken.

Softcult - When A Flower Doesn’t Grow

Das kanadische Duo mit seinem Debüt Longplayer. Das Songwriting kann als recht experimentell angesehen werden, trotzdem kommt das “Hauptthema” Shoegaze nie zu kurz. Im Experiment sind Elemente des Alt-Rock, Post-Grunge und Synth-Pop so kombiniert, dass das Gesamtwerk mehr als nur Shoegaze ist und eher die Charakteristiken von Post-Rock annimmt.

Søren Bebe Trio - Gratitude

Das Scandinavian Jazz Trio mit seinem neuesten Werk. Die Kompositionen bilden in ihrer Klarheit und Ruhe eine Art Mello-Jazz ab, der mich an Besuche in Jazz Clubs in Chicago und Brooklyn erinnert.

Stabbing - Eon Of Obscenity

Der Sophomore Longplayer der amerikanischen Kapelle. Brutal Death Metal, welcher Strukturen des Slam Death und Technical Death in sich vereint, um möglichst viel Spektrum in der Enge des Brutal Death zu erzeugen.

SubtractiveLAD - Method

Der kanadische Producer und Multi-Instrumentalist Stephen Hummel mit seinem neuesten Release. Das Album basiert auf Ambient-Gitarrenklängen und analogen Synthesizer-Motiven und kann als eine Art „definitives Ambient-Statement“ beschrieben werden, das in turbulenten Zeiten für Katharsis sorgt.

  • Summer Of Hate - Blood & Honey


    Die portugiesische Formation mit ihrem Sophomore Release. Eine spannende Fiction wird durch die Melange von Psych-Rock, Space-Rock, Post-Punk, Psych-Folk, Dream Pop und Prog-Pop erzeugt. Abwechslungsreiches Songwriting wird mit einer starken 60s-Inspired Produktion versehen, welche jede Instrumentalisierung in den richtigen Fokus hält.

Survivalist - A Place For Those Who Suffer, Alone

Die Briten mit ihrem Sophomore Output. Djent-y Modern Metalcore, welcher eine gewisse Aggression mit sich bringt und weniger Progressivität. Kein schlechtes aber auch kein überraschendes Songwriting. Die Direktheit des Songwritings spült das Gesamtwerk allerdings nicht komplett in die Modern Metalcore Massenspalte, sondern bietet genug Groove und Aggression, um für sich allein zu arbeiten.

Surya - Gravebound

Die EP der britischen Modern Metalcore Band ist im Grunde eine Collection aller veröffentlichten Singles für den physischen Markt. Daher wird nicht wirklich Neues geboten. Die Briten selber spielen eine Melange aus Metalcore, Modern Metalcore und Deathcore. Alles im Allem mit einer gewissen Direktheit und Aggression versehen, so dass die klassischen Melodic-Death-Wurzeln doch mehr im Vordergrund stehen als irgendwelche Pop- oder Electronica-Experimente … oder Djent.

TarLung - Axis Mundi

In ihrem neuen Longplayer erweitert das österreichische Trio seinen Sound ein wenig mehr. In der Wurzel ist weiterhin Sludge/Doom dominant, wird aber diesmal mit Elementen des Psych-Rock und Prog-Rock unterstützt. Durch die Doom-Dominanz hat es bei mir nicht komplett gezündet. Den experimentellen Ansatz habe ich allerdings dennoch wahrgenommen und zu schätzen gewusst.

Terrace Martin - PASSION

Der kalifornische Multi-Instrumentalist und Producer mit seinem neuesten Werk. Entstanden ist ein experimenteller Rahmen, welcher von Nu-Soul, Nu-Jazz, Hip-Hop, Alt-Pop und Electronica immer wieder zum Wackeln gebracht wird.

  • The Hirsch Effekt - Der Brauch


    Im Grunde eine EP (wegen Vertrag) der deutschen Formation. Wieder werden progressive Töne erzeugt, die diesmal eine Art Fokus erzeugen und weniger mit Fokus auf Math-Strukturen versehen sind. Dennoch sind ihre Mathcore-Wurzeln gut zu erkennen, werden diesmal aber eher in Töne des Progressive Metal, Progressive Folk und Progressive Rock gepackt und mit einem klareren Muster versehen, was der lyrischen Thematik und dem Songwriting sehr gut steht.

The Longest Heartbreak - Trauma

Das bulgarische Studio-Projekt mit seinem Debüt Output. Entstanden ist eine Melange aus Post-Hardcore, Metalcore und Alt-Metal. Die Kompositionen verbiegen sich dabei nicht in die moderne Generation von Metalcore, sondern bleiben im Klangbild der 1st Wave. Auch wenn man diese Klangbilder schon oft vernommen hat, ist die nostalgische Verarbeitung etwas erfrischend.

The Soft Pink Truth - Can such delightful Times go on Forever?

Das neueste Werk vom Solo-Projekt um den amerikanischen Philosophen und Producer Drew Daniel (Matmos). Ein avantgardes Klangwerk zwischen Modern Classic, Electronica, Ambient und Chamber Music.

Tied In Knots - Full Gloom

Die amerikanische Formation mit ihrer neuesten EP. Repräsentieren tut sich die Band mit einer Mixtur aus Mall-Core, Post-Hardcore und Metalcore. Das Songwriting ist trotz des recht simplen Aufbaus recht progressiv ausgefallen, was vor allem an den Einsatzpunkten der lyrischen Untermalung liegt.

Trash Boat - Even If I Never Get There

Das britische Outfit mit seiner neuesten EP. Ein Mix aus Melodic Hardcore und Pop-Punk wird geboten, welcher mit melancholischen lyrischen Themen untersetzt ist. Das Songwriting ist im oberen Spektrum und die Produktion erinnert mich an alte Zeiten, was dem Werk sehr gut steht.

URNE - Setting Fire To The Sky

Das britische Trio mit seinem neuesten Output. Technisch versiert werden Symphonie des Progressive Metal erschaffen, welche Elemente Sludge und Mathcore zulassen und clever verbauen. Das Gesamtwerk klingt recht eingängig, was den spielerischen Experimenten allerdings nicht wirklich schadet.

Viamaer - In Lumine Lunae

Das Debüt des Solo-Projekts um den polnischen Multi-Instrumentalisten Krystian Jurkiewicz. Im Klangbild werden Post Black Metal, Atmospheric Black Metal und lyrische Elemente des Dream Pop vereint. Leider leidet das ganze Werk ein wenig an wiederholenden Klangmustern. Jeder Song besitzt die gleiche Struktur wie Instrumentalisierung, was alles am Ende wie verschwendete Minuten wirkt.

Viktoria Tolstoy, Jacob Karlzon - Who We Are

Die zweite Kollaboration zwischen der schwedischen Jazz-Sängerin Viktoria Tolstoy und dem schwedischen Jazz-Pianisten Jacob Karlzon. Entstanden ist ein Werk zwischen Neo-Classic, Nordic-Jazz, Cinematic-Classic, Electronica und Chamber-Pop. Irgendwie sind die Kompositionen wie ein Musical aufgebaut, was dem Werk nicht schadet, da sich die stimmliche Klangfarbe Viktorias da einreiht.

Yumi Zouma - No Love Lost to Kindness

Die Formation aus Neuseeland mit ihrem neuesten Release. Mit der persönlichen Auseinandersetzung in ihren Lyrics, haben sie ihren Musikstil mehr “heavy” gestaltet als üblich. Entstanden ist ein Indie-Pop-Werk, welches Post-Punk- und Post-Grunge-Elemente mit in sich vereint, was dem Gesamtwerk mehr Schwung verleiht.


Earlier the week …

cohen_noise - Some Things Aren’t Forever, But For A Reason

Das Sophomore Release der amerikanischen Formation. Irgendwie klingen sie wie eine Metalcore-Version von Deftones stellenweise. Im Groben wird aber ein Mix aus Progressive Metalcore, Nu-Metal und Shoegaze präsentiert, was das Werk zwar sehr modern erscheinen lässt, aber dennoch nicht wie “jedes andere Werk” in dem Genre wirkt, was eindeutig am progressiven Songwriting liegt.

Leafblade - The Dragon Priest

Gegründet wurde das Projekt von Daniel Cavanagh (Anathema, Weather Systems …), um Sean Jude ein "Outlet" für seine eigenen Ideen und Songs zu bieten. Auf dem neuesten Werk kollaboriert Sean Jude mit Thomas Legg. Die mystischen Thematiken werden in einen Mix aus Progressive Metal, Progressive Folk und Progressive Rock verpackt.

Lucivora - Мерты надii

Die ukrainische Producerin mit ihrem neuesten Release. Dark Ambient, welcher Field Recordings, Cinematic Ambient und Drone in sich zusammenfasst um ein melancholisches, wie auch depressives Werk der Trauer, Einsamkeit und der „stille Schmerz, das zurückzulassen, was wir einmal waren” zu erzeugen.

Nathaniel Cross - Classic Calypso

Der britische Jazz-Trompeter mit seinem neuesten Klangwerk. Der britische Künstler versteht es UK-Jazz mit Afro-Beat und Hip-Hop zu vereinen. Diesmal ist die Gesamtheit des Session-Werks dem Calypso gewidmet. Klassische Calypso Kompositionen werden mit der ruhigen Trompete von Cross verfeinert, ohne diese alleinig im Vordergrund abzubilden.

Thom Brennan - True North

Der amerikanische Komponist und Producer mit seinem neuesten Output. Mit diesen imaginären Soundtrack wendet sich Brennan der Berlin School zu. Ein Improvisation von analog und digital Synthesizern bildet die grundlegende Struktur, welche von fragmentellen Loops und Field Recordings in ein Bild des Ambient gefasst wird.