Releases! Releases! Releases!
A. Yarmak - Hollow Knight Goes Metal
Der ukrainische Sing & Songwriter, Producer und Gitarrist Alex Yarmak konzentriert sich schon eine Weile auf die Re-Interpretation von Soundtracks in einem Gewand des Metal. So wird hier der Soundtrack zu dem Spiel Hollow Knight in den Sound von Modern-Metal re-interpretiert, welcher auch moderne Spuren von Prog-Metal und Post-Metal enthält.
Beyond The Black - Break The Silence
Die deutsche Symphonic Metal Combo mit ihrem neuesten Release, was Nummer 6 in ihrer Diskografie darstellt. Recht langweiliges und eintöniges Songwriting, was wirklich überhaupt keine Überraschungen aufweist.
Bite Down - Violent Playground
Am Anfang des Release-Jahres 2026 bringen die Schweden ihren Debüt-Longplayer unter die Menschheit. Irgendwo zwischen Metalcore, Deathcore und Nu-Metalcore bewegen sich Kompositionen schnörkellos. Für ein Debüt gutes Songwriting, wo mir besonders die Nu-Metal-Einflüsse gefallen.
Calling All Captains - The Things That I’ve Lost
Das Sophomore Release der Kanadier. Irgendwo im Spektrum von Sad Pop Punk, Post Hardcore und 3rd Wave Emocore bewegen sich die Kompositionen hin und her. Das Songwriting und die Produktion versetzen mich sofort in die Anfang 2000er, skaten, am Strand abhängen, reisen und Liebe (je nach Interpretation).
Die Sterne - Wenn es Liebe ist
Uhhhh … die Hamburger sind wieder da mit einem neuen Output. Sie werden oft dem Indie-Pop oder der Hamburger-Schule zugewiesen, was ich ein wenig seltsam finde. Für mich sind Die Sterne eine klassische Post Punk Band, welche sich auch viel aus der Krautrock-Szene bedient.
Dry Cleaning - Secret Love
Das Release-Jahr beginnt gar nicht so schlecht. Die Londoner mit ihrem dritten Longplayer auf 4AD und im Ganzen. Post Punk, welcher frei-interpretiert durch Spoken Words von Florence Shaw begleitet wird. Wenn man mit dieser Kombo etwas anfangen kann, sollte man dieses Meisterwerk nicht missachten. Genius.
For My Pain… - Buried Blue
Technisch gesehen, ist dies das Sophomore Release der Finnen, welche sich 1999 gegründet haben und 2005 ein kleine 18 jährige Pause eingelegt haben. Komponiert wurde eine Melange aus Gothic Metal, Folk Metal und Hard Rock. Ich meine, dass die Protagonisten Lust hatten, dieses Werk zu erstellen, dennoch bietet das Songwriting nicht wirklich viel. Die Produktion klingt sehr klassisch, was den Kompositionen ganz gut steht.
Gabriel Ólafs - Polar: Abyss
Der isländische Komponist mit seinem dritten Werk zu seinem spekulativen Science Fiction Soundtrack. Cinematic Modern Classic, welche mit viel Gefühl und Gespür mit dem Sounds des Ambient unterlegt wird. Wie ein erleuchtender Tauchgang durch kalte Meere entfalten sich die Kompositionen.
Greg Spero, MonoNeon, Robert Searight - Pop-Ology
Die Kollaboration zwischen dem amerikanischen Jazz-Pianisten Greg Spero (Spirit Fingers), dem amerikanischen Bassisten Dywane Thomas Jr. und dem amerikanischen Jazz-Drummer Robert Searight (Snarky Puppy) bringt ein Werk des Modern Jazz, welches mit Elemente des Funk und Soul verfeinert wird.
Harmonic Pathways - The Weight of Water
Der kanadische Producer Michael Chambers (Harmonic Pathways) mit seinem neuesten Werk, welches sich Inspiration aus der “Grauen Jahreszeit” zieht. Ambient, welche auch Elemente des Post-Rock zulässt. Eine spekulativer Soundtrack zu einer Traum-Wanderung durch die Zerrissenheit der natürlichen Einheit.
Kai Engel - Farside
Der russische Komponist und Producer mit einem Solo-Beitrag, welcher kein Soundtrack ist, sondern seiner eigenen Inspiration entwachsen ist. Entstanden ist ein Werk zwischen Cinematic Ambient, Synthwave und Neo Classic.
Lionheart - Valley of Death II
Das kalifornische Outfit mit ihrer Fortsetzung zum 2019 Release Valley of Death. Metallic Hardcore, welcher durch die zahlreichen Breakdowns, die Nähe zum Beatdown nicht verschweigen kann. Zu den werden zahlreiche Elemente des New York Hardcore und Crossover verarbeitet.
Obelisk Grove - Unknown Unknowns
Das Projekt um den britischen Producer, Label-Boss und Multi-Instrumentalisten James Smith mit einem neuen Release. LoFi Indie trifft auf Ambient trifft auf Tape Looping. So lassen sich die Kompositionen am besten beschreiben.
Push! - Plowing Ahead
Die portugiesische Kapelle mit ihrem neuesten Release. Wenn man den Sound des 1st Wave Metalcore liebt, dann kommt man hier nicht zu kurz weg. Songwriting und Produktion geben dem Werk die entsprechende Nostalgie und Aggressivität. Mit Nostalgie wird hier wirklich viel gespielt.
Robert Stillman - 10000 Rivers
Der amerikanische Singer & Songwriter, Producer und Multi-Instrumentalist mit seinem neuesten Output. Wieder spielt er fasziniert mit gewissen Genre-Grenzen und zaubert ein recht poppiges Werk, welches ich dem Fusion zuordnen wurde. Mit seinen avantgardistischen Intermezzos bringt er immer eine gewisse künstliche Zerrissenheit hervor.
Sault - Chapter 1
Neues vom Projekt um den britischen Producer und Multi-Instrumentalisten Dean Cover (Inflo) und der britischen Sängerin Cleo Sol. Kompositionen, welche eine Melange aus Neo Soul, Acid Funk, Alt Soul und R&B bilden.
Surefire - Endorphins
Die Formation aus Arizona mit ihrem neuesten Release. Modern Metalcore, welcher schnörkellos abgeliefert wird, wodurch das Songwriting leider ein wenig leidet, aber der Produktion gerecht wird.
The Cribs - Selling a Vibe
Das neunte Werk aus der Feder des britischen Brüder-Trios. Klassischer nord-englischer Indie Rock, welcher die raue nord-englische F***Off Mentalität sehr gut in den Kompositionen abbildet und dadurch auch gern dem Power Pop zugewiesen werden könnte.
The Ruins Of Beverast - Tempelschlaf
Das Projekt um den deutschen Multi-Instrumentalisten Alexander von Meilenwald (The Ruins of Beverast) mit seinem neuesten Kompositionen. Metal-Komplexe der dunklen Art und Weise hat es schon immer gern zusammenfließen lassen und macht auch bei seinem neuesten Output keine Ausnahme. Elemente des Doom, Atmospheric Black Metal, Post Black Metal, Post Punk und Gothic Metal werden zu einer Symphonie der dunklen Töne vereint.
Trigg & Gusset - Event Horizon
Die beiden niederländischen Multi-Instrumentalisten Bart Knol (Trigg) und Erik van Geer (Gusset) vereinen sich ein viertes Mal, um ihre moody Kompositionen in die Ohren der Menschheit zu entlassen. Dark Jazz, welcher von Electronica und in einen gewissen moody Groove umschmeichelt wird.
Will Epstein - Yeah, Mostly
Der amerikanische Singer & Songwriter mit seinem neuesten Release. Die 11 Komposition erzählen einzelne kleine Kurzgeschichten, welche in Indie-Pop und Indie-Folk eingebettet sind und eine gewisse Persönlichkeit erzeugen, was durch die Bedroom Pop Produktion verstärkt wird.
Earlier the week ...
No Te Va Gustar - Florece en el Caos
Die uruguayische Band mit ihrem neuesten Kompositionen. Eine Melange aus Latin Rock, Pop Rock und Alt Rock wird routiniert unter die Massen gebracht. Da sie immer mal Stücke komponieren, welche ich dem Post Punk zuweisen würde, geniesse ich manches von ihnen.
Lubomyr Melnyk - Windmills: Fragments
Eine Live-Interpretation in einem Akt vom ukrainischen Komponisten und Pianisten. Lubomyr, welcher als einer der schnellsten Pianisten auf der Welt zählt, inspiriert besonders die Modern Classic mit seinen kunstvollen Improvisationen, wie auch Interpretationen. Sein Klang-Verständnis wird in dieser fragmentalen Improvisation hervorragend abgebildet.
Petra - Hope
Das amerikanische Christ-Rocker Urgestein hat sich nach ihrem “Farewell” im Jahre 2005 wieder vereint, da die Welt es anscheinend “nötig” hat. “In a world that is growing darker … Jesus still offers hope” ist das Motto. Nötig? Nope!