Releases! Releases! Releases!
Agnes - Beautiful Madness
Die schwedische Pop-Ikone mit ihrem neuesten und damit sechsten Studioalbum in ihrer Karriere. Entstanden ist ein Werk welches EDM, House, Dance und Pop um die Vocals von Agnes verbastelt.
Amatera - Shadows In The Dark
Die amerikanische Kapelle liefert auf ihrer Debüt EP eine Dampfwalze des Deathcore ab. Neben dem starken Songwriting, welches sich mehr auf die 1st Wave des Deathcore konzentriert, wird die EP mit einer entsprechend starken Produktion versehen. Starkes Deathcore Release, welches Alt, wie auch Jung gefallen könnte.
Another Days Demons - Portless
Die Combo aus Phoenix präsentiert hier ihre Debüt EP. Aktiv sind die Amerikaner seit 2022 und präsentieren sich in den drei Kompositionen mit einem Sound, welcher an die 2nd Wave of Metalcore erinnert. Für Menschen, welche mit den frühen Killswitch Engage etwas anfangen können, werden hier Freude empfinden.
Ascend The Helix - To The Surface
Das neueste Release der amerikanischen Band. Eine Melange aus Groove Metal und Progressive Metal wird geboten und die Hörer und Hörerinnen beschreiben sie oft als “Unterrepräsentiert”, was für mich ein wenig kulthaftig erscheint. Das Songwriting ist nicht schlecht, sticht aber für das Genre auch nicht wirklich heraus.
Asaru - V.O.I.D.
Nach einer 14 jährigen Release-Auszeit wird mit “V.O.I.D.” ein neuer Longplayer der deutsch-norwegischen Band in die Welt entlassen. Ich würde die Kompositionen dem Blackened Thrash Metal zuordnen.
Backengrillen - Backengrillen
Das Debüt der schwedischen Formation. ¾ von Refused (Dennis, Magnus, David) fusionieren hier mit dem schwedischen Jazz Saxophonisten Mats Gustafsson und erstellen eine Klangwelt, welche allgemein als “Death-Jazz” interpretiert wird. Improvisiert wird eine Melange aus Hardcore Punk, Doom Jazz, Avant-Rock, Prog-Rock und Free-Jazz. Was für ein geniales Projekt.
Bertolf, Nomden - All good Things
Die Kollaboration zwischen den beiden niederländischen Singer & Songwriter Bertolf Lentink (Bertolf) und Diederik Nomden (Nomden) birgt eine Melange aus Pop-Rock, Folk-Rock und Alt-Pop.
Blindlove - Broken Heart Syndrome
Die Amerikaner liefern ihr Debüt Longplayer ab. Komponiert wurde eine Melange aus Pop-Rock, Pop-Metal, Alt-Metal und Electropop. Ich schiebe es mal in die Octane-Core-Schiene, da es sich da sicherlich wohl fühlt.
Bruno Bavota, Chantal Acda - Safer Places
Die zweite Kollaboration zwischen dem italienischen Komponist und Pianist Bruno Bavota und der niederländischen Singer & Songwriterin Chantal Acda. Hier wird ein imaginärer Soundtrack erschaffen, welcher die Welten von Modern Classic, Ambient und Drone vereint und von der zauberhaften Stimme Chantal’s begleitet wird.
Cadavrul - Necrotic Savagery
Die rumänische Combo mit ihrem Sophomore Release. 13 Jahre sind vergangen seit ihrem Debüt. Geliefert wird eine klassische Version des Old School Death Metal, in Produktion wie auch Songwriting. Schnörkellos mit viel D-Beat-Power.
Christian Löffler - Until we meet again
Der deutsche Komponist, Pianist und Producer ist zurück mit einem neuen Werk, welches eine Art Meditation (“Weg Sein”) darstellt. Mit an Bord ist die schwedische Singer & Songwriterin Adna Kadic (Adna). Entstanden ist ein Werk welches Minimal Techno mit Neo-Classic, Field Recordings und Indie-Pop (durch Adna) verbindet und in einen organischen Soundtrack verwandelt.
Colossal Rains - Feral Sorrow
Der Debüt Longplayer der amerikanischen Formation. Die Bandmitglieder sind tief verwurzelt in der Philadelphia Hardcore Szene. Die Kompositionen selber sind eine Melange aus Sludge Metal, Post Grunge und Alt-Metal und produziert wurde das Ganze von keinem Geringeren als Will Yip. Alice In Chains Einflüsse lassen sich definitiv nicht verbergen.
Coronatus - Dreadful Waters
Die routinierte deutsche Band mit ihrem 10ten Release in ihrer Discography. Geboten wird dual-gesungener Symphonic Metal, welcher die Folk- wie auch Prog-Elemente in seinen Kompositionen zulässt und zum Glück kein Dudelsack.
CRYBLOOD - Fall
Die amerikanische Formation mit ihrer Debüt EP. Klare Nu-Metal-Einflüsse sind zu vernehmen in den Kompositionen, welche von einer recht kräftigen Hardcore-Attitüde und Modern Metal begleitet werden.
Crystal Lake - The Weight Of Sound
Die japanische Band reiht sich in die Riege der Century-Media-Bands ohne Probleme ein. Produziert von Jeff Dunne wird ein Werk des 4th Wave of Metalcore abgeliefert, welcher mit Elementen des Deathcore vereint wurde. Die ”Kids” werden es mögen.
Dagger Threat - Bleed///Reboot
Die dritte Full-Length der deutschen Combo. Geboten werden Kompositionen des 1st Wave Metalcore, welcher mit Elementen des Beatdown und gar Nu-Metal ein hohes Aggressivitäts-Level verliehen wird. Klasse Songwriting und Produktion.
Daniel O’Sullivan, Richard Youngs - Persian Carpets
Die zweite Kollaboration der beiden britischen Multi-Instrumentalisten. In den zwei Kompositionen wird ein experimenteller Mix aus Folk, Psych, Ambient und Nu-Classic verarbeitet.
Death Dealer - Reign Of Steel
Neues von der amerikanischen “Supagroup”. NWOBHM wird in die Moderne versetzt und besitzt recht viele Parallelen zu Judas Priest, meine ich. Die klassisch duellierenden Gitarren von Friedman und Marshall werden mit der klassischen Stimme von Sean Peck und seinen unglaublichen “Screams” zu einer Oper des Heavy Metal vereint.
Deathraiser - Forged In Hatred
15 Jahre ist es her, dass die Brasilianer ihr Debüt abgeliefert haben. Ihr Sophomore bietet eine raue und ehrliche Symphonie des klassischen Thrash Metal. Aggressiv, schnell, kompromisslos, erinnert Produktion und Songwriting an alte Sepultura, Kreator, Slayer und Demolition Hammer und der East-Coast-Thrash-Szene.
Draag - Miracle Drug
Neues von den Shoegazern aus LA. Entstanden ist eine Art Avant-Shoegaze, welcher Elemente des Shoegaze, Indie Pop, Dream Pop und Synth Pop zu dunklen, emotionalen Kompositionen vereint. Der erste Track hat mich irgendwie fasziniert, da Elemente des Blackgaze angespielt wurden. Die restlichen Kompositionen sind dann doch eher “plain”.
Elwood Stray - Descending
Das sophomore Release der deutschen Formation. Modern Metalcore, welcher mit Elementen des Post-Hardcore durchdrungen ist und auch mehr poppige Elemente nicht verbergen kann. Für das Genre besitzen sie eine Fähigkeit, trotz der Überflutung, ein recht eigenes Songwriting hervorzurufen.
Fading Into Silence - Woman On My Mind
Das Debüt des multi-nationalen Projekts. Für die Fans des Modern Metalcore ist der Start ins neue Jahr ein wahres Fest. Das Kollektiv erzeugt eine Melange aus Modern Metalcore und Post-Hardcore mit einer Dark-Pop-Ausprägung, was durch den cleanen Gesang exzellent in Akzent gesetzt wird.
Fyres - Like Waves
Das spanische Projekt um den Multi-Instrumentalisten Bob Castro mit seinem sophomore EP Release. Es wird eine Mixtur aus Alt-Metal, Post-Metal und Industrial geliefert, die von Zeit zu Zeit mit progressiven Strukturen versehen wird.
Gavial - Thanks, I Hate It
Neues von der deutschen Formation, welcher früher unter den Namen Tourette Boys musizierte. Entstanden ist ein Werk, welches Elemente des Psychedelic, Stoner, Post-Rock, Space-Rock und Blues fusioniert.
Glamour Of The Kill - Vengeance
Das “Welcome Back” des britischen Outfits. Nachdem sie sich 2015 getrennt haben, sind sie zurück mit einem neuen Longplayer. Metalcore, welcher mit einer ordentlichen Portion des Thrash Metal und Heavy Metal vereint wird und dadurch doch sehr die Erinnerung an ältere Avenged Sevenfold erweckt.
Goldfinger - Nine Lives
Der neunte Longplayer der LA-Based Band in ihrer Karriere. Ein der einflussreichsten Ska-Punk-Kapellen sind nicht wirklich im Sound und Songwriting gealtert. Weiter wird ein Werk zwischen Skate- und Pop-Punk abgeliefert, diesmal mit weniger Ska-Punk anlagen. Alles ist ein wenig straighter im Sound geworden, was nicht immer schlecht ist für den OC-Punk-Sound. Viel Unterstützung bekommen sie auch von Blink-182 bis Pennywise.
Helix - Scrap Metal
Die kanadische Formation besteht im Grunde nur noch aus Gründungsmitglied und Sänger Brian Vollmer. Geboten werden neue Kompositionen (5 von 12) und unveröffentlichten Demos aus den 80er, was man den soundlchen Unterschiedenen gut entnehmen kann. Der Titeltrack “Stuck in the 80s” erklärt eigentlich auch die Spielrichtung. Hair Metal, welcher mit Elementen des Heavy und Thrash Metal ein wenig aufgepeppt wird.
Hoshiko Yamane, Mikael Lind - Hidden Time Loops
Die zweite Kollaboration zwischen der Berlin-Based Multi-Instrumentalistin Hoshiko Yamane (Tangerin Dream) und dem isländischen Multi-Instrumentalisten und Producer Mikael Lind. Die dunklen Mächte von Moog und Violine seitens Hoshiko und die mystischen Melodien des Pianos und Synthesizer seitens Mikael verbinden sich zu einer Art Sci-Fi-Theater des Ambient, der Electronica und der Modern Classic.
Iridium - Hell Is Just A Halfway House
Die britische Combo mit ihrer neuen EP. Modern Metalcore, welcher Elemente des Metalcore, Progressive Metalcore und Alt-Metal fusioniert.
Jacob Lizotte - Dark Matter
Das Sophomore Release des amerikanischen Multi-Instrumentalisten und Producers. Entstanden ist ein recht klassisches und uninspirierendes Werk des Nu-Metalcore, welches sehr unter dem langweiligen Songwriting leidet.
Jazzpospolita - Kosmopolis
Sie sind wieder da. Das polnische Kollektiv hat ein weiteres Werk in die Welt entlassen. Im Allgemeinen werden sie immer dem Post-Jazz zugewiesen, durch ihren Mix aus Post-Rock und Nu-Jazz. Allerdings verbergen die Kompositionen so viel mehr. Ein experimentierfreudiges Werk, welches neben Post-Rock und Nu-Jazz auch Elemente des Ambient, Math-Rock, Prog-Rock, Fusion und Free-Jazz einbezieht.
Jo Passed - Away
Acht Jahre nach seinem Debüt ist der kanadische Singer & Songwriter und Multi-Instrumentalist Jo Hirabayashi (Jo Passed) wieder zurück mit seinem Sophomore Longplayer. Entstanden ist ein Werk, welches Indie-Rock mit Shoegaze, Psych-Rock, Math-Rock und Post-Punk kreuzt und somit ein dynamisches Werk erzeugt, welches nicht wirklich Langeweile erzeugt.
K. Leimer - Weighted Room
Neues vom amerikanischen Producer Kerry Leimer. Entstanden sind Soundfragmente, welche melancholisch die Grenzen von Ambient, Modern Classic und Dark Ambient aufweichen lässt.
Megadeth - Megadeth
Hier ist er nun. Der Abschied einer “Legende”. Das offiziell letzte Album von Megadeth, nach einer gut 43 jährigen Band-Laufzeit. Entstanden ist ein “Banger”, welcher an die guten alten Zeiten von Megadeth erinnert. Bay-Area-Thrash, der mit den ein und anderen progressiven Elementen versehen ist. Wer die 90er Megadeth mag, wird diesen Abschluss mögen.
Meteora - Darkest Light
Das Album, welches die EP-Trilogie (In This Silence, Broken Mind, Dissonance) zusammenfasst und damit das physische Release der Trilogie darstellt. Symphonic Metal, welcher mit progressiven Strukturen und abwechslungsreichen Gesangs-Passagen versehen ist.
Mika - Hyperlove
Der britische Singer & Songwriter Michael Penniman (Mika) mit seinem neuesten Album, welches Nummer sieben in seiner Karriere darstellt. Die Kompositionen schweben irgendwo zwischen Electropop, Synth-Pop, Art-Pop und Disco Funk.
Morphide - Mental
Das Sophomore Release des litauischen Duos. Geboten wird eine Melange aus Alt-Metal, Modern Metal, Djent und Progressive Metal, welcher recht symphonisch dargeboten wird. Produziert wurde das ganze von George Lever (Sleep Token), was man dem Werk anmerkt. Das Songwriting selber ist nicht sonderlich “extravagant”, birgt aber Können in sich.
Naibu - Abandon
Der französische Producer Robin Leclair (Naibu) mit seinem neuesten Album. Avantgardistisch wird eine Fusion aus Drum & Bass, Ambient, EDM, Jungle und Electronica erzeugt. Ein wunderbar experimentelles Werk der Electronica.
Near The Parenthesis - Relative Minor
Das neueste Werk vom amerikanischen Producer und Pianisten Tim Arndt (Near The Parenthesis). Piano-Fronted Ambient, welcher die Grenzen zu Modern Classic und Electronica wundervoll verschmelzen lässt.
New Mexican Doom Cult - Zaggurat
Das Sophomore Release der schwedischen Kapelle. Der Name verrät im Grunde ich Richtung, welche ohne Überraschungen auch durchgezogen wird. Black-Sabbath-Inspired Stoner/Doom, welcher mit ein paar Partikel des Desert Rock, Prog-Rock und Psych-Rock aufgefrischt wird.
New Miserable Experience - Gild The Lily
Die amerikanische “Supagroup” mit ihrem Sophomore Release. Mitglieder von River Of Nihil, Revocation, Rosetta und Model Prisoner fügen sich zusammen und erstellen ein Werk, welches sich zwischen Dark-Synth-Wave, Dream Pop und Synth-Rock hin und her bewegt. Eine schöne Abwechslung zu ihren “Hauptacts”, welche sich Bereich Tech-Death-Metal, Post-Metal und Hardcore zu Hause finden.
Pelican - Ascending
Im Grunde eine “Reste-Rampe-EP” aus der Session zu ihrem Release im vergangenen Jahr. Daher ist auch nicht wirklich “Entwicklung” zu erhören. Instrumental Post Sludge Metal, welcher sich wie die Reste-Rampe zu Flickering Resonance anfühlt.
Pierre Lapointe - Treize chansons démodées pour ceux qui ont le cœur abîmé
Der kanadische Singer & Songwriter mit seinem neuesten Output. Mit diesem Werk entfernt er sich von seinen Pop-Kompositionen und setzt in Produktion wie auch Songwriting auf den französischen Chanson und Cabaret. Der entsprechende Retro-Sound wurde sehr gut getroffen und die Kompositionen selber wurden exzellent in diesen Rahmen eingebracht.
Pine Creek Academy - Liminal
Die neueste EP der amerikanischen Combo. Pop Punk der fünften Generation, welcher mit Fragmenten von Easycore, Surf Punk und Trap kombiniert wird und dadurch ein wenig an Alt-Rock erinnert.
Poppy - Empty Hands
Die amerikanische Singer & Songwriterin Moriah Pereira (Poppy) mit ihrem neuesten Werk. Entstanden unter der Feder von der Kollaboration zwischen Poppy und Jordan Fish (Bring Me The Horizon). In chart-verdächtiger Art und Weise werden die Grenzen zwischen (Bubble-)Pop, Metalcore, Industrial und Alt-Metal aufgeweicht. Bringt es Abwechslung? Sicher. Ist es ein Schritt weiter zu Negative Spaces? Würde ich bezweifeln.
Ratgod - Common Forms Of Torture
Die neueste EP der amerikanischen Formation. Vom Songwriting her würde ich es dem Brutal Death Metal zuordnen. Die Essenz der Band liegt aber eindeutig im Hardcore, daher wäre eine Einordnung in die 1st Wave of Deathcore sicherlich auch möglich. Allerdings fehlt mir für Deathcore die Geschwindigkeit. Alles wird in einem sehr schleppenden Tempo präsentiert.
Shadowmass - Wastelands
Die griechischen Thrasher mit ihrem Sophomore Output. Blackened Thrash Metal, welcher Elemente des Crust und Heavy Metal in sich trägt. Ein spannender Mix im Songwriting, welcher stark abgebildet wird und mit einer Produktion versehen ist, welche an Anfänge des Black Metal erinnert.
Spiral Fracture - Grace In Decay
Der neueste Output der amerikanischen Formation. Progressive Metal, welcher mit Elementen des Black Metal, Death Metal und Power Metal gekreuzt wird, um ein einmaliges Ergebnis zu erhalten.
THE HARA - The Fallout
Das Sophomore Release des britischen Trios. Auf ihrem neuesten Longplayer werden Elemente des Post-Hardcore, Metalcore, Nu-Metal, Alt-Metal, Pop Punk, Electronica und Sludge in pop-dominierte Kompositionen vereint.
The Butcher Sisters - Das Schwarze Album
Die deutsche Formation mit ihrem neuesten Release. Im Grunde kann es dem Electrocore bzw. Dancecore zugewiesen werden, welcher mit Rap-Passagen ausgefüllt wird.
The Damned - Not like everybody else
Die legendären britischen Horror-Punks zeugen Tribut mit diesem Album zu ihrem Gitarristen Brian James, welcher letztes Jahr verstorben ist. Eingespielt wurden 10 Cover-Tracks, welche die Gitarren-Arbeit Brain’s beeinflusst haben. Darunter sind The Lovin’ Spoonful, Pink Floyd, The Creation, Iggy & The Stooges, The Animals, The Kinks, The Yardbirds, The Rolling Stones, The Lollipop Shoppe und R. Dean Taylor.
The Paper Kites - If you go there, I hope you find it
Das neueste Werk der australischen Kapelle, das wieder zurück zu ihrer Fünf-Mensch-Kapelle gegangen ist. Aufgenommen auf einer Farm eines Freundes wurde ein intimes Werk des Indie-Folk fabriziert.
Textures - Genotype
Die Niederländer sind nach einer 10 Jährigen Release-Pause zurück und liefern das “Gegenstück” zu ihrem 2016er Werk Phenotype ab. Geliefert wird Progressive Metal, welcher mit Leichtigkeit und Talent Modern Metal mit in seine Kompositionen verflechtet.
Telescreens - Preacher
Die New Yorker Combo mit ihrer neuesten EP. Ein engagiertes Werk zwischen Post-Punk und Alt-Rock, mit einer sehr dunklen Ader im Songwriting. Durch ihre simplen Melodien erinnert sie mich an alte The Cure, mit mehr Punk-Einfluss.
Under - What happened in Roundwood
Das britische Trio mit seinem neuesten und damit dritten Output in ihrer Discogrphy. Ein experimenteller Mix aus Noise Rock, Math Rock, Prog-Sludge und Avant-Metal. Wieder verstehen es die Protagonisten perfekt ihre Verrücktheiten in ansprechende Kompositionen zu verwandeln.
Vanishment - And Now We Die
Das Sophomore Release der amerikanischen Formation. Abgeliefert wird klassischer Bay-Area-Thrash, welcher mit ein paar Elementen des Heavy Metal versehen ist. Nichts wirklich aufregendes und ich muss zugeben, dass mein Kopf sich fast nie zum “Bangen” überreden ließ. Sehr “schlichtes” Songwriting, trotzdem die Bandmitglieder alle aus der Thrash-Szene in Seattle stammen und eine entsprechende Reputation mitbringen.
Whether, I - Good Enough
Die neue EP der amerikanischen Band. Man kann sie sicherlich dem Post-Hardcore zuweisen, allerdings sehe ich mal davon ab. Ich würde der Band eine Nähe zum Nu-Metal der “Generation Linkin Park” zuweisen, da sich Kompositionen darin bewegen, ohne auch nur annähernd die Intensität dieser zu erreichen.
Earlier the week …
Alien Fucker - Birth Sex Death
Das israelische Outfit mit seinem neuesten Release. Porngrind wird mit Elementen des Doom-Death, Hardcore und Digicore vereint und mit einer entsprechenden “schwammigen” Produktion versehen.
All India Radio - Liminal Space
Die australische Combo mit ihrem neuesten Release. Das Duo fusioniert Ambient mit Post-Rock, Psych-Rock und Prog-Rock. Ein recht düsteres und melancholisches Werk, welches auch den Dark Ambient Enthusiasten gefallen könnte.
Artifer - The End Is Only The Beginning
Die neue EP der estnischen Formation. In Estonia zählen sie als eine “Supagroup”, außerhalb sind sie kaum bekannt. Auch auf ihrer neuen EP verstehen sie es moderne Rhythmen mit Metalcore und Post-Hardcore zu mixen. Für die TikTok-Generation des Metalcore ist dies sicherlich ein Fest.
Furi Helium - No Altar Stands Eternal
Die Sophomore Dampfwalze der spanischen Formation. Aggressiver Thrash Metal, welcher in der Tradition der East Coast Thrash Szene abgeliefert wird. Thrash, welcher starke Elemente des Hardcore in sich trägt.
Paranoid Void - Action
Das japanische Trio mit seinem neuesten Werk. Instrumental Math Rock, welcher mit Elementen des Post-Rock, Dark-Wave, Electro-Pop und Fusion durchsetzt ist. Mit dieser Mixture gelingt es dem Trio, ein abwechslungsreiches, wie auch faszinierendes Klangbild zu erzeugen.
Sad Whisperings - The Hermit
Nach einer 33 jährigen Release-Pause präsentieren die Niederländer ihr Sophomore Release. Im Groben kann man die Kompositionen dem Death-Doom-Metal zuordnen. Allerdings werden neben Death und Doom Metal auch Passagen des Prog-Metal, Symphonic Metal und Post-Doom verarbeitet.
Tomas Sauter, Roland Köppel, Jorge Rossy - Sometimes Somewhere
Die Kollaboration zwischen dem schweizer Jazz-Gitarristen Tomas Sauter, dem schweizer Jazz-Pianisten Roland Köppel und dem spanischen Jazz-Drummer Jorge Rossy bildet ein zeitgenössisches Werk des Jazz ab, welche die Hammond Orgel Köppel’s eine experimentelle Note des Fusion abbekommt.